1825 Britannien" href="#2"> 1829 Britannien" href="#6"> 1830 USA" href="#7"> 1835 Deutschland" href="#21"> 1837 Österreich" href="#24"> 1842 Schleswig Holstein" href="#28"> 1847 Pfalz" href="#29"> 1853 Indien" href="#30"> 1856 Kanada" href="#32"> 1862 USA & Kanada" href="#33"> 1869 USA" href="#34"> 1870 Mississippi" href="#35">
Das kleine 1x8
18xx/PC  V2.22g
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Inhaltsverzeichnis


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1.   Was ist »Das kleine 1x8«

Von dem ursprünglichen Spiel 1829 von Francis Tresham existieren mittlerweile jede Menge Varianten. Neben 1829 sind bisher die Spiele 1825, 1830, 1835, 1853, 1856, 1870 und 2038 und einige mehr offiziell erschienen. Das Grundprinzip von 1829 ist beibehalten worden, aber alle Varianten besitzen eigene Mechanismen. Hinzu kommen private Entwicklungen, die wieder neue Mechanismen haben.

Bei dieser Regelvielfalt ist es sehr schwierig, den Überblick über die einzelnen Varianten zu behalten. Dieses Handbuch soll nun die wesentlichen Regeln und Unterschiede gegenüber den anderen Varianten in Kurzform einem 18xx erfahrenden Spieler in Erinnerung rufen. Ziel dieses Werkes ist es, mit dem einmaligen Durchlesen der Spielbeschreibung die speziellen Regeln einer Variante in Erinnerung zu rufen.

Diese Regelzusammenfassung ersetzt keinenfalls die Originalspielregeln und es besteht keinerlei Garantie auf Korrektheit. Zu einigen Regeln existieren ergänzende Regeln oder Korrekturen, die erst nach Drucklegung des entsprechenden Regelwerkes festgelegt worden sind.

»Das kleine 1x8« liegt in verschiedenen Formaten vor:

Im Glossar werden Begriffe und Abkürzungen erläutert, die im folgenden immer wieder verwendet werden.

Die ersten Versionen dieses Handbuches erschienen in A5 Heftform. Ab sofort ist nur noch diese HTML Version verfügbar, die Bestandteil der 18xx/PC Doku ist.

Bei den Beschreibungen der einzelnen 18xx Varianten erscheint auch der passende Auszug aus dem 1x8. In dieser Datei sind dann alle Infos zusammengefast; daher ist diese Seite auch sehr groß.

»Das kleine 1x8 « erschien erstmals im April 1995.
Die HTML Version erschien erstmals im November 2000.



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2.   1825 Britannien

2.1   Regelinfo

Es gelten grundsätzlich die Regeln von 1829 Britannien. Nur für Routenbildung, Bauen und Pöppeln gelten grundsätzlich die Regeln von 1830 USA.

Es wird zwischen Gesellschaftsgeld (insgesamt 2.600 Pfund) und Spielergeld unterschieden. Letzeres ist abhängig von der verwendeten Unit. In Unit I befinden sich 5.000 Pfund, in Unit II 5.010 Pfund. In Kombination wird die Summe, also 10.010 Pfund verwendet. Extension Kit G1 enthält weitere 10.000 Pfund.

Jeder Spieler muß bei seinem allerersten Aktienturn das angebotene Papier kaufen. Die Privatbahnen können für 'Nennpreis - 30 Pfund' wie ein normales Papier verkauft werden. Privatbahnen haben keinerlei Sondereigenschaftenn und zählen, sovern nicht verkauft, zum Spielevermögen.

Die AG's werden in Gruppen zusammengefaßt, wobei AG's mit gleichen Ausgabekurs einer Gruppe angehören. Sobald eine AG einer Gruppe ausverkauft ist, sind alle Gesellschaften der nächsten Gruppe verfügbar.

Eine AG darf bis zu zwei gelbe Plättchen bauen, wenn diese Plättchen nicht nebeneinander liegen. Felder mit weißer Aufschrift dürfen nur von der genannten AG bebaut werden. Anstatt des Bauens darf ein Plättchen ersetzt werden. Ein Strecken-Plättchen darf nur dann ersetzt werden, wenn ein Stück der neuen Strecke zu einer Route der Gesellschaft gehört. Eine Stadt kann nur dann hochgerüstet werden werden, wenn die Stadt mit einer Lok der AG angefahren werden kann.

Beim Fahren sind große Städte als Endbahnhöfe Pflicht. Zwei 2-er Loks können zu einer 3-er Lok zusammengefaßt werden.

Das Spiel endet in der OR, in der der Bank das Spielergeld ausgeht. Das Spiel ist sofort beendet, wenn eine AG den Kurs 340 erreicht.



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2.2   Startkapital und Papierlimit

Die folgende Tabelle zeigt das Startkapital und das Papierlimit je Spieler in Abhängigkeit der verwendeten Units und der Spieleranzahl an:

Startkapital
+Papierlimit
Anzahl der Spieler
2 3 4 5 6 7 8 9
  Unit I 1200
24
830
16
630
12
504
10
  Unit II 1200
24
830
16
600
12
  Unit III 900
13
  Units I + II 840
31
630
23
504
18
420
15
360
13
  Units II + III 840
25
630
19
504
15
  Units I + II + III   630
30
504
24
420
20
360
17
315
15
280
14

Bei Einsatz von kleinen Gesellschaften aus den Kits R1, R3 und/oder K7 erhöht sich das Papierlimit gemäß der folgenden Tabelle:

 Papierlimit bei
Einsatz von R1/R3/K7
 
 Anzahl der Spieler 
 2   3   4   5   6   7 
 1 kleine Gesellschaft   +1   +1   +1   +0   +0   +0 
 2 kleine Gesellschaften   +2   +2   +1   +1   +1   +0 
 3 kleine Gesellschaften   +3   +2   +2   +1   +1   +1 
 4 kleine Gesellschaften   +4   +3   +2   +2   +2   +1 



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2.3   Loks

In den Units befinden sich Loks der Typen 2, 3, 4, 5 und 6. Durch die Erweiterungskits K2, K3 und K7 sowie durch die Regianalkits R1 und R3 kommen weitere Loks ins Spiel.

Je nach Kombination von Units und Kits werden unterschiedliche Anzahlen der verschiedenen Loks verwendet. Zudem stehen die Loks teilweise in anderen Phasen zur Verfügung.

Die folgende Tabelle gibt Aufschluß über die verwendeten Loks:

2 3 4 5 6 7 U3 3T 4T 2+2 4+4E
  Unit I     --   6434--
  K2   6434-- 35232
  K3   643332
  K2+K3   632332 35232
  Unit II     --   53232-
  K2   53232- 35232
  K3   532232
  K2+K3   521232 35232
  Unit III     --   5313--
  K2   5313-- 35232
  K3   531232
  K2+K3   531232 35232
  Unit I+II     --   7545--
  K2   7545-- 35232
  K3   754432
  K2+K3   743332 24232
  Unit II+III     --   5545--
  K2   5545-- 35232
  K3   554432
  K2+K3   554432 35232
  Unit I+II+III     --   7655--
  K2   7655-- 35232
  K3   765432
  K2+K3   765432 35232



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2.4   Loks & Phasen

1825 wird in drei bis fünf Phasen aufgeteilt. Die folgende Tabelle zeigt den Fortschritt der Phasen bei den regulären Loks, wobei die 6-er und die 7-er Loks in Kit K3 enthalten sind.

Loks und Phasen
Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen
2 6 5 5 7 5 7 180 4 1 gelb --
3 4 3 3 5 5 6 300 2 grün --
4 3 2 1 4 4 5 430 --
5 4 3 3 5 5 5 550 3 3 rotbraun 2-er Loks werden verschrottet
6 0 2 0 2 2 2 650 grau Kit K3: Loklimit aufgehoben
7 siehe oben 720 3-er Loks werden verschrottet

Anmerkung: Die 6 Angaben zur Lokanzahl gelten nacheinander für die Units I, II, III und für die Kombinationen I+II, II+III und I+II+II.



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3.   1829 Britannien

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   3   4   5   6   7   8   9 
 Startkapital   840   630   504   420   360   315   280 
 Papierlimit/nord   19   19   18   15   13   11   10 
 Papierlimit/süd   18   18   17   14   12   10   9 

1829 ist das erste Spiel der 18xx Reihe. Es wurde von Francis Tresham entwickelt und ist Verlag Hartland erschienen. Das Spiel spielt in Britannien. Hierzu gibt es zwei Spielflächen: Das Südbrett mit zehn und das Nordbrett mit elf Aktiengesellschaften.

Zuerst werden die vier Privatbahnen gekauft. Dabei hat jeder Spieler die Möglichkeit zu passen oder zu kaufen. Nach dem Verkauf der vier Privatbahnen werden die Aktien in strikter Reihenfolge angeboten. Alternativ können die Dampfschiffahrtslinien erworben werden. Nur Aktien können verkauft werden.

Eine Gesellschaft wird mit 60% aktiv, ein Spieler darf aber auch 100% besitzen. Im Pool dürfen ebendso bis 100% liegen. Bei >50% im Pool oder wenn kein Spieler die Direktorenaktie besitzt, geht die Gesellschaft in receivership (siehe Originalregeln Seite 84).

Prospektoren ---???---

Eine kleine Stadt kann nie Endpunkt einer Route sein. Städte, die voll von fremden Pöppeln sind, dürfen nicht angefahren werden.

Es existieren die sechs Erweiterungen MSK1 bis MSK6. MSK1, MSK5 und MSK6 enthalten neue Plättchen, die alternativ verwendet werden können.

MSK2 enthält neue zusätzliche Loks und eine neue Regel für Privatbahnen. Nach dieser Regel ist es möglich, die Privatbahnen in Spielerhand zu schließen oder die Privatbahnen 2..4 in der AR an die Bank für den Preis von 'Nennwert - 30' zu verkaufen. Verkaufte Privatbahnen stehen Alternativ zum Kauf zur Verfügung, werden aber automatisch geschlossen, wenn das entsprechende Feld bebaut wird. Nur Privatbahnen in Spielerhand blockieren ihr Feld. Geschlossene Privatbahnen zählen nicht zum Wert des Spielers.

MSK3 und MSK4 sind keine Spielerweiterungen, sondern externe Verwaltungshilfen.

Loks und Phasen
Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen
2 7x 180 4 1 gelb --
3 6x 300 2 grün --
4 3/4/5 430 --
5 3/4/5 550 3 3 rotbraun Die 2-er Loks werden verschrottet
3T 3x 370 Die 3T Lok darf auch kleine Bahnhöfe als Endbahnhof nutzen. Sie ist nach dem Verkauf der ersten 5-er Lok alternativ verfügbar.
6 2x 650 2 4 grau Die 6-er Lok ist eine normale Lok, die sechs Bahnhöfen anfahren darf, und wird zwischen der 5-er und der 7-er Lok eingereiht. Durch den Kauf der ersten 6-er Lok wird die Phase IV (graue Plättchen, Verschrottung der 3-er Loks, ...) eingeleitet.
2+2 2x 600 Die 2+2 Lok fährt wie eine normale 2-er Lok, aber mit Rückfahrt; die normale 2-er Strecke wird doppelt gezählt. Sie ist nach dem Verkauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar.
4+4E 2x 830 Die 4+4E Lok darf durch beliebig viele Bahnhöfe durchfahren. Von diesen Bahnhöfen werden vier mit doppelter Wertung gezählt. Einer dieser vier zählenden Bahnhöfe muß ein Heimatbahnhof sein. 4+4E Loks sind nach dem Verkauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar.
7 4x 720 Ohne die 6-er Lok leitet die 7-er Lok die Phase IV ein (graue Plättchen, Verschrottung der 3-er Loks, ...)



