1829 -- Informationen + Regeln
18xx/PC V2.22g - Dirk Clemens - 2004-05-07
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Inhaltsverzeichnis
1. 1829 Britannien
Das Grundspiel ist mit zwei verschiedenen Spielplänen, Britannien Nord und Süd, im englischen Verlag »Hartland« erschienen. Hartland selber brachte dann verschiedene Erweiterungen (MSK1 - MSK6) heraus.MSK1, MSK5 und MSK6 enthalten neue Plättchen, die alternativ verwendet werden können. Diese Erweiterungen sind nur wichtig bei Verwendung der Spielfeld- und Plättchenverwaltung. Da in meinem Bekanntenkreis und in der mir bekannten Postspielszene immer mit MSK1 und ohne MSK5 und MSK6 gespielt wird, ist standardmäßig MSK1 für alle 1829-Varianten definiert.
MSK2 enthält neue Loks und eine neue Regel, die es ermöglicht, Privatbahnen zu verkaufen. Je nachdem, mit welcher der beiden Zusatzregeln gespielt wird, ergeben sich pro 1829-Spielplan vier verschiedene Spielvarianten.
MSK3 und MSK4 sind keine Spielerweiterungen.
2. Auszug aus »Das kleine 1x8«
Das foldende Kapitel enthält einen Auszug aus »Das kleine 1x8«. »Das kleine 1x8« ist eine kurze Regelzusammenfassung verschiedener 18xx Varianten.
Startkapital + Papierlimit Anzahl der Spieler 3 4 5 6 7 8 9 Startkapital 840 630 504 420 360 315 280 Papierlimit/nord 19 19 18 15 13 11 10 Papierlimit/süd 18 18 17 14 12 10 9 1829 ist das erste Spiel der 18xx Reihe. Es wurde von Francis Tresham entwickelt und ist Verlag Hartland erschienen. Das Spiel spielt in Britannien. Hierzu gibt es zwei Spielflächen: Das Südbrett mit zehn und das Nordbrett mit elf Aktiengesellschaften.
Zuerst werden die vier Privatbahnen gekauft. Dabei hat jeder Spieler die Möglichkeit zu passen oder zu kaufen. Nach dem Verkauf der vier Privatbahnen werden die Aktien in strikter Reihenfolge angeboten. Alternativ können die Dampfschiffahrtslinien erworben werden. Nur Aktien können verkauft werden.
Eine Gesellschaft wird mit 60% aktiv, ein Spieler darf aber auch 100% besitzen. Im Pool dürfen ebendso bis 100% liegen. Bei >50% im Pool oder wenn kein Spieler die Direktorenaktie besitzt, geht die Gesellschaft in receivership (siehe Originalregeln Seite 84).
Prospektoren ---???---
Eine kleine Stadt kann nie Endpunkt einer Route sein. Städte, die voll von fremden Pöppeln sind, dürfen nicht angefahren werden.
Es existieren die sechs Erweiterungen MSK1 bis MSK6. MSK1, MSK5 und MSK6 enthalten neue Plättchen, die alternativ verwendet werden können.
MSK2 enthält neue zusätzliche Loks und eine neue Regel für Privatbahnen. Nach dieser Regel ist es möglich, die Privatbahnen in Spielerhand zu schließen oder die Privatbahnen 2..4 in der AR an die Bank für den Preis von 'Nennwert - 30' zu verkaufen. Verkaufte Privatbahnen stehen Alternativ zum Kauf zur Verfügung, werden aber automatisch geschlossen, wenn das entsprechende Feld bebaut wird. Nur Privatbahnen in Spielerhand blockieren ihr Feld. Geschlossene Privatbahnen zählen nicht zum Wert des Spielers.
MSK3 und MSK4 sind keine Spielerweiterungen, sondern externe Verwaltungshilfen.
Loks und Phasen Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen 2 7x 180 4 1 gelb -- 3 6x 300 2 grün -- 4 3/4/5 430 -- 5 3/4/5 550 3 3 rotbraun Die 2-er Loks werden verschrottet 3T 3x 370 Die 3T Lok darf auch kleine Bahnhöfe als Endbahnhof nutzen. Sie ist nach dem Verkauf der ersten 5-er Lok alternativ verfügbar. 6 2x 650 2 4 grau Die 6-er Lok ist eine normale Lok, die sechs Bahnhöfen anfahren darf, und wird zwischen der 5-er und der 7-er Lok eingereiht. Durch den Kauf der ersten 6-er Lok wird die Phase IV (graue Plättchen, Verschrottung der 3-er Loks, ...) eingeleitet. 2+2 2x 600 Die 2+2 Lok fährt wie eine normale 2-er Lok, aber mit Rückfahrt; die normale 2-er Strecke wird doppelt gezählt. Sie ist nach dem Verkauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar. 4+4E 2x 830 Die 4+4E Lok darf durch beliebig viele Bahnhöfe durchfahren. Von diesen Bahnhöfen werden vier mit doppelter Wertung gezählt. Einer dieser vier zählenden Bahnhöfe muß ein Heimatbahnhof sein. 4+4E Loks sind nach dem Verkauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar. 7 4x 720 Ohne die 6-er Lok leitet die 7-er Lok die Phase IV ein (graue Plättchen, Verschrottung der 3-er Loks, ...)
