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Präsenzseminare 03/04
Emma, Effi und Anna. 

Frauengestalten in Romanen des europäischen Realismus

Termin:  Fr. 23.01.2004 (15.00 bis 18.30 Uhr) und Sa. 24.01.2004 (9.30 bis 18.00  Uhr)
Zielgruppe: Alle Studierenden des Instituts
Veranstalter: PD Dr. Holger Dainat
Ort: Humboldt-Universität zu Berlin
Hörsaal 2014 B (Hauptgebäude)
Unter den Linden 6
10099 Berlin
Anmeldung: Schriftlich - am besten per E-Mail unter Angabe von Adresse, Telefon- und Matrikelnummer bei PD Dr. Holger Dainat, FernUniversität in Hagen
Institut für neuere deutsche und europäische Literatur
D-58089 Hagen
oder holger.dainat@fernuni-hagen.de
Anmeldefrist: Ende der Anmeldefrist: 16.12.2003
Erläuterungen:

Der Realismus des 19. Jahrhunderts bildet nicht die Wirklichkeit ab. Vielmehr stellt er ein voraussetzungsvolles ästhetisches Programm zur Konstruktion literarischer Realitäten dar. Er zielt vornehmlich auf ein bürgerliches Publikum und verhandelt dessen Probleme und Wertkonflikte. Im Zentrum stehen zumeist Auseinandersetzungen zwischen familialer Ordnung und individuellen Glücksansprüchen. Davon sind in besonderer Weise die Frauen betroffen. Wie realistische Texte mit diesen Konstellationen umgehen und welche literarischen Strategien sie dabei einsetzen, soll am Beispiel von drei für die europäische Literatur paradigmatischen Romanen analysiert werden.

Im Zusammenhang mit dem Seminar können Hausarbeiten zum Erwerb eines qualifizierten Leistungsnachweises geschrieben werden.

Textgrundlage:

Gustave Flaubert, Emma Bovary. Ein Sittenbild aus der Provinz (Reclam UB 5666);

Lev N. Tolstoj, Anna Karenina (Insel TB 308);

Theodor Fontane, Effi Briest (Reclam UB 6961).

Zur Einführung empfohlen:

Herbert Foltinek, Realismus, in: Das Fischer Lexikon Literatur, Bd. 3. Hrsg. von Ulfert Ricklefs, Frankfurt/Main 1996 (Fischer TB 4567), S. 1575-1605.

Gerhard Plumpe, Realismus 2, in: Reallexikon der deutschen Literaturwissenschaft, Bd. III. Hrsg. von Jan-Dirk Müller, Berlin und New York 2003, S. 221-224.

Weitere Texte werden rechtzeitig (nach der Anmeldung) zugänglich gemacht.

TeilnehmerInnen, die nicht einverstanden sind, dass ihre Adressen weiteren KommilitonInnen zugänglich gemacht werden, möchten dies bitte bei der Anmeldung ausdrücklich vermerken.

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15.12.03, Redaktion