Dr. Lutz Schrader
Lutz Schrader, Dr. rer. pol., geb. 1953 in Weimar, studierte von 1975 bis 1980 Internationale Politik am Institut für Internationale Beziehungen, Potsdam. 1983 promovierte er am selben Institut zum Thema „Frankreichs politische und militärische Beziehungen zu den subsaharischen Staaten Afrikas in den 1970er und 1980er Jahren“. Neben der französischen Außen- und Innenpolitik spezialisierte er sich auf Themen der europäischen Sicherheit und internationalen Abrüstungspolitik sowie der westeuropäischen Integration und transatlantischen Kooperation. Von 1991 bis 1992 war er als Projektleiter und von 1992 bis 1994 als Geschäftsführer an der Akademie für Sicherheit und Zusammenarbeit (ASZE) in Berlin tätig. In diese Zeit fiel auch die Mitbegründung der Zeitschrift für internationale Politik und vergleichende Studien WeltTrends, deren Redaktion er bis heute angehört. Von 1994 bis 1999 arbeitete er als Dozent und Koordinator am Weiterbildungszentrum der Universität Potsdam, zunächst im Studiengang Politische Bildung (Internationale Politik, politische Ideengeschichte und Demokratietheorie), dann ab 1997 im Studiengang Französische Sprache/Lehramt (französische Geschichte und Landeskunde Frankreichs). Nach dem Wechsel im Frühjahr 1999 nach Köln ist er am Institut Frieden und Demokratie der FernUniversität Hagen tätig. Dort arbeitete er zunächst in einem Lehrprojekt zur Theorie des „demokratischen Friedens“. Von 2002 bis 2004 leitete er ein von der Deutschen Stiftung Friedensforschung gefördertes Forschungsprojekt zur Legitimation von internationalen Nichtregierungsorganisationen in gewaltsamen Konflikten. Seit September 2004 betreut er als Geschäftsführer zwei friedenswissenschaftliche Studiengänge, darunter den „Master of Peace Studies“.
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