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4.   1830 USA

4.1   1830 USA

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   2   3   4   5   6 
 Startkapital   1200   800   600   480   400 
 Papierlimit   28   20   16   13   11 
 Papierlimit Colafield oder Reading   29   21   17   14   12 
 Papierlimit Colafield und Reading   30   22   18   15   13 

1830 ist im amerikanischen Verlag »Avalon Hill« erschienen und spielt im Osten der USA. Es wird im allgemeinen als Das Aktienspiel aller 18xx bezeichnet.

Zuerst werden die sechs Privatbahnen gekauft. Dabei hat jeder Spieler die Möglichkeit zu passen, die aktuelle Privatbahn zu kaufen oder auf eine andere Privatbahn zu bieten. Gebote müssen immer zumindest um 5$ höher liegen als der Verkaufspreis oder das letzte Gebot. Steht eine Privatbahn mit Geboten zum Verkauf, dann gibt es eine Versteigerung zwischen den Bietern.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Schuylkill Valey (SVN&RR) $20 $5 --
Champlain & St. Lawrence (C&St L) $40 $10 Die Gesellschaft, die diese Privatbahn in ihrem Besitz hat, kann zusätzlich das Feld der Privatbahn bebauen.
Delaware & Hudson (D&H) $70 $15 Die Gesellschaft, die die D&H in ihrem Besitz hat, kann auf dem D&H-Feld kostenpflichtig bauen und gleichzeitig kostenlos pöppeln.
Mohawk & Hudson (M&H) $110 $20 Die M&H ist tauschbar gegen eine NYC Aktie.
Camden & Amboy (C&A) $160 $25 Der Käufer der C&A erhält zusätzlich eine PRR Aktie.
Baltimore & Ohio (B&O) $220 $30 Der Käufer der B&O erhält zusätzlich die B&O Direktoraktie. Beim ersten Lokkauf der B&O wird diese Privatbahn geschlossen.

Nach dem Verkauf der sechs Privatbahnen stehen alle Aktien zur Verfügung.

Eine Gesellschaft wird mit 60% aktiv, ein Spieler darf auch nur 60% besitzen. Im Pool dürfen maximal 50% liegen. Es existier Lokzwang, falls eine AG eine Strecke hat.

Aktien von AG's mit Kurs gelben Bereich zählen nicht zum Gesamtaktienlimit. Im orangen Bereich darf man bis zu 100% einer Gesellschaft bestzen. Im braunen Bereich dürfen belibig viele Poolaktien auf einmal gekauft werden.

Loks und Phasen
Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen
2 6x $80 4 1 gelb --
3 5x $180 3 2 grün --
4 4x $300 Die 2-er Loks werden verschrottet
5 3x $450 2 3 braun --
6 2x $630 Die 3-er Loks werden verschrottet
D 6x $1100 D-Loks sind nach dem Verkauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar. Sie kostet nur $800, wenn sie gegen eine 4-er, 5-er oder 6-er Lok eingetauscht wird. Die 4-er Loks werden verschrottet.



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4.2   1830 Coalfields

1830 Coalfields ist von Alan Moon entwickelt worden. Es wird die Karte von 1830 verwendet die im Süden um zwei Reihen erweitert wird. Die Variante 1830 Coalfields kann auch mit der Variante 1830 Reading kombiniert werden (siehe unten). Es gelten grundsätzlich die Regeln von 1830.

Die Norfolk & Western wird als neunte Gesellschaft hinzugefügt. Ihre Direktorenaktie ist eine 20% Aktie und sie hat drei Pöppel. Das Papierlimit wird um eins erhöht. Optional wird die Geldmenge um $8.000 auf $20.000 erhöht.

Der Heimatbahnhof der PRR liegt auf dem neuen Feld H12 und ist von jeder Strecke aus erreichbar. Nur die PRR darf durch ihren Heimatbahnhof durchfahren. Alle anderen Gesellschaften dürfen den Bahnhof entweder als Endbahnhof verwenden oder müssen den Bahnhof ignorieren und durch das Plättchen hindurchfahren. Die C&O hat ihren Heimatbahnhof auf K13.

Baltimore und Boston haben ein gemeinsames neues grünes und verschiedene braune Plättchen. New York hat ein neues braunes Plättchen, auf dem die vier Bahnhöfe zusammengezogen sind. D24 hat eine zusätzliche Strecke von SW mach NW. F20 ist eine große Stadt. Ein gelbes Plättchen auf G17 kann durch ein spezielles braunes Plättchen ersetzt werden. Chicago kann durchfahren werden. Feld L10 sind die Coalfields, welche wie eine Stadt behandelt wird. Jede Gesellschaft, die dieses Feld anfahren oder durchqueren will, muß einmalig $140 bezahlen. Die folgenden Plättchen werden zusätzlich verwendet: 14, 15, 2*57 und 63.

Es werden die folgenden Loks verwendet: 6*2, 5*3, 5*4, 3*5, 3*6, 2*7, 6*D. Die zusätzlichen beiden 7-er Loks kosten je $710 und sind gemeinsam mit den D-Loks nach dem Verkauf der ersten 6-er Lok alternativ erhältlich. D-Loks kosten $900 und können für $750 eingetauscht werden. Loks werden nicht mehr sofort, sondern nach dem Fahren verschrottet. Dieses betrifft aber nicht wegen eines veränderten Loklimits überzählige Loks.



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4.3   1830 Reading

1830 Reading ist von Alan Moon entwickelt worden. Es wird die Karte von 1830 verwendet und es gelten grundsätzlich die Regeln von 1830. Die Variante 1830 Reading kann auch mit der Variante 1830 Coalfields kombiniert werden (siehe unten).

Das Papierlimit wird um eins erhöht. Optional wird die Geldmenge um $8.000 auf $20.000 erhöht. Die Reading wird als neunte Gesellschaft hinzugefügt. Ihre Direktorenaktie ist eine 30% Aktie und sie hat zwei Pöppel. Der Käufer der Privatbahn C&A erhält wahlweise eine Pennsylvania- oder eine Readingaktie.

Der Heimatbahnhof der Reading liegt auf dem Feld H14, hat einen Wert von $10 und ist von jeder Strecke aus erreichbar. Nur die Reading darf durch ihren Heimatbahnhof durchfahren. Alle anderen Gesellschaften dürfen den Bahnhof als Endbahnhof verwenden oder müssen den Bahnhof ignorieren und durch das Plättchen hindurchfahren. Die PRR erhält ein neues Heimatfeld mit den gleichen Regeln wie die Reading.

Baltimore und Boston haben neue grüne und braune Plättchen mit Platz für je zwei Bahnhofspöppel. D24 hat eine zusätzliche Strecke von SW mach NW. Es gibt eine Verbindung zwischen K13 und K15.

Es werden die folgenden Loks verwendet: 6*2, 5*3, 5*4, 3*5, 3*6, 6*D. D-Loks kosten $900 und können für $750 eingetauscht werden. Loks werden nicht mehr sofort, sondern nach dem Fahren verschrottet.



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4.4   1830 Coalfields & Reading

1830 Coalfields & Reading ist eine Kombination aus 1830 Coalfields und 1830 Reading. Beide Varianten und diese Kombination sind von Alan Moon entwickelt worden.

Es gelten die Sonderregeln beider Varianten. Die Norfolk & Western hat neben der Direktorenaktie eine zweite 20% Aktie und sechs 10% Aktien. Das Papierlimit wird gegenüber 1830 Standard um zwei erhöht. Die Geldmenge sollte um $12.000 auf $24.000 erhöht werden.

Es werden die folgenden Loks verwendet: 6*2, 5*3, 6*4, 3*5, 4*6, 2*7, 6*D.



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4.5   1830 Bonds

1830 Bonds ist eine 1830-Variante, in der die Gesellschaften Anleihen (bonds) aufnehmen können. Die original englischen Regeln von John Poodifoot sind als Textdatei abgelelegt.



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4.6   1831 USA/Südost

1831/USA Südost ist von Auke Stegink und Han Heidema entwickelt worden und spielt im Südosten der USA. Es gelten grundsätzlich die Regeln von 1830.

Das Material des Spiels 1830 von Avalon Hill wird verwendet. Es werden die Plättchen von 1830 ohne 54, 56, 62, 66 und 68 verwendet. Das Plättchen 59 wird nur einmal verwendet. Zusätzlich werden die folgenden Plättchen verwendet: 3*7, 5*8, 5*9, 57, 2*15, 2*23, 2*24, 41, 42, 43, 45, 46, 2*63 und neun spezielle Plättchen.

Die Geldmenge beträgt 18.000$. Das Aktienlimit pro Spieler ist ums eins höher als bei 1830. Die folgende Tabelle erklärt die Sondereigenschaften der Privatbahnen:

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Baltimore & Ohio (B&O) $20 $5 --
Erie $40 $10 Die Gesellschaft, die die Erie in ihrem Besitz hat, kann zusätzlich das Feld der Erie bebauen.
Atlantic Coast Line (ACL) $70 $15 Die Gesellschaft, die die ACL in ihrem Besitz hat, kann auf dem ACL-Feld kostenpflichtig bauen und gleichzeitig kostenlos pöppeln.
Camden & Amboy (C&A) $110 $20 Die C&A ist tauschbar gegen eine PRR Aktie.
Richmond, Fredericksburg
& Potomac (RFP)
$160 $25 Der Käufer der RFP erhält zusätzlich eine N&W Aktie.
Illinois Central (IC) $220 $30 Der Käufer der IC erhält zusätzlich die IC Direktoraktie. Beim ersten Lokkauf der IC wird die IC Privatbahn geschlossen.

Es werden die folgenden Loks verwendet: 7*2, 5*3, 5*4, 4*5, 2*6, 6*D.

Züge, die durch Knoxville fahren, erhalten neben dem normalen Einfahrergbnis von 10$ anfangs 30$ und in der braunen Phase 50$ zugunsten der Gesellschaftskasse.

Eine Gesellschaft, die mindestens einen Zug besitzt, kann sich während ihrer Lokkaufphase den im Moment teuersten verfügbaren Postzug von der Bank leihen. Eine AG kann zu jedem Zeitpunkt maximal einen Postzug leihen. Sobals die AG keine Lok mehr besitzt, endet der Leihvertrag und der Postzug wird ohne Gegenleistung an die Bank zurückgegeben.

Postzüge ermöglichen Einnahmen zugunsten der Gesellschaftskasse. Es muß aus den gefahrenen Strecken der eigenen Loks eine legale Route gebildet werden. Aus dieser Route werden maximal vier Bahnhöfe für den Postzug ausgewählt. Es zählen nur die Basen in den Bahnhöfen. Für eine eigene Basis erhält man 20$ und für eine fremde Basis 10$. Mehrere Basen in einem Bahnof werden addiert. In der braunen Phase erhöhen sich die Werte auf 30$ und 20$.



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4.7   1832 Frankreich

1830 Frankreich hat Michael Liebetanz 1987 erschaffen. Das Material des Spiels 1830 von Avalon Hill wird verwendet. Es gelten grundsätzlich die Regeln von 1830. Die folgenden Tabellen enthalten Informationen über die Privatbahnen und Aktiengesellschaften.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Cie de St Etienne (StE) 20 FF 5 FF Die Gesellschaft, die die StE in ihrem Besitz hat, kann auf dem StE-Feld kostenpflichtig bauen und gleichzeitig kostenlos pöppeln.
Cie de Paris
- St Germaine (PStG)
40 FF 10 FF Die Gesellschaft, die die PStG in ihrem Besitz hat, kann zusätzlich das Feld von Montparnasse bebauen.
Cie de la Ceinture (C) 70 FF 15 FF --
Cie du Val de Loire (VdL) 110 FF 20 FF Die VdL ist tauschbar gegen eine Centre Aktie.
Cie de Bologne
- Amiens (BA)
160 FF 25 FF Der Käufer der BA erhält zusätzlich eine Nord Aktie.
Cie de Lyon
- Mediterranée (LM)
220 FF 30 FF Der Käufer der LM erhält zusätzlich die PLM Direktoraktie. Beim ersten Lokkauf der PLM wird die LM geschlossen.

