Seminare
Hinweise für die Anfertigung einer Seminararbeit
Am Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre, insb. Quantitative Methoden und Wirtschaftsmathematik sind einige Richtlinien erarbeitet worden, die bei der Anfertigung einer Seminararbeit zu beachten sind. Lesen Sie bitte sorgfältig
- Vorbemerkungen
- Allgemeines
- Inhaltsverzeichnis und Gliederung
- Quellenangaben
- Zitate
- Literaturverzeichnis
- Kurzfassung und Schlüsselwörter
- Abstract und Keywords
1. Vorbemerkungen
Diese Hinweise beziehen sich auf die formale Gestaltung einer
Seminararbeit. Sie sind als Empfehlung zu verstehen, wobei der Autor
bei mehreren Möglichkeiten diejenige Form wählen sollte, die ihm
zweckmäßig erscheint. Die einmal gewählte Form muss dann aber für die
gesamte Arbeit beibehalten werden.
2. Allgemeines
- Wissenschaftliche Arbeiten werden mit der Schreibmaschine bzw. mit einem Textverarbeitungssystem in 15pt-Zeilen-Abstand, Schriftgröße 12pt im Format DIN A4 geschrieben.
- Jedes Blatt wird nur einseitig bedruckt.
- An der Blattseite ist rechts ein Rand von 4 cm Breite zu lassen.
- Mit Ausnahme der Titelseite, die nicht nummeriert wird, sind alle Seiten fortlaufend zu pagenieren.
- Das Inhaltsverzeichnis wird vor, das Literaturverzeichnis hinter den Textteil geheftet (im Anschluss an einen evtl. vorgesehenen Anhang).
- Die Seminararbeit sollte gebunden (Klebe- oder Spiralbindung mit verstärktem Deckel) in zweifacher Ausfertigung beim Lehrstuhl eingereicht werden.
- Die Kurzfassung wird (getrennt von der Seminararbeit) als PDF-Datei per EMail zum Abgabetermin an das Sekretariat geschickt.
3. Inhaltsverzeichnis und Gliederung
Das Inhaltsverzeichnis sollte dekadisch gegliedert sein.
Beispiel für die Nummerierung der dekadischen Gliederung:
1.
1.1
1.1.1
1.1.2
1.2
2. usw.
Die Gliederung sollte folgerichtig aufgebaut sein. Punkte, die
in der Gliederung auf der gleichen Stufe stehen, sollten inhaltlich und logisch den
gleichen Rang einnehmen. Gliederungstechnisch nicht eingeordnete Textteile sind
zu vermeiden.
Überschriften in Text und Inhaltsverzeichnis müssen
exakt übereinstimmen. Überschriften einzelner Gliederungspunkte dürfen
sich nicht mit dem Gesamtthema der Arbeit und nicht mit Überschriften von
Unterpunkten decken.
Zweckmäßigerweise sollte die Arbeit mit einer kurzen
Einleitung beginnen, aus der Problemstellung, Ziel der Arbeit, Begriffsbestimmung und
methodischer Aufbau hervorgehen. Die letzten Gedanken der Arbeit sollten nicht schlicht
mit dem Wort "Schluss" überschrieben werden; die Überschrift
sollte erkennen lassen, ob der Verfasser eine Zusammenfassung seiner Ergebnisse, eine
knappe Darstellung seiner Thesen oder einen Ausblick auf ungelöste Probleme beabsichtigt.
4. Quellenangaben
Wissenschaftliches Arbeiten ist u. a. dadurch gekennzeichnet, dass mit eindeutigen
Quellenangaben gearbeitet wird. Dadurch wird es dem Leser ermöglicht, die
Originalliteratur zu finden und somit die Herkunft aller wissenschaftlichen Aussagen
überprüfen zu können, sofern sie nicht selbständig entwickeltes
Gedankengut sind.
Als Form für Quellenangaben wird vorgeschlagen, Autorenname(n) und Erscheinungsjahr
(letztes in Klammern) aufzuführen.
Beispiel:
- A. Quellenangaben im Text
- Bereits HADLEY (1962) beschäftigte sich mit ...
- Nach COLLATZ/WETTERLING (1971, S. 14) gilt ...
- B. Quellenangaben in der Fußnote
- ... Text ... 1
und als Fußnote: - 1) Vgl. COLLATZ/WETTERLING (1971, S. 19ff), HADLEY (1974, S. 175f).
- C. Bei mehr als 2 Autorennamen
- Statt: KARWAN/LOFTI/TELGEN/ZIONTS (1983)
- kurz: KARWAN et al. (1983)
- D. Bei Gleichheit von Autorenname(n) und Erscheinungsjahr
- Hinzufügen von kleinen Buchstaben:
- DANTZIG (1955a), DANTZIG (1955b), DANTZIG (1955c).