2.1 Erweiterungspaket MSK2
Das Erweiterungspaket MSK2 enthält vier neue Loktypen, die nicht verschrottet werden.
- 3T (3x)
Die 3T Lok darf auch kleine Bahnhöfe als Endbahnhof nutzen. Sie kostet 370 und ist nach dem Verkauf der ersten 5-er Lok alternativ verfügbar.- 6 (2x)
Die 6-er Lok ist eine normale Lok, die sechs Bahnhöfen anfahren darf, und wird zwischen der 5-er und der 7-er Lok eingereiht. Durch den Kauf der ersten 6-er Lok wird die Phase IV (graue Plättchen, Verschrottung der 3-er loks, ...) eingeleitet. Eine 6-er Lok kostet 650.- 2+2 (2x)
Die 2+2 Lok fährt wie eine normale 2-er Lok, aber mit Rückfahrt; die normale 2-er Strecke wird doppelt gezählt. Die 2+2 kostet 600 und ist nach dem Verkauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar.- 4+4E (2x)
Die 4+4E Lok darf durch beliebig viele Bahnhöfe durchfahren. Von diesen Bahnhöfen werden vier mit doppelter Wertung gezählt. Einer dieser vier zählenden Bahnhöfe muß ein Heimatbahnhof sein. Die 4+4E Lok kostet 830 und ist nach dem Verkauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar.MSK2 enthält auch eine neue Regel, die es ermöglicht, Privatbahnen mit Ausnahme der ersten Bahn während einer Aktienrunde zu verkaufen. Der Verkaufspreis ist der um 30 verminderte Einkaufspreis. Verkaufte Privatbahnen gehen in den Pool und können zum Normalpreis von allen Spielern erworben werden. Eine Privatbahn im Pool wird durch das Legen eines Plättchen auf ihrer Strecke geschlossen. Privatbahnen können auch weiterhin freiwillig geschlossen werden. Geschlossenen Privatbahnen zählen aber nicht zum Vermögen.
3. Varianten
Da 1829 das erste 18xx war, gibt es sehr viele Varianten, bei denen nur andere Karten verwendet werden. Die eigentlichen Spielregeln sind zum größten Teil identisch mit denen von 1829.
3.1 1835 Deutschland
1835 Deutschland ist eine 1829 Variante von Klaus-Jürgen Fleischer.
3.2 1837 Österreich
1837 Österreich ist eine 1829 Variante von Klaus-Jürgen Fleischer und spielt in Österreich und Südtirol. Anstatt Fährlinien gibt es Umschlagbahnhöfe. Eine weitere Besonderheit sind ist das Hochgebirge, welches für 300S bebaut werden darf. Der im Hochgebirge entstehende Bahnhof bringt beim Durchfahren Geld für die Gesellschaftskasse.Die folgende Minikarte zeigt den Spielplan:
Auf meiner Homepage befinden sich auch größere Abbildungen des Spielplanes:
10% Karte (55:252 Bytes) 20% Karte (134:370 Bytes) 40% Karte (312:510 Bytes)
3.3 1837 Rußland
1837 Rußland ist eine 1829 Variante.Von Michael Brunker sind die folgenden Hinweise:
- Die Roten Hexe ganz Rechts bringen, wenn eine Gesellschaft sie anfährt, der Gesellschaft nach dem Fahren (vor dem Lokkauf) CC in der angegebenen Höhe.
- Im Kaspischen Meer kann eine Gesellschaft pöppeln, wenn sie eine Verbindung zu den gestrichelten Fähren durch das Kaspische Meer aufweist. Der Pöppel muß nicht auf einer Linie mit dem Kreis (80+) stehen. Wenn eine Verbindung zur Küste da ist, zieht der Pöppel einfach auf diesen Kreis, zahlt den Pöppel und zzgl. 80 CC.
Dieser Pöppel zählt als Bahnhof (=> Lokreichweite) mit dem Wert null. Er kann kein Endbahnhof sein. Fährt eine Gesellschaft (sie muß im Kaspischen Meer gepöppelt haben) über das Kaspische Meer in einen anderen Bahnhof, erhält sie für den Bahnhof im Kaspischen Meer 80 CC.
3.4 1829 Berliner Stadtbahn
1829 Berliner Stadtbahn ist eine 1829 Variante von Rolf-Dieter Fendler.
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