Aktiengesellschaften
 Gesellschaft   Stadt   Pöppel 
 Ouest   Cie de l'Ouest   Rennes   4 
 Centre   Cie du Centre   Nevers   4 
 Sud-Ouest   Cie du Sud - Ouest   Bordeaux   4 
 Est   Cie de l'Est   Strasbourg   3 
 P.L.M.   Paris-Lyon-Mediteranée   Lyon   3 
 Midi   Cie du Midi   Marseille   3 
 Nord   Cie de fer du Nord   Lille   2 
 P-O   Cie d'Orleans   Paris   2 

Die folgenden Plättchen werden nicht verwendet: 53 (B/grün) 54 (NY/grün), 61 (B/braun), 62 (NY/braun) und einmal 63 (braune Stadt). Dafür werden die folgenden Plättchen zusätzlich verwendet: 4, 8, 9, 15 und 58 sowie die neuen Plättchen P/grün, P/braun, 2 verschiedene L/gelb, 2 L/grün, Li/braun, Ly/braun, 3 BLM/braun.

Die Parisplättchen (P) dürfen nur so gelegt werden darf, daß Montparnasse (SW) ein Kopfbahnhof bleibt. Die beiden L-Plättchen für Lille und Lyon dürfen nur so gelegt werden, daß die Schrift in Richtung Süden zeigt. Lyon darf auch bei noch existierender PLM-Privatbahn gebaut werden.

Beim Legen des braunen BLM-Plättchen in Bordeaux, Le Havre oder Marseille können in der grünen Stadt bereits 0 bis 2 Pöppel liegen. Liegt noch kein Pöppel, dann darf derjenige, der zuerst pöppelt, links pöppeln. Liegt erst ein Pöppel, darf die ersetzende Firma zupöppeln und entscheiden, welcher Pöppel links liegt. Pöppelt sie nicht, rutscht der vorhandene Pöppel automatisch nach links, wenn es die betreffende Firma wünscht. Liegen zwei Pöppel entscheidet die ersetzende Firma, welcher Pöppel links liegt. Vorteil des links-Pöppels: die betreffende Firma erhält zu Beginn ihrer Aktionen einer jeden OR (vor dem Bauen) 20 FF als Hafeneinnahmen.

Die Firmen SO und Midi dürfen als Startplättchen sofort die entsprechend hochgerüstete Stadt legen, in der grünen Phase Plättchen 15, in der braunen direkt den Hafen mit ihrem Pöppel links.



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4.8   1839 Niederlande

1839 Niederlande ist 1993 von Theo Jansma entwickelt worden. Das Material des Spiels 1830 von Avalon Hill wird verwendet. Die folgenden Tabellen enthalten Informationen über die Privatbahnen und Aktiengesellschaften.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
TAZ $20 $5 Die TAZ blockiert kein Feld.
Z-K $40 $10 Die Gesellschaft, die die Z-K in ihrem Besitz hat, kann zusätzlich das Feld der Privatbahn bebauen.
BB $70 $15 Die Gesellschaft, die die BB in ihrem Besitz hat, kann auf dem BB-Feld kostenlos pöppeln.
A-M $110 $20 Die A-M ist tauschbar gegen eine MESS Aktie.
NBDS $160 $25 Der Käufer der NBDS erhält zusätzlich eine NRS Aktie.
HIJSM $220 $30 Der Käufer der HIJSM erhält zusätzlich die HIJSM Direktoraktie. Beim ersten Lokkauf der HIJSM wird diese Privatbahn geschlossen.

Aktiengesellschaften
 Gesellschaft   Stadt   Pöppel 
 MESS   Maatschappij tot
Exploitatie v. Staats Sp. 
 Tilburg (orange)   4 
 NCS   Nederlandsche Centraal Sp.M.   Utrecht (rot)    4 
 NS   Norder Spoorweg   Zwolle (dunkelblau)    4 
 HIJSM   Hollandsche
IJzeren Sp.M. 
 Amsterdam/W (braun)    3 
 DV   De Veluwe   Apeldoorn (gelb)    3 
 OS   Ooster Stroomtram   Arnheim/Nijmegen (schwarz)   3 
 NRS   Nederlandsche Rhijn Sp.M.   Amsterdam/SO (hellblau)   2 
 ZHESM   Zuid-Hollandsche
Electrische Sp.M. 
 Den Haag/O (grün)    2 

Es werden die Plättchen von 1830 ohne NY und B und ohne die Plättchen mit zwei kleinen Bahnhöfen verwendet. Es werden nur je zwei Plättchen 57 und 63 verwendet. Außerdem werden 13 spezielle Plättchen verwendet.



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4.9   1876 Trinidad

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   3   4   5   6   7 
 Startkapital   520   390   310   260   220 
 Papierlimit   9   7   6   5   4 
1830/Trinidad ist von Peter Jacobi entwickelt worden. Diese Variante gibt es auch für 1835 Deutschland. Über Chris Lawson ist ein Bausatz als Ergänzung zu 1830 und 1835 erhältlich.

Das Material des Spiels 1830 wird verwendet. Es gelten grundsätzlich die Regeln von 1830.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Chaguanas (CG) $20 $5 Die CG blockiert ihr Heimatfeld.
Débé (DB) $40 $10 Die DB blockiert ihr Heimatfeld.
Pierreville (PV) $70 $15 Die PV blockiert ihr Heimatfeld.
Tunapuna & Port of Spain (TP) $220 $30 Der Käufer der TP erhält die Direktoraktie der FTR. Die TP schließt, wenn die FTR ihre erste Lok kauft. Die TP blockiert ihre beiden Heimatfelder, die FTR darf aber Port of Spain bebauen.

Aktiengesellschaften
 Gesellschaft   Stadt   Pöppel 
 FTR   First Trinidad Railway   Port of Spain   3 
 SFR   San Fernando Railway   San Fernando   4 
 MBR   Mayaro Bay Railway   Guayaguayare   2 

Es existieren die folgenden Züge: drei 2-er, zwei 3-er, je eine 4-er, 5-er und 6-er und vier D-Loks. In der Phase Zug kaufen darf eine Gesellschaft maximal einen Zug kaufen.

Rio Claro ist eine unbebaute B-Stadt, die mit dem speziellen gelben Plättchen 6 bebaut und später durch die Plättchen 53 und 61 hochgerüstet wird.

Die Geldmenge beträgt $4500. Davon werden $1560 bei Spielstart auf die Spieler verteilt.

Bei Spielbeginn kann jeder Spieler für ein oder mehrere Sitzplätze Gebote in ganzzahligen Beträgen abgeben. Die Sitzplätze werden beginnend mit dem höchsten Gebot verteilt. Die erfolgreichen Gebote werden vom Vermögen abgezogen.

Alternativ kann die folgende Startprozedur verwendet werden: Bei Spielbeginn kann jeder Spieler ein ganzzahliges Gebot abgeben. Der Spieler mit dem höchsten Gebot sucht sich als erstes eine Sitzposition aus. Danach folgen die anderen Spieler gemäß ihrer Gebote. Bei Gleichheit entscheidet das Los über die Reihenfolge der Auswahl. Die Gebote werden vom Vermögen der Spieler abgezogen.



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4.10   1899 China

'1899 China' ist eine 1830 Variante von Ingo Meyer, die von mir, Dirk Clemens, graphisch aufgearbeitet und in Form von Kopiervorlagen verbreitet worden ist. Über Chris Lawson ist ein Bausatz als Ergänzung zu 1830 erhältlich.

Das Material des Spiels 1830 von Avalon Hill wird verwendet. Es gelten grundsätzlich die Regeln von 1830.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Verband Pekinger
Rikschafahrer (VBR)
$20 $5 -
Fähren über
den gelben Fluß (FGF)
$40 $10 Die Gesellschaft, die die FGF in ihrem Besitz hat, kann anstatt des normalen Bauens das Feld R6 kostenlos bebauen.
Yellow Sea Company (YSC) $70 $15 Die Gesellschaft, die die YSC in ihrem Besitz hat, kann zusätzlich zu ihrem normalen Bau eine große Brücke auf M5 bauen (Plättchen 8). Dadurch wird eine Verbindung zwischen L4 und L6 hergestellt. Die Gesellschaft, die diese Verbindung herstellt, darf kostenlos in L4 pöppeln. Sobald diese Verbindung steht, dürfen dies auch die anderen, aber nicht kostenlos. Ein Pöppel auf L4 macht die Verbindung über das Meer für andere unzulässig.
Busan-Masan Privat (BMP) $110 $20 Die BMP ist tauschbar gegen eine B&M Aktie.
An-dong & Sinujiu Companies (ASC) $160 $25 Der Käufer der ASC erhält zusätzlich eine FS Aktie.
Xu-zhou & Schanghai (XzS) $220 $30 Der Käufer der XzS erhält zusätzlich die XzS Direktoraktie. Beim ersten Lokkauf der XzS wird diese Privatbahn geschlossen.

Die Geldmenge beträgt 17.000$. Das Bebauen des Hochgebirges (S1, T2, U1) mit einem gelben Plättchen kostet $120. Das weitere Bebauen mit einem grünen Plättchen kostet nochmals $80.

In Peking (T4) darf die CSB ihren Heimatbahnhof frei wählen. Zuvor darf keine andere Gesellschaft dort pöppeln.

Jede Gesellschaft hat immer einen Postanhänger, der zusätzliche Einnahmen einfährt. Diesen muß sie an eine ihrer Loks hängen und er füllt die Gesellschaftskasse, die wegen der hohen Baukosten schnell leer wird. Hierfür gilt die folgende Regelung: Die Hälfte der Summe von Anfangsbahnhof und Endbahnhof erhält die Gesellschaft. Um bessere Posteinnahmen zu ermöglichen, wird der Direktor nicht mehr gezwungen, die beste Strecke zu wählen.

Bei den Fernverbindungen oben links handelt es sich um eine Spezialhyperfernverbindung. Pro Anschluß, die die Gesellschaft anfahren könnte, wird der Wert der Verbindung erhöht. Für einen Anschluß kassiert man zwar nur $10, für alle fünf jedoch $120. In der grünen Phase bekommt man zusätzlich noch $20 und in der braunen Phase weitere $30. Eine Gesellschaft kann also $170 für diese Fernverbindung einstreichen. Ein Pöppel auf T0 macht die Nutzung der Fernverbindung für andere unzulässig.

Auf dem Feld D6 muß in der gelben Phase ein Plättchen mit einem kleinem Bahnhof gelegt werden. In der grünen Phase kann dieses Plättchen unter Einhaltung der allgemeinen Ersetzungsregeln gegen das Plättchen 91 mit zwei kleinen Bahnhöfen ausgetauscht werden.

Die Plättchen, die mit "`A"', "`B"', "`NY"', "`P"', "`T"' und "`X"' gekennzeichnet sind, und nur diese, passen auf die Felder mit den gleichen Markierungen. Nur die Felder E3, F4 und M7 bilden eine Ausnahme. Zuerst wird Plättchen 14 oder 15 gebaut, danach paßt dann das "`A"'-Plättchen 96.



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4.10.1   Clemens Variante

Nach fast 20 Partien habe ich (Dirk Clemens) mir einige Verbesserungen für 1899 China überlegt:

Die Privatbahnen werden in einer anderen Reihenfolge verkauft. Genaugenommen wurden nur die Eigenschaften der BM und der VPR getauscht.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Busan-Masan Privat (BMP) $20 $5 -
Fähren über
den gelben Fluß (FGF)
$40 $10 Die Gesellschaft, die die FGF in ihrem Besitz hat, kann anstatt des normalen Bauens das Feld R6 kostenlos bebauen.
Yellow Sea Company (YSC) $70 $15 Die Gesellschaft, die die YSC in ihrem Besitz hat, kann zusätzlich zu ihrem normalen Bau eine große Brücke auf M5 bauen (Plättchen 8). Dadurch wird eine Verbindung zwischen L4 und L6 hergestellt. Die Gesellschaft, die diese Verbindung herstellt, darf kostenlos in L4 pöppeln. Sobald diese Verbindung steht, dürfen dies auch die anderen, aber nicht kostenlos. Ein Pöppel auf L4 macht die Verbindung über das Meer für andere unzulässig.
Verband Pekinger
Rikschafahrer (VBR)
$110 $20 Die VPR ist tauschbar gegen eine CPR Aktie.
An-dong & Sinujiu Companies (ASC) $160 $25 Der Käufer der ASC erhält zusätzlich eine FS Aktie.
Xu-zhou & Schanghai (XzS) $220 $30 Der Käufer der XzS erhält zusätzlich die XzS Direktoraktie. Beim ersten Lokkauf der XzS wird diese Privatbahn geschlossen.