Alle im Text oder in Fußnoten vorkommenden Quellenhinweise sind ins
Literaturverzeichnis aufzunehmen.
5. Zitate
Wörtlich übernommene Formulierungen (Zitate) werden in Anführungszeichen
gesetzt. Zitate sind originalgetreu wiederzugeben, eventuelle Abweichungen sind genau
zu kennzeichnen. Auslassungen werden durch drei Punkte (...) angezeigt; eigene
Zusätze des Verfassers innerhalb des zitierten Textes werden geklammert [ ];
Zitate in einem Zitat werden am Anfang und Ende apostrophiert.
6. Literaturverzeichnis
In das Literaturverzeichnis sind ausschließlich solche Werke aufzunehmen, auf die
der Verfasser zuvor (im Text oder in Fußnoten) verweist.
Das Literaturverzeichnis wird alphabetisch nach den Familiennamen der Verfasser geordnet.
Hierbei ist anzugeben:
- bei Monographien und sonstigen Büchern:
- Familienname des Verfassers;
- voll ausgeschriebener oder abgekürzter Vorname des Verfassers;
- in Klammer (Hrsg.), sofern das Werk von dem Autor herausgegeben wurde;
- vollständiger Titel des Werkes, evtl. mit Titel der Schriftenreihe und Bandzahl, falls das Buch in einer Schriftenreihe erschienen ist;
- Auflage;
- Verlagsort (falls nicht vorhanden: o. O.);
- falls es sich um eine Dissertation handelt, ist vor e. das Wort "Diss." einzufügen. Ist die Dissertation in einem anderen Ort und/oder Jahr im Druck erschienen, muss dies zusätzlich vermerkt werden;
- Verlagsjahr (falls nicht vorhanden: o. J.);
- bei Zeitschriftenaufsätzen
- wie oben;
- wie oben;
- vollständiger Titel des Aufsatzes;
- nach c. das Wort "in:";
- vollständiger Name der Zeitschrift;
- Nummer des Jahrgangs oder Bandes;
- Erscheinungsjahr (in Klammern);
- Nummer des Heftes, wenn keine fortlaufende Numerierung des Jahrgangs/Bandes vorhanden;
- Seitenangaben
- bei Aufsätzen aus Sammelwerken, Festschriften usw.:
- wie oben;
- wie oben;
- vollständiger Titel des Aufsatzes/Artikels;
- nach c. das Wort "in:";
- vollständiger Titel des Sammelwerkes;
- Name des/der Herausgeber (entweder:..., hrsg. von ... oder Name [Hrsg.]);
- Seitenangaben.
Beachten Sie auch unser Beispiel-Literaturverzeichnis, in dem
einige Monographien, Zeitschriftenartikel und Arbeitsberichte aufgeführt sind.
7. Kurzfassung & Schlüsselwörter
Die Kurzfassung soll bestehen aus:
- einer kurzen Zusammenfassung (max. 1 Seite),
- dem Titelblatt der Seminararbeit als Deckblatt und
- dem Literaturverzeichnis als Anhang.
Es hat sich eingebürgert, über die Kurzfassung hinaus fünf bis sieben
zentrale Begriffe als Schlüsselwörter hinzuzufügen.
8. Abstract & Keywords
Da Publikationen in renomierten Zeitschriften heute fast ausschließlich in der
internationalen Wissenschaftssprache Englisch erscheinen, ist die Übersetzung von
Kurzfassung & Schlüsselwörtern eine gute Übung für Sie!
Beispiel zum Literaturverzeichnis
Literaturverzeichnis
DOMSCHKE, W. (1982): Logistik: Rundreisen und Touren, Band 2, Oldenbourg, München.
EBERHARD, U., Schneeweiß, Ch., Vaterrodt, H.-J. (1984): Tourenplanung für zwei Depots bei offenen Touren, OR Spektrum 6, 39 - 46.
INFORM (1981): INVENT: System zur Rationaliserung in der Inventur, Institut für Operations Research und Management GmbH Aachen, Aachen.
ISERMANN, H. (1977a): The relevance of duality in multiple objective linear programming, TIMS Studies in the Management Science 6, 241 - 262.
ISERMANN, H. (1977b): The enumeration of the set of all efficient solutions for a linear multiple + objective programm, Opertional Research Quarterly 28, 711 - 725.
RÖDDER, W., (1991): Kostenoptimale Prüfpläne bei Kapazitätsbeschränkungen, Diskussionsbeitrag Nr. 179, Fachbereich Wirtschaftswissenschaft, FernUniversität Hagen.
ZIMMERMANN, H.-J. (1971): Einführung in die Grundlagen des Operations Research, Moderne Industrie, München.
FernUniversität in Hagen
Fakultät für Wirtschaftswissenschaft