Das Plättchen 81 (grün) kann als Alternative zu 91 auf dem Feld D6 verwendet werden. Auf dem Feld M7 werden nacheinander 57 (gelb), 82 (grün) und 83 (braun) gebaut. Das Plättchen 84 (braun) steht alternativ zum Ausbau des Plättchens 59 (grün) zur Verfügung.



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4.11   Lummerland

1830/Lummerland ist von Kay-Viktor Stegemann entwickelt worden. Das Material des Spiels 1830 wird verwendet. Es gelten grundsätzlich die Regeln von 1830.

Es existiert nur eine Privatgesellschaft, das Postschiff, welches $20 kostet und die Eigenschaften der Schuylkill Valley hat. Kein Feld wird durch das Postschiff blockiert.

Der Spielplan hat nur sieben Spielfelder, auf denen die zwei Aktiengesellschaften 'Jim Knopf' und 'Lukas, der Lokomotivführer' agieren. Beide Gesellschaften können neben ihrem Heimatbahnhof einen weiteren Bahnhof einrichten.

Es existieren die folgenden Züge: zwei 2-er und je eine 3-er, 4-er, 5-er, 6-er und Diesellok. In der Phase Zug kaufen darf eine Gesellschaft maximal einen Zug kaufen.

Wenn der 5-er Zug gekauft wird, dann backt Frau Waas einen Kugelhupf. In der folgenden OR ist ihr Bahnhof $20 wert.

Die Geldmenge beträgt 2000$. Davon werden 1200$ bei Spielstart auf die Spieler verteilt.

Bei Spielbeginn kann jeder Spieler für ein oder mehrere Sitzplätze Gebote in ganzzahligen Beträgen abgeben. Die Sitzplätze werden beginnend mit dem höchsten Gebot verteilt. Die erfolgreichen Gebote werden vom Vermögen abgezogen.

Alternativ kann die folgende Startprozedur verwendet werden: Bei Spielbeginn kann jeder Spieler ein ganzzahliges Gebot abgeben. Der Spieler mit dem höchsten Gebot sucht sich als erstes eine Sitzposition aus. Danach folgen die anderen Spieler gemäß ihrer Gebote. Bei Gleichheit entscheidet das Los über die Reihenfolge der Auswahl. Die Gebote werden vom Vermögen der Spieler abgezogen.



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4.11.1   Lummerland Extension Kit

Nach dem Verkauf der ersten 6-er Lok legt der Käufer das graue Feld Neu-Lummerland (kleine Stadt; Wert 20; ein Ausgang) außen an den Spielplan an, so daß die Strecke zum Spielplan zu einer der zwölf freien Seiten zeigt.



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4.12   18-Kaas

Bei 18-Kaas handelt es sich nur um eine neue Karte (Niederlande) von ErJo Games. Die Gesellschaftsnamen wurden von 1830 übernommen.

Die Fernverbindung Ruhrgebiet hat keinen eigenen Wert. Wird das Ruhrgebiet angefahren, so erhöht sich der Wert jedes anderen Bahnhofs um 20.

Gelb umrahmte Felder dürfen erst ab der grünen Phase bebaut werden. Für die Heimatbahnhöfe der B&O und PRR gibt es 3 neue Plättchen.



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5.   1835 Deutschland

5.1   Regelinfo

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   3   4   5   6   7 
 Startkapital   600   475   390   340   310 
 Papierlimit   19   15   12   11   9 

1835 Deutschland ist das 4. offizielle 18xx Spiel und ist 1990 im Verlag »Hans im Glück« erschienen. Es hat im Vergeleich zu seinen drei Vorgängern viele Regeländerungen.

---???---

Der private Lokhandel ist erst nach dem Verkauf der ersten 3-er Lok möglich.

Loks und Phasen
Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen
2 9x 80 4/2 1 gelb --
2+2 4x 120 --
3 4x 180 2 grün --
3+3 3x 270 --
4 3x 360 3/1 Die 2-er Loks werden verschrottet. Die Preußen darf eröffnet werden.
4+4 1x 440 Die 2+2 Loks werden verschrottet. Die Preußen (V2) wird eröffnet.
5 2x 500 2 3 braun Alle Preußenanteile werden getauscht.
5+5 1x 600 --
6 2x 600 Die 3-er Loks werden verschrottet.
6+6 4x 720 Die 3+3 Loks werden verschrottet.



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5.2   Clemens Variante

Da viele Spieler unzufrieden mit der Verteilung des Startpaketes sind, gibt es eine Menge von Alternativen. Eine davon habe ich mir selber ausgedacht und ist daher von anderen als Clemens-Variante benannt worden. Sie ist mitlerweile sehr verbreitet.



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5.3   1876 Trinidad

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   3   4   5   6   7 
 Startkapital   520   390   310   260   220 
 Papierlimit   9   7   6   5   4 

1830/Trinidad ist von Peter Jacobi entwickelt worden. Diese Variante gibt es auch für 1830 USA. Über Chris Lawson ist ein Bausatz als Ergänzung zu 1830 und 1835 erhältlich.

Das Material des Spiels 1835 wird verwendet. Es gelten grundsätzlich die Regeln von 1835. Die Geldmenge beträgt $4500.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Chaguanas (CG) $100 $5 Der Käufer der CG erhält die eine 10% Aktie der FTR.
Débé (DB) $110 $10 Der Käufer der DB erhält die eine 10% Aktie der FTR.
Pierreville (PV) $120 $15 Der Käufer der PV erhält die eine 10% Aktie der FTR.
San Fernando (SF) $190 $20 Der Käufer der SF erhält zusätzlich die Direktoraktie der SFR. Die SF schließt, wenn die SFR ihre erste Lok kauft.

Aktiengesellschaften
 Gesellschaft   Stadt   Pöppel   Aktienverteilung 
 FTR   First Trinidad Railway   Port of Spain   5   20% + 8*10% 
 SFR   San Fernando Railway   San Fernando   3   20% + 6*10% + 20% 
 MBR   Mayaro Bay Railway   Guayaguayare   2   3*20% + 4*10% 

Die Aktien der MBR stehen nach dem Verkauf von 50% der SFR zur Verfügung.

Es existieren die folgenden Züge: zwei 2, je eine 2+2, 3, 3+3, 4, 4+4, 5 und 6 und zwei 6+6. In der Phase Zug kaufen darf eine Gesellschaft maximal einen Zug kaufen.

Bei Spielbeginn kann jeder Spieler für ein oder mehrere Sitzplätze Gebote in ganzzahligen Beträgen abgeben. Die Sitzplätze werden beginnend mit dem höchsten Gebot verteilt. Die erfolgreichen Gebote werden vom Vermögen abgezogen.

Alternativ kann die folgende Startprozedur verwendet werden: Bei Spielbeginn kann jeder Spieler ein ganzzahliges Gebot abgeben. Der Spieler mit dem höchsten Gebot sucht sich als erstes eine Sitzposition aus. Danach folgen die anderen Spieler gemäß ihrer Gebote. Bei Gleichheit entscheidet das Los über die Reihenfolge der Auswahl. Die Gebote werden vom Vermögen der Spieler abgezogen.

In der ersten AR kaufen die ersten Spieler zwangsweise die Privatbahnen CG, DB, PV und SF sowie den FTR Direktor in dieser Reihenfolge.



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6.   1837 Österreich

6.1   Regelinfo

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   3   4   5   6   7 
 Startkapital   730   555   450   380   300 
 Papierlimit   28   21   17   14   12 

Es gelten grundsätzlich gelten die Regeln von 1835 Deutschland. Die Geldmenge beträgt 14.268$.

Es findet keine OR statt, bevor das Startpaket I vollständig verkauft ist. Passen alle Spieler während des Verkaufs des Startpaketes I hintereinander, so wird der Preis der angebotenen Papiere um 10 K geringer bis zum minimalen Preis von 0 K, bei dem Kaufzwang existiert. Nach einem Kauf sind alle Papiere wieder zum Nennpreis erhältlich.

Das Startpaket II unterteilt sich in zwei Gruppen. Alle Papiere der ersten Gruppe sind nach dem vollständigen Verkauf des ersten Startpaketes verfügbar. Die Papiere des zweiten Startpaketes sind nach dem vollständigen Verkauf der ersten Gruppe verfügbar, wobei die 25% Anteile erst nach dem entsprechenden Direktor verkauft werden können.

Nur ein Kauf hält eine AR am Leben. Es können maximal zwei AG's denselben Startkurs besitzen. Eine AG wird nach den Verkauf von 50% aktiv. Die Gesellschaft erhält sofort ihr gesamtes Kapital ('Anzahl der verkaufbaren Aktien' * 'Kurs'). Spieler dürfen während der AR maximal 60% einer AG besitzen. Kursbewegungen sind in sechs Richtungen möglich. Ein Aktienverkauf drückt den Preis nur um eine Position nach unten. Im Pool dürfen sich maximal 50% einer Gesellschaft befinden. Die AG kassiert für Pool-Aktien.

Am Ende einer AR steigt der Kurs einer AG, wenn keine kaufbaren Aktien mehr verfügbar sind. Optionen, die noch nicht eingetauscht worden sind, verhindern diese Kurssteigerungen nicht und zählen auch nicht zum Direktorenanteil. Diese Kurssteigerungen sind nur nach der Inbetriebnahme der Gesellschaft möglich. Kleinbahnen können zu Beginn jeder AR und OR freiwillig getauscht werden, wenn die entprechende AG in Betrieb genommen wurde. Kohlebahnen müssen zu Beginn einer OR getauscht werden, wenn alle Aktien verkauft sind.

Die Südbahn #5 darf sich unmittelbar vor dem Legen ihres ersten Plättchens Mailand oder Venedig als Heimatbahnhof aussuchen. Ein Plättchen darf nur dann ersetzt werden, wenn ein Stück der neuen Strecke zu einer Route der Gesellschaft gehört oder der Wert einer erreichbaren Stadt erhöht wird. Für eine Pöppelstrecke ist auch das Wenden an Weichen erlaubt.

Pöppeln kostet 20 K pro Entfernung in Feldern für den ersten zusätzlichen Pöppel und 40 K für den zweiten.

Die Strecke Wien - Wien ist nicht möglich. Durch das braune Wien wird aus den drei k.k.-Bahnhöfen einer und die k.k.-Bahn hat zwei freie Pöppel zur Verfügung. Ebendso hat die Ungarische Bahn einen freien Pöppel nach dem Hochrüsten von Budapest zur Verfügung.

Ein AG kann 0%, 50% oder 100% auszahlen. Kleinbahnen zahlen immer 50% aus. Gesellschaften legen maximal ein Plättchen.

Freiwilliges Verschrotten von Loks ist während des Lokhandles möglich. Dabei fallen Kosten in Höhe des halben Nennwertes der zu verschrottenen Lok an. Das Loklimit der ungarischen Kleinbahnen beträgt immer zwei.

Das Spiel endet am Ende einer OR, wenn die Bank kein Geld mehr hat oder hatte.



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6.2   Loks und Phasen

Neben den Standardloks 2, 3, 4 und 5 existieren noch die Loks 3+1, 4+1, 4+2, 5+2, 5+3 und 5+4. Diese N+M Loks dürfen neben den N beliebigen Bahnhöfen noch zusätzlich M kleine Bahnhöfe anfahren. Die Eilzüge 4E und 5E ignorieren kleine Bahnhöfe, müssen aber jeden großen Bahnhof anfahren.

Es existieren die Güterzüge 1G, 2G, 3G und 4G. Die 1G ist sofort und die weiteren Loks nach dem Verkauf der ersten 3-er, 4-er und 5-er Lok alternativ verfügbar. Die 3G verschrottet die 1G und die 4G die 2G. Güterzüge müssen von einem Kohlebergwerk losfahren und können beliebig viele kleine Bahnhöfe mitnehmen. Kohlebergwerke werden immer zugunsten der Gesellschaftskasse berechnet. Andere Züge dürfen Kohlebergwerke nicht anfahren. Kohlebahnen dürfen nur Güterzüge besitzen.

Loks und Phasen
Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen
2 14x 90 K -/4/2/2 1 gelb sofort verfügbar; Loklimit: AG=4, KB=2
3 5x 180 K -/3/2/2 2 grün privater Lokhandel erlaubt; Loklimit AG=3; Bosnien und Gebirgsbahnen sind bebaubar
3+1 2x 280 K -/3/2/1 Loklimit: ung=2, süd,kk,kohle=1
4 4x 470 K 4/3/2/1 Südbahn aktiv; Italien gesperrt; Bozen grün; 2-er Lok wird verschrottet; Aktivierung k.k.-Bahn möglich
4E 1x 500 K Aktivierung Ungarische Bahn möglich
4+1 1x 530 K k.k.-Bahn aktiv
4+2 1x 560 K --
5 2x 800 K 3/2/-/- 3 braun Gebirgsbahnen und Kohlebahnen schließen; Loklimit=3/2; 3-er Lok wird verschrottet; Ungarische Bahn aktiv
5E 1x 830 K 4/2/-/- --
5+2 1x 860 K 3+1 Lok wird verschrottet
5+3 1x 900 K --
5+4 1x 960 K --
1G 10x 100 K sofort verfügbar
2G 6x 230 K nach dem Kauf der ersten 3-er Lok alternativ verfügbar
3G 2x 590 K nach dem Kauf der ersten 4-er Lok alternativ verfügbar; 1G wird verschrottet
4G 3x 1000 K nach dem Kauf der ersten 5-er Lok alternativ verfügbar; 2G wird verschrottet



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6.3   Romoth Variante

Adam Romoth hat einige Regelmodifikationen vorgenommen, die die Bewertung der Kleinbahnen etwas fairer machen sollen. Hier sind nun die Regelmodifikationen und Erläuterungen von Adam:

Regeländerungen

Warum diese Variante




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6.4   Ergänzungen und Klarstellungen zu den Regeln

Im folgenden werden Ergänzungen und Klärungen zum Regelheft beschrieben, die durch einen Briefwechsel mit dem Autor geklärt worden sind:



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7.   1842 Schleswig Holstein

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   3   4   5   6 
 Startkapital   730   550   440   370 
 Papierlimit bei 8 AG's   13   11   10   9 
 Papierlimit bei 10 AG's   17   14   12   11 
 Geldmenge   10.800 Mark 

Das Startpaket besteht aus den 3 Privatbahnen (Nr. 1,2,3) und den 2 Vorläuferbahnen (Nr. 4,5). Alle 5 Bahnen sind vergleichbar mit den Vorpreußischen Bahnen aus 1835. Die Bahn 1 darf nicht bauen, die Bahnen 2 bis 5 dürfen bis zu 2 bis 5 Plättchen bauen, eines pro OR. Details sind auf dem jeweiligen Besitzbogen vermerkt.

Verkauf des Startpaketes: Jeder Spieler bietet verdeckt für eine Kleinbahn einen beliebigen Betrag. Zuerst werden die Kleinbahnen mit nur einem Angebot in aufsteigender Reihenfolge verkauft. Danach werden die Kleinbahnen mit mehreren Geboten in aufsteigender Reihenfolge verkauft. Zuschlag erhät der Spieler, der nach dem letzen Käufer zuerst an der Reihe ist. Die anderen Bieter kaufen gemäß Spielerreihenfolge eine Gesellschaft ohne Gebot. Zum Schluß werden die letzten Kleinbahnen gekauft, wobei Passen erlaubt ist.

Diese 5 Kleinbahnen müssen in ihrer ersten OR eine Lok kaufen. Danach existiert kein Lokzwang. Sie duerfen keine 5-er Lok kaufen. Das Einfahrergebnis wird zu 50% ausbezahlt.

Die 3 Privatbahnen können ab der grünen Phase feiwillig und der braunen Phase zwangsweise geschlossen werden. Der eigentliche Schließungsvorgang findet immer zu Beginn einer OR in aufsteigender Reihenfolge statt.

Nun wird die Privatbahn unter den AG's versteigert. Mindestgebot ist das Barvermögen der Privatbahn, Höchtgebot das Barvermögen der bietenden AG. Die Versteigerung erfolgt in Vielfachen von 10 in 10-e Schritten gemäß der Reihenfolge der AG's. Einen passende AG scheidet aus dem Bietvorgang aus.

Die erfolgreiche AG bezahlt den Kaufpreis an den Eigner und erhält Geld, Loks und den Pöppel, letzteren im Austausch mit einem Extrapöppel. Ohne Gebot wird die Gesellascht liquidiert. Der Eigner zahl 40 Mark an die Bank und erhält das Bargeld. Der Pöppel wird entfernt und die Loks gehen in den Pool.

Die 2 Vorläuferbahnen werden in AG's (SE und HMBG) gewandelt, sobald 50% der Aktien verkauft oder die erste 5-er Lok (braune Phase) verkauft wurde. Die neue AG erhält das 8-fache des Nennwertes als Kapital. Sollte <50% verkauft sein, dann werden eine entsprechende Anzahl Aktien in den Pool gelegt. Dabei fällt der Kurs wie beim Verkauf.

Es gibt 8 bzw. 10 AG's, die mit 50% aktiv werden. Die Verfügbarkeit erfolgt in Gruppen: Die AKE ist nach dem Startpaket verfügbar. Nach Aktivierung der AKE ist die BHE verfügbar. Nach Aktivierung der BHE sind LBE, WHE und ELE verfügbar. Nach dem Kauf der ersten 4-er Lok oder wenn die entsprechende Vorläuferbahn alle ihre Bauten getätigt hat, dann sind SE bzw. HMBG verfügbar. Beim Spiel mit 10 AG's sind die UUE und die FKE nach der Aktivierung der SE verfügbar. Nach Aktivierung von 3 AG's ist die HAV verfügbar.

Der Aktienverkauf erfolgt vor dem Kauf. Es dürfen maximal 50% einer AG im Pool liegen. Durch die Poolaktien verdienen die AG's Geld. Es dürfen nur Aktien einer AG verkauft werden, die bereits aktiv war. Der Maximalbesitz an eine AG ist 60%. Von Aktien im braunen Bereich darf ein Spieler auch 100% besitzen. Aktien im gelben Bereich zählen nicht gegen das Papierlimit. Die AR ist nach Passen aller Spieler in Folge beendet.

AG's (nicht HAV) legen in ihrer 1. OR zwei Plättchen. Die Elbe darf nur zwischen Hamburg und Harburg überbaut werden. In der gelben Phase dürfen Heimatstädte nur von der entsprechenden Bahn gebaut werden. Bei Anschluß von Feld F18 (Oldenburg) erhält die bauende AG 40 Mark Prämie. Die AG, die Feld N14 so baut, daß eine Verbindung M15-N14-O13 ensteht, darf kostenlos einen zusätzlichen Pöppel auf M14 setzen.

Pöppel kosten das 3-fache der Wert der Stadt, in Hamburg gilt der höhere Wert.

Nur die Hamburg-Altoner-Verbindungsbahn (HAV) darf Hamburg und Harburg ausbauen, sie darf auch nur dieses und muß dieses tun, sobald möglich. Sie agiert immer als letzte Gesellschaft und besitzt keine Loks und erzielt ihre Einnahmen aus dem Streckennetz. Für jeden verkauften Aktienanteil (10%) erhält sie einen Baumarker; je 2 von Ihnen berechtigen die HAV zum Bau. Der erste Bau erfolgt in Hamburg und muß eine Strecke in Richtung Harburg haben.

Aktien der HAV können zunächst nur von AG's gekauft werden, 1 Aktie pro AG und OR. Kauf und Verkauf erfolgt vor dem Lokkauf. AB der braunen Phase dürfen auch Spieler mit Aktien der HAV handeln.

Die HAV erhält pro Route der anderen AG's, die Hamburg berühren, 10 Mark. Der angesammelte Betrag wird am Ende der OR auf alle ausgegeben Aktien (einschließlich Pool) gleichmäßig verteilt, abgerundet auf Vielfache von 5. Für Poolaktien kassiert die Bank, der Rest wird in die nächste OR verschoben.

Einfahrergebnis: AG's mit Pöppel in Hamburg verwenden den höheren Wert. Routen, die sowohl eine Nordseebahnhof als auch einen Ostseebahnhof einschließen, werden um 30 Mark aufgewertet.

Kursänderungen: Die blauen Felder gelten nur für die HAV. Bei Verkauf bis zu 20% sinkt der Kurs um 1 Feld, bei 30% oder mehr un 2 Felder.

Jede aktive AG (nicht HAV) muß eine Lok besitzen. Beim Zwangslokkauf darf nur eine Lok von der Bank oder aus dem Pool gekauft werden. Reicht Bargeld und Aktienbesitz des Direktors nicht aus, dann werden Privatbahnen liquidiert und ggf. Vorläuferbahnen an die Bank zurückgegeben. Kann die Lok immer noch nocht finanziert werden, so scheidet der Direktor aus.

Das Spiel wird immer zu Beginn einer AR beendet, wenn der Bank das Geld ausgeht, wenn eine AG den Kurswert 300 erreicht oder wenn alle Fernverbindungen angeschlossen worden sind.

Loks und Phasen
Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen
2 10x 110 M 4 1 gelb sofort verfügbar; Loklimit 4
3 4x/5x 180 M 2 grün privater Lokhandel; fremde Heimatstädte bebauen; Privatbahnen können versteigern werden; SE und HMBG verfügbar, wenn Baumarker verbraucht
4 3x/4x 360 M 3 Loklimit 3; 2-er Loks werden verschrottet
5 2x/3x 500 M 2 braun Loklimit 2; HAV an Spieler; SE und HMBG aktiv; Privatbahnen werden versteigert
6 3x/4x 600 M 3 3-er Loks werden verschrottet
8 8x 700 M 4-er Loks werden verschrottet

Anmerkung: Bei 10 AG's gibt es je eine 3-er, 4-er, 5-er und 6-er Lok zusätzlich.



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8.   1847 Pfalz

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   3   4   5 
 Startkapital   490   370   300 
 Papierlimit bei 5 AG's   11   9   - 
 Papierlimit bei 6 AG's   -   10   8 
 Geldmenge   8.000 Mark 

Es gelten grundsätzlich gelten die Regeln von 1835 Deutschland. Dieses Regelinfo basiert auf der Regelversion 10.1.

1847 kann mit 5 oder 6 Aktiengesellschaften gespielt werden. Beides kann als Grundspiel oder als Expertenspiel durchgeführt werden. Die Sonderegeln des Expertenspiels werden getrennt erläutert.

Die Privatbahnen werden als Steinbrüche bezeichnet. Ab der zweiten Aktienrunde können Steinbrüche unter den Spielern frei gehandelt werden. Der Besitzer darf als Direktor einer AG eine Berg kostenlos bebauen. Der Steinbruch wird durch diese Aktion geschlossen.

Bei 3 Spielern erfolgt der Verkauf des Startpaketes wie bei 1835 im Original: Der aktive Spieler darf sich ein Papier (oder eine Kombination) aus der obersten Reihe aussuchen. Ist nur 1 Papier vorhanden, dann darf er alternativ auch das erste Papier der nächsten Reihe wählen. Bei 4 oder 5 Spielern besteht freie Auswahl beim Verkauf des Startpaketes.

Es gibt 4 Pfalzbahnen, 1 oder 2 Preußen (Saarbrücker Bahn und bei 6 AG's Rhein-Nahe-Bahn), sowie die Lokomotivenfabrik Kraus.

Lokomotivenfabrik Kraus: Es existiert nur das 10% Direktorenpapier, welches mit dem Startpaket verkauft wird. Der Inhaber erhält 10% des Preises einer neuen Lok, wenn diese von einer Pfalzbahn gekauft wird. Der Kurs beginnt bei 100. Pro Kauf (1 oder mehr Loks) geht der Kurs um 1 Feld nach rechts. Pro Verkauf der Krausbahn fält diese um 1. (Keine anderen Kursbewegungen)

Anfangs sind nur Aktien der Ludwigsbahn verfügbar. Die jeweils nächste Bahn ist verfügbar, wenn 50% der vorherigen Bahn verkauft sind. Die optionale Rhein-Nahe-Bahn ist nach Verkauf von 50% der Saarbrückerbahn alternativ erhältlich. AG's werden mit 50% aktiviert und legen sofot ihren Heimatpöppel. Weietre Pöppel kosten 100 Mark. Ein Spieler darf 100% einer AG besitzen. Ab 80% erhöht sich sein Papierlimit um 1.

Kauf und Verkauf von Aktien werden in dieser Reihenfolge durchgeführt. Der Verkauf von Aktien einer AG ist erst in der AR nach Inbetriebnahme möglich. Verstaatlichung gibt es nur im Expertenspiel.

In der gelben Phase dürfen alle AG's 2 Plättchen legen. Pfalzbahnen dürfen nur hellblaue Felder mit einem gelben Plättchen bebauen, Preußische Bahnen nur rosa Felder. Für Kombifelder und für Ersetzungen gelten diese Einschränkungen nicht.

Werden die Sonderrouten von »A« nach »B«, von »A« nach »C« oder von »C« nach »D« mit einer Lok befahren, dann erhöht sich das Einfahrergebnis im 40 Mark. Bei einer Fahrt von Saarbrücken oder Neunkirchen nach »Z« gibt es 70 Mark.

Loks und Phasen
Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen
3 4x 150 M 4 1 gelb sofort verfügbar; Loklimit 4; 2 gelbe Plättchen
3+3 2x 250 M --
4 1x/2x 350 M 3 2 grün Loklimit 3; 1 Plättchen; privater Lokhandel;
Expertenspiel: Verkauf von Steinbrüchen an AG
4+4 1x 450 M 3-er Loks werden verschrottet
5 2x 500 M
5+5 1x 550 M 3+3 Loks werden verschrottet
6 1x/2x 600 M 2 3 braun Loklimit 2; Steinbrüche schließen;
Expertenspiel: Rammelsbach schließt nicht
6+6 1x 700 M 4-er Loks werden verschrottet

Anmerkung: Bei 6 AG's gibt es eine 4-er und eine 6-er Lok zusätzlich.

8.1   Expertenspiel

Nach dem Startpaket stehen alle AG's zur Verfügung.

Steinbrüche können ab der grünen Phase an AG's verkauft werden, die möglichen Verkaufspreise sind auf den Papieren angegeben. Steinbrüche habe besondere Eigenschaften, die ebenfalls auf den Papieren angegeben sind. Steinbrüche schließen in der braunen Phase, die Rammelsbach jedoch nie.

Besitz ein Spieler 70% oder mehr eine AG, dann darf er die restlichen Aktien für 150% des Preises von anderen Spielern verstaatlichen.

Der Ursprüngliche Heimatbahnhof muß immer angefahren werden.



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9.   1853 Indien

9.1   Regelinfo

Startkapital + Papierlimit
 alte Regeln   neue Regeln 
 Anzahl der Spieler:   3   4   5   6   3   4   5   6 
 Startkapital:   730   570   570   510   590   570   535   480 
 Papierlimit pro AG:   6   6   5   4   6   6   5   4 
 Papierlimit/Gesamt:   21   16   13   11   21   16   13   11 
 Papierlimit mit MIK2:   -   -   -   -   27   20   16   14 
 Qualifizierte Anzahl:   6   6   5   4   6   5   5   4 
 Gebot auf N Städte:   4-6   3-6   3-5   3-4   4-6   3-6   3-5   3-4 

1853 Indien ist bei Hartland erschienen. Genauso wie bei 1829 Britannien wird eine eindimensionale Kursttabelle verwendet.

In den ersten Versionen des Regelheftes ist ein Fehler bei der 'Qualifizierten Anzahl' der Akten für sechs Spieler. Sie ist '4' und nicht '5'. Mit dem Erweiterungskit MIK2 sind Startkapital und die qualifizierte Anzahl neu festgelegt worden.



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9.2   Spielhilfen

Die folgende Grafik ist eine gute Hilfe, um die Gebietseinschränkungen der Gesellschaften zu überblicken.

1853.png
[ Hohe Auflösung (104:490 Bytes) ]



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10.   1856 Kanada

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   3   4   5   6 
 Startkapital   500   375   300   250 
 Papierlimit bis zur 5-er Lok   20   16   13   11 
 Papierlimit ab der 6-er Lok 
 bei 4 Gesellschaften   10   8   7   6 
 bei 5 Gesellschaften   13   10   8   7 
 bei 6 Gesellschaften   15   12   10   8 
 bei 7 Gesellschaften   18   14   11   10 
 bei 8 Gesellschaften   20   16   13   11 
 bei 9 Gesellschaften   22   18   15   12 
 bei 10 Gesellschaften   25   20   16   14 
 bei 11 Gesellschaften   28   22   18   15 

1856 Kanada ist Anfang 1995 bei Mayfair erschienen. Basierend auf 1830 USA wurden neue Mechanismen eingeführt.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Flos Trammway 20 5
Waterloo & Saugeen
Railway Co.
40 10 Die Gesellschaft, die diese Privatbahn in ihrem Besitz hat, kann anstatt des normalen Bauens/Pöppelns das zugehörige Feld mit dem Plättchen 59 bebauen und/oder dort einpöppeln. Hierzu ist keine legale Route nötig. Die Privatbahn wird durch diese Aktion geschlossen.
The Canada Company 50 15 Die Gesellschaft, die diese Privatbahn in ihrem Besitz hat, darf zusätzlich zum normalen Bau und unabhängig von einer Route das zugehörige Feld bebauen (nicht ersetzen).
Great Lakes
Shipping Company
70 15 Die Gesellschaft, die diese Privatbahn in ihrem Besitz hat, darf den Hafenpöppel auf eine mit einem Anker gekennzeichnetes Feld legen. Für dieses Gesellschaft wird er Wert der Stadt bis zum Kaufen der ersten 6-er Lok um $20 erhöht. Die Privatbahn wird durch diese Aktion geschlossen.
Niagara Falls
Suspension
Bridge Company
100 20 Für die Gesellschaft, die diese Privatbahn in ihrem Besitz hat, erhöht sich der Wert von Buffalo um $10. Die Gesellschaft darf dieses Recht an andere Gesellschaften für $50 weiterverkaufen. Nachdem die Privatbahn geschlossen worden ist, kann das Recht für $50 von der Bank erworben werden. Das einmal erlangte Recht wird nie wieder verloren.
St. Clair Frontier
Tunnel Company
100 20 Für die Gesellschaft, die diese Privatbahn in ihrem Besitz hat, erhöht sich der Wert von Port Huron um $10. Die Handhabung ist die gleiche wie bei der Niagara Falls Suspension Bridge Company.

Die Privatbahnen werden wie bei 1830 als Startpaket an die Spieler verkauft. Sie können während der AR anstatt eines normalen Kaufes unter den Spielern für einen beliebigen Preis >0 gehandelt werden. Aktiengesellschaften können Privatbahnen für 50% bis 200% des Nennwertes von einem Spieler kaufen.

Das Spielergeld ist NICHT geheim.

Ein Spieler darf maximal 60% Aktien einer AG besitzen, im Pool dürfen maximal 50% liegen. Im gelben Bereich zählen die Aktien nicht gegen das Aktienlimit. Im braunen Bereich darf ein Spieler mehr als 60% besitzen. Erreicht eine Gesellschaft den closed Bereich, so schließt diese Gesellschaft. Für die CGR existiert dieser closed Bereich nicht. Der Aktienkurs fällt beim Verkauf von Aktien nur für ganze Vielfache von 10%.

In einem Aktienzug darf ein Spieler beliebig viele Aktien verkaufen und ein Papier (Aktie oder Privatbahn) kaufen, wobei beide Aktionen nacheinander, aber in beliebiger Reihenfolge, durchzuführen sind. Die gleiche Aktie darf nicht in gleichen Zug gekauft und wieder verkauft werden. Andere Aktien der gleichen Gesellschaft dürfen jedoch verkauft werden.

Der Startmodus für eine Gesellschaft hängt von der Lok ab, die beim Kauf der Direktorenaktie als Nächstes zur Verfügung steht:

Nach dem Kauf der Direktoraktie ist für die Gesellschaft der Startmodus bindend, auch wenn größere Loks ins Spiel kommen. Die Entscheidung, ob eine Gesellschaft aktiviert wird, fällt erst mit dem potientiellen ersten Turn der Gesellschaft: Es müssen mindestens soviele Aktien verkauft worden sein wie es die Loknummer der nächsten zur Verfügung stehenden Lok fordert.

Die Loks, deren Verschrottung und die Phasen sind die gleichen wie bei 1830, nur die Preise der Loks sind anders. Es existieren beliebig viele D-Loks. Lokzwang existiert nur bei vorhandener Strecke. Eine Bezuschussung durch den Direktor ist nur bei dem Kauf der preiswertesten verfügbaren Lok von der Bank (inklusive Pool) möglich.

Ein Plättchen darf nur dann ersetzt werden, wenn ein Stück der neuen Strecke zu einer Route der Gesellschaft gehört oder der Wert einer Stadt erhöht wird.

Ab der 6-er Lok dürfen kleine Städte ersetzt werden. Einfache kleine Städte können entweder zu einer gelben Strecke ohne Bahnhof abgerüstet oder zu einer gelben Stadt mit einem großen Bahnhof aufgerüstet werden. Doppelte kleine Städte können durch grüne große Städte aufgerüstet werden. Die braunen L-Plättchen sind für Felder mit genau einer Wasserkante reserviert.

AG's können pro OR eine Anleihe aufnehmen. Eine AG darf nur soviele Anleihen besitzen, wie sich Aktien in Spielerhand befinden. Pro Anleihe vermindert sich der Wert jeder Aktie um $10, nicht aber der Kurs. Für die gerade aufgenommene und für alle bereits existierende Anleihen muß die AG je $10 Zinsen bezahlen. Dieses geschieht vom Bargeld. Bei fehlendem Geld wird der Rest vom Einfahrergebnis in Vielfachen von $10 abgezogen. Der Rückkauf von Anleihen geschieht nach dem Lokkauf. Bei Zwangsrückkauf muß ggf.\ der Direktor den Fehlbetrag selber bezahlen.

Mit dem Verkauf der ersten 6-er Lok werden die Anleihen aus dem Spiel und die CGR in Betrieb genommen:

Das Regelwerk ist in einigen Teilen sehr unklar und zum Teil wiedersprüchlich. Nach einer Anfrage per email wurde von Mayfair die folgende Regelklarstellung gegeben:

Sobald die CGR eine Lok (4-er, 5-er, 6-er oder D-Lok) besitzt oder besessen hat, dann handelt sie wie eine normale Gesellschaft: Sie darf keine Lok leihen und ihr Kurs verändert sich ganz normal. Nur die Einschränkungen zum Lokhandel bleiben bestehen.

Loks und Phasen
Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen
2 6x $100 4 1 gelb --
3 5x $225 3 2 grün --
4 4x $350 Die 2-er Loks werden verschrottet
5 3x $550 2 3 braun --
6 2x $700 Die 3-er Loks werden verschrottet
D * $1100 grau D-Loks sind nach dem Verkauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar. Sie kostet nur $750, wenn sie gegen eine 4-er, 5-er oder 6-er Lok eingetauscht wird. Die 4-er Loks werden verschrottet.

Alternativ können anstatt der D-Loks auch die 8-er Loks eingesetzt werden. Diese kosten $1000 und können für $650 eingetauscht werden.



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11.   1862 USA & Kanada

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   3   4   5   6   7 
 Startkapital   --   600   500   440   400 
 Papierlimit 
 bei 6 Gesellschaften   13   10   8   7   6 
 bei 7 Gesellschaften   15   12   9   8   7 
 bei 8 Gesellschaften   17   13   10   9   8 
 bei 9 Gesellschaften   19   15   12   10   9 
 bei 10 Gesellschaften   21   16   13   11   10 
 bei 11 Gesellschaften   23   18   15   12   11 
 bei 12 Gesellschaften   26   20   16   14   12 
 bei 13 Gesellschaften   -   22   18   15   13 

1862/USA & Canada ist von Hemlut Ohley entwickelt worden. Es gelten grundsätzlich die Regeln von 1830 USA. Die Geldmenge beträgt 22.000$.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Butterfield
Overland Mail
$20 $5 --
Erie Steamship
Company
$40 $10 Der Besitzer kann jederzeit das spezielle Teil der Erie Legen. Genau hierdurch wird die Bahn geschlossen.
Baltimore & Ohio $70 $15 Die B&O besitzt einen Pöppel in Baltimore bis sie geschlossen wird.
Rocky Mountain
Company
$100 $20 Eine AG in gleicher Hand kann ein gelbes Teil zusätzlich und mit Rabat von $160 bauen. Die Privatbahn wird hierdurch geschlossen.
Pacific Steamship
Company
$150 $25 Der Käufer dieser Privatbahn erhält eine 10% WP Aktie. Die Privatbahn schließt, wenn WP Dividende auszahlt.
First New York
Steamship Company
$180 $30 Der Käufer dieser Privatbahn erhält zwei 10% NYC Aktie. Die Privatbahn schließt, wenn NYC Dividende auszahlt.
Sacramento-Omaha
Company
$220 $35/15 Der Käufer dieser Privatbahn erhält je eine 10% CPR und UP Aktie. Ist eine der beiden AG's aktiv, reduziert sich die Dividende auf $15. Die Privatbahn schließt, wenn beide AG's aktiv sind.
New Haven
Steamship Company
$280 $40 Der Käufer dieser Privatbahn erhält die 30% Direktoraktie der NYNH. Die Privatbahn schließt, wenn NYNH aktiv ist.

Gebote auf Privatpapieren können zurückgezogen werden, nachdem man überboten wurden. Die Privatbahnen können jederzeit (AR+OR) freiwillig geschlossen werden. Die Erie muß dafür ihren Baubefehl ausführen. Privatbahnen sind unverkäuflich und haben keinen Wert.

Die 13 AG's kommen Gruppenweise ins Spiel. Nach Ausverkauf der ersten Gruppe (3 AG's) sind die vier AG's der zweiten Gruppe verfügbar. Nach Start dieser vier AG's sind die drei AG's der dritten Gruppe verfügbar. Nach Verkauf der drei Direktorenaktien sind die drei AG's der vierten Gruppe verfügbar.

Beim Verkauf von Aktien fällt der Kurs nur um eine Position. Der Verkäufer erhält von AG's, die noch nicht aktiv waren, den Gegenwert nach dem Fallen. Es gibt keinen gelben Bereich, dafür werden AG's bei einem Kurswert von 0 geschlossen. Weder Pool noch unverkaufte Aktien bringen Geld für die Gesellschaft. Das Aktielimit je AG beträgt Spielerzahlabhängig 60% bzw. 70%. Dieses ist auch bei 5% Stückelung der Fall. Im Pool dürfen maximal 5 papier (50% bzw. 25%) liegen.

Mit der ersten 3-er Lok dürfen 2 gelbe Plättchen gelegt werden. Auf Omaha muß zuerst ein gelbes Plättchen gebaut werden. Pöppeln über die USA-Kanada Grenze kostet 50% Aufpreis.

Es gibt Boni für AG's, die mit einer Lok von ihrem Heimatbahnhof zu einer Zielstadt fahren. Nur der Heimatbahnhof muß Endstation sein. Der Bonus ergibt sich aus der kürzesten möglichen Strecke in Feldern multipliziert mit $20 (ab braun mit $30). Für jedes tatsächlich gefahrende Hex werden $10 abgezogen (siehe auch Besitzbogen). Pro OR kann nur ein Bonus beansprucht werden. Der Bonus wird zum Einfahrergebnis addiert.

Der Wert von Salt Lake City erhöht sich für CPR und UP um $20, wenn beide AG's eine Strecke dorthin haben.

E-Loks werden außerhalb der normalen Reihenfolge gehandelt und können beliebige Bahnhöfe auslassen, jedoch nicht Heimat und Zielbahnhof für die Bonusstrecke. Bei vorhandener Strecke existiert Lokzwang. Bei Notkauf kann die Lok frei gewählt werden, bei privaten Notkauf darf maximal der Nennwert bezahlt werden.

Bei Bankrott scheidet der Spieler und alle AG's, deren Direktor er ist, aus. Das Spiel geht weiter und die Pöppel bleiben liegen.
.....

Eine weitere Besonderheit ist der Aktienrückkauf.
.....

Das Spiel endet, wenn die Bank pleite ist, wenn eine AG einen Kurs von >379 erreicht hat, wenn nur noch < 6 Gesellschaften im Spiel sind oder wenn nur noch < 3 Spieler dabei sind. Die OR-Sequenz wird aber auf jeden Fall zuende gespielt.

Loks und Phasen
Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen
2 7x $100 4 1 gelb --
3 6x $200 2 grün Bau von 2 gelben Plättchen möglich;
Aktienrückkauf möglich
4 5x $300 3 Die 2-er Loks werden verschrottet.
5 4x $500 2 3 braun Der Bonusmultiplikator ist 30.
Es gilt der hohe Wert der Fernverbindungen.
5E 1x $600 Die 5E ist alternativ nach dem Verkauf der ersten 5-Lok verfügbar.
6 3x $600 Die 3-er Loks werden verschrottet.
6E 1x $800 Die 6E ist alternativ nach dem Verkauf der ersten 6-Lok verfügbar.
8 2x $800 grau Die 4-er Loks werden verschrottet.
8E 1x $1000 Die 8E ist alternativ nach dem Verkauf der ersten 8-Lok verfügbar.
10 1x $1000 --
10E * $1200 --

Anmerkung: E-Loks werden außerhalb der normalen Reihenfolge gehandelt.



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12.   1869 USA

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   2   3   4   5   6   7   8 
 Startkapital   1750   1167   875   700   584   500   438 
 Papierlimit   39   27   21   17   14   12   11 
 Papierlimit/Illinois   40   28   22   18   15   13   12 

1869/USA-West ist von Alan Moon entwickelt worden. Es gelten grundsätzlich die Regeln von 1830 USA. Die Geldmenge beträgt 36.000$.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Butterfield
Overland Mail
$20 $5 --
Daily Overland Mail $50 $10 --
Government Contract $90 $15 Ein Pöppel kann kostenlos auf der anderen Seite der Kanada/U.S. Grenze gelegt werden. Alternativ darf ein Extraplättchen gelegt werden.
Mississippi
Engeneering Company
$140 $20 Es darf kostenlos eine Brücke über den Mississippi gebaut werden. Alternativ darf ein Extraplättchen gelegt werden.
Rocky Mountains
Explosives Company
$200 $25 Ein Berg darf kostenlos bebaut werden. Alternativ darf ein Extraplättchen gelegt werden.
LA-NY
Steamship Company
$270 $30 Der Käufer erhält zusätzlich die Direktoraktie der Central Pacific (20%). Diese Privatbahn schließt, wenn die Central Pacific zum ersten mal fährt.
NO-SF
Steamchip Company
$280 $35 Der Käufer erhält zusätzlich die Direktoraktie der Southern Pacific (10%).

Das Startpaket wird vollständig nach den 1830 Regeln verkauft/versteigert. Privatbahnen, die in der ersten AR nicht verkauft worden sind, werden in jeder weiteren AR um 10$ preiswerter.

Aktiengesellschaften
Gesellschaft
Kürzel, Stadt
Aktien
$$, Pöppel
Bemerkungen
CPR
1 C
Central Pacific
Sacramento (SAC)
2,2,2,1,1,1,1
$1100,  2 Pöppel
Einmalig 300, wenn Strecke OM-SAC existiert.Fusioniert in SP (Strecke oder 6-er Lok).
UP
1 U
Union Pacific
Omaha (OM)
2,2,1,1,1,1,1,1
$1100,  4 Pöppel
Einmalig 300, wenn Strecke OM-SAC existiert. OM-SF (60), OM-SLC/OG-PO (110)
CP
1 X
Canadian Pacific
Montreal (MTL)
3,1,1,1,1,1,1,1
$1100,  4 Pöppel
MTL-VAN/SEA (280)
NP
2 N
Northern Pacific
Minneap./St.Paul (MS)
2,1,1,1,1,1,1,1,1
$1010,  5 Pöppel
MS-SEA/PO (150)
SP
2 S
Southern Pacific
New Orleans (NO)
1,1,1,1,1,1,1,1,1,1
$1010,  5 Pöppel
NO-EP (80), NO-LA/SD (400); 4 Extra-Plättchen für 40,80,120,120
ATSF
2 A
Atchison Topek & SF.
Chicago (CHI)
1,1,1,1,1,1,1,1,1,1
$1010,  5 Pöppel
CHI-STL/KC (30), CHI-EP (30), CHI-SFE (70), CHI-LA/SD (220) [Summe möglich]; Extra-Plättchen für 20.
GN
3 G
Great Northern
Minneap./St.Paul (MS)
2,1,1,1,1,1,1,1,1
$930,  5 Pöppel
MS-SEA/PO (150)
DRG
4 D
Denver & Rio Grande
Denver (DEN)
3,2,1,1,1,1,1
$860,  3 Pöppel
DEN-EP (50), DEN-PHX/TU (90)
WP
5 W
Western Pacific
San Francisco (SF)
3,3,2,1,1
$800,  2 Pöppel
CN
5 Y
Canadian National
Winnipeg (WIN)
3,2,1,1,1,1,1
$800,  3 Pöppel
WIN-VAN (120)
KP
6 K
Kansas Pacific
Kansas City (KC)
3,2,2,1,1,1
$750,  2 Pöppel
KC-EP (40), KC-SF/LA/SD (100)
TP
6 T
Texas & Pacific
Dallas (DAL)
3,3,1,1,1,1
$750,  2 Pöppel
DAL-EP (40), DAL-LA/SD (100)
ORN
6 O
Oregon & Navigaton Co.
Portland (PO)
4,2,2,2
$750,  2 Pöppel
ILL
7 I
Illinois Central
Chicago (CHI)
2,2,2,2,2
$740,  2 Pöppel
CHI-NO (80)

Die Aktiengesellschaften sind in Gruppen eingeteilt. Zu den Gruppen gehören ein bis drei Gesellschaften. Erst wenn alle Aktien der ersten Gruppe einmal verkauft waren, stehen die Gesellschaften der zweiten Gruppe zur Verfügung. Sind alle Aktien der zweiten Gruppe einmal verkauft worden, steht die Gesellschaft der dritten Gruppe zur Verfügung. Ab der dritten Gruppe müssen alle Gesellschaften nur aktiv sein, bevor die Gesellschaften der nächsten Gruppe zur Verfügung stehen. Optional kann mit der 14-ten Gesellschaft, der Illinois Central, gespielt werden.

Ich persönlich empfehle die Variante mit der 'Illinois Central': Das Spiel wird interessanter, da Chicago nicht vorzeitig zugepöppelt wird. Durch die Hinzunahme dieser 14-ten Gesellschaft wird die Spielzeit nicht oder nur unwesentlich verlängert.

Um eine AG zu aktivieren müssen 60% verkauft sein. Ein Spieler darf beliebig viele Aktien einer AG besitzen. Bei einem Kurs <70 (gelber Bereich) zählen die Aktien nicht mehr zum Papierlimit. Bei einem Kurs <50 (brauner Bereich) dürfen beliebig viele Aktien der Gesellschaft in einem Zug gekauft werden.

Zuerst muß die Direktoraktie einer AG gekauft werden, danach stehen alle Papiere gleichzeitig zur Verfügung. Beim Kauf einer großen Aktie kann eine beliebige Anzahl von kleinen Aktien, die kleiner ist als die große Aktie, eingetauscht werden. Das Gleiche gilt für den Verkauf von Aktien.

In einem Turn können zuerst beliebig viele Aktien verkauft und anschließend maximal eine Aktie gekauft werden, so daß Drücken in einem Turn nicht möglich ist. Die Aktienrunde endet, wenn alle Spieler nacheinander gepaßt haben.

Der Pool kann alle Aktien einer AG aufnehmen. Für Poolaktien erhält die AG den Anteil des Einfahrergebnisses. Befinden sich >50% im Pool, so geht die Gesellschaft in receivership. Eine AG in receivership gibt kein Geld aus, handelt keine Loks, leiht sich die preiswerteste verfügbare Lok für 10$ von der Bank und spart. Sie fährt mindestens 50$ ein.

Die Handlungsreihenfolge einer AG ist:

  1. Rückgabe von wegen Loklimit überzähligen Loks. Freiwillige Rückgabe von Loks möglich.

  2. Plättchen legen oder ersetzen. Ersetzen nur, wenn vorher Route zum Plättchen existiert.

  3. Neuen Bahnhof errichten. Über USA/Kanada Grenze hinweg: +100$

  4. Fahren.

  5. Ausschütten/Einbehalten von Einnahme und Bonus.

  6. Lokkauf.

  7. Verschrottete Loks zurückgeben.

Eine AG darf nur dann ein Plättchen austauschen, wenn es vor dem Austausch eine Route zu diesem Plättchen hat. Die SP darf insgesamt vier Extraplättchen für 40$,80$,120$,120$ legen, auch alle in einer Runde. Die ATSF darf jede Runde für 20$ ein Extraplättchen legen. Sie verliert dieses Recht, wenn sie den CHI-LA Bonus oder drei Boni zusammen gefahren ist.

Der Heimatbahnhof ist frei. Die weiteren Pöppel kosten 40$, 80$, 120$ und 160$, sofern vorhanden. Pöppeln über die USA--Kanada-Grenze hinweg kostet 100$ zusätzlich.

Expresszüge (4E und 5E) dürfen beliebige Bahnhöfe auslassen. Sie müssen aber mindestens einen Heimatbahnhof und die für Bonusstrecken nötigen Bahnhöfe anfahren.

Die Kursveränderungen sind mit 1830 identisch. Beim Verkauf einer großen Aktie drückt jeder 10% Anteil den Kurs um eine Position.

Für die meisten Gesellschaften existieren Bonusstrecken. Diese können auch von mehreren Loks (mit Umsteigen) gefahren werden. Jede Gesellschaft darf pro OR nur das Geld für eine Bonusstrecke kassieren. Nur die ATSF darf mehrere oder alle Bonusstrecken kombinieren. Existiert eine Route zwischen CPR und UP so zahlen beide Gesellschaften einmalig und sofort einen Bonus von 300$ aus. Vom Bonus darf ein beliebiger Teil ausgeschüttet werden, der Rest wird einbehalten.

Es besteht keinerlei Verpflichtung eine Lok zu kaufen. Eine Lok darf privat für jeden beliebigen Preis >0 gekauft werden. Bei jedem Kauf darf der Direktor freiwillig bis zu 25% des Kaufpreises aus eigener Tasche bezahlen. Besitzt eine AG keine Lok, so darf sie die preiswerteste Lok für ihr gesamtes Geld kaufen, wenn der Direktor den Rest bezahlt.

Besteht eine Route zwischen CPR und SP oder wird die erste 6-er Lok verkauft, dann fusioniert die CPR in die SP hinein. Das Spiel endet nach einer kompletten Sequenz von Operationrunden, wenn die Bank kein Geld mehr hat oder hatte.

Loks und Phasen
Lok # Preis = 3/4 + 1/4 Limit #OR Farbe Bemerkungen
2 8x $90 $68 $22 4 1 gelb --
3 7x $170 $128 $42 2 grün --
4 5x $340 $255 $85 3 2-er Loks werden verschrottet.
5 4x $480 $360 $120 3 --
4E 2x $510 $383 $127 Nach dem Kauf der ersten 5-er Lok alternativ verfügbar.
6 4x $630 $473 $157 2 braun 3-er Loks werden verschrottet. Privatbahnen schließen. Zwangsfusion
5E 2x $660 $495 $165 Nach dem Kauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar.
7 2x $720 $540 $180 Nach dem Kauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar.
8 2x $800 $600 $200 Nach dem Kauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar.
D 3x $950 $713 $237 Nach dem Kauf der ersten 6-er Lok alternativ verfügbar. 4-er Loks werden verschrottet.



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13.   1870 Mississippi

Startkapital + Papierlimit
 Anzahl der Spieler   2   3   4   5   6 
 Startkapital   1050   700   525   420   350 
 Papierlimit bei 10 AG's   28   20   16   13   11 
 Papierlimit bei <10 AG's   24   17   14   11   9 

1870 Mississippi ist Mitte 1995 bei Mayfair erschienen. Basierend auf 1830 USA wurden neue Mechanismen eingeführt.

Privatbahnen
Privatbahn Preis Divid. Eigenschaften
Great River
Shipping Company
$20 $5
Mississippi River
Bridge Company
$40 $10 Der Mississippi darf erst dann überbrückt werden, wenn die MRBC an eine AG verkauft worden ist. Die AG, die diese Privatbahn in ihrem Besitz hat, erhält einmalig einen Rabat von $40 für die Bebaung eines Mississpippi Feldes.

Die MRBC darf immer (auch in Phase I) an MP oder SSW für $20 bis $40 verkauft werden. Geschieht dieses in der ersten OR der AG, dann darf die AG ihren Heimatbahnhof zusätzlich und kostenlos bebauen. Das so gebaute Plättchen darf nicht im gleichen Turn hochgerüstet werden.

The Southern
Cattle Company
$50 $10 Die AG, die diese Privatbahn in ihrem Besitz hat, darf durch das Legen der Cattle-Markierung auf eine beliebige Stadt westlich des Mississippi deren Wert um zehn erhöhen. Dieser Bonus gilt nur für diese eine AG.
The Gulf
Shipping Company
$80 $15 Die GSC hat zwei Pöppel: Open Port und Closed Port. Die AG, die diese Privatbahn in ihrem Besitz hat, darf einen dieser Pöppel in eine beliebige Stadt am Golf oder am Mississippi in oder südlich von Memphis legen. Dieser Pöppel erhöht den Wert der Stadt für die legende AG um $20. Der Open Port erhöht zusätzlich den Wert für alle anderen AG's um $10. Solange die Privatbahn nicht geschlossen ist darf der Open Port durch den Close Port ersetzt werden. Durch das Legen des Close Port schließt die Privatbahn.
St. Louis San
Francisco Company
$140 -- Dieses ist die Direktorenaktie der St. Louis San Francisco Company, die durch den Verkauf dieses Papieres aktiviert wird.
Missouri-Kansas-
Texas Railroad
$160 $20 Der Käufer dieser Privatbahn erhält zusätzlich eine MKT Aktie.

Die Privatbahnen werden wie bei 1830 als Startpaket an die Spieler verkauft. Sie können während der AR anstatt eines normalen Kaufes unter den Spielern für einen beliebigen Preis >0 gehandelt werden. Aktiengesellschaften können Privatbahnen mit Aushnahme der St. Louis San Francisco Company für 50% bis 200% des Nennwertes von einem Spieler kaufen.

Das Spielergeld ist nicht geheim.

In einem Aktienzug darf ein Spieler beliebig viele Aktien verkaufen und einen Kauf durchführen. Die Reihenfolge ist unerheblich.

Ein Spieler darf maximal 60% Aktien (siehe auch nächsten Abschnitt) einer AG besitzen, im Pool dürfen maximal 50% liegen. Im gelben Bereich zählen die Aktien nicht gegen das Aktienlimit. Im grünen Bereich darf ein Spieler mehr als 60% besitzen. Im braunen Bereich darf ein Spieler beliebig viele Poolaktien aufeinmal kaufen. Erreicht eine Gesellschaft den closed Bereich, so schließt diese Gesellschaft. Der Kurs fällt um eine Position pro verkaufter Aktie. Die Kurstabelle wird durch eine rote Linie in zwei Hälften getrennt. Der Kurs kann von der oberen in die untere Hälfte nur durch Aktienverkauf gelangen. Um die Linie zu überschreiten muß der Kurs nach dem Überschreiten mindestens ein weiteres Feld fallen.

Ein Direktor kann den Kursverlust verhindern, in dem er alle verkauften Aktien aufkauft, auch über 60% und auch bei Notverkäufen. Wollen mehrere Direktoren verkaufte Aktien aufkaufen, dann ist die Reihenfolge durch die Verkaufsreihenfolge festgelegt. Der nächste Spieler ist der Spieler nach dem Direktor, der zuletzt die Aktien aufgekauft hat. Aktien über 60% müssen nicht verkauft werden. Nach dem Verkauf mindestens einer Aktie darf der Eigner jedoch nur maximal 60% dieser Sorte besitzen (Ausnahme: grüner und brauner Bereich).

Eine Gesellschaft wird nach dem Verkauf von 60% aktiv. Nur die SLSF wird bereits nach dem Verkauf der Direktorenaktie aktiv. Jede Gesellschaft erhält das Zehnfache des Kurses als Startkapital.

Der Direktor einer Gesellschaft darf anstatt seines normalen Aktienhandels für die Gesellschaft eine Aktie kaufen, nachdem die AG einmal aktiv war. Diese Aktie wird aus dem Pool oder, falls sich keine Aktien der Gesellschaft im Pool befinden, direkt von einem Spieler gekauft. Eine Gesellschaft darf insgesamt nur vier solche Aktien besitzen und nur eine Aktie pro AR kaufen. Nach dem Kauf müssen sich im Pool plus Spielerhand >50% befinden. Solche Aktien können in der AR wieder vom Direktor zugunsten der Gesellschaft verkauft werden -- zusätzlich zu weiteren Handlungen. Zum Zeitpunkt des Verkaufes dürfen keine neuen Aktien mehr existieren und die Gesellschaft muß alle ihre Aktien auf einmal verkaufen. Es wird eine neuer Ausgabekurs festgelegt: Maximum aus alten Ausgabekurs und 75% des aktuellen Kurses, wobei der neue Kurs auf ein existierenden Wert gerundet wird. Die Gesellschaft erhält das Geld pro verkaufter Aktie; sie darf dieses Geld aber nicht in der gleichen AR verwenden. Während eines Spiels sind mehrere solcher Aktionen möglich.

Jede AG darf pro OR zwei gelbe oder ein anderes Plättchen bauen. Ein Plättchen darf nur dann ersetzt werden, wenn ein Stück der neuen Strecke zu einer Route der Gesellschaft gehört oder der Wert einer Stadt erhöht wird.

Eine Gesellschaft kann auch die Hälfte des Einfahrergebnisses einbehalten. Der Restbetrag wird auf ein Vielfaches von 10 aufgerundet und ausgezahlt. Der Kurs bleibt unverändert. Die AG erhält ihr Geld für neue Aktien und Aktien, die sich in ihrem Besitz befinden.

Lokzwang existiert nur bei vorhandener Strecke. Eine Bezuschussung durch den Direktor ist nur bei dem Kauf der preiswertesten verfügbaren Lok von der Bank möglich. Die 6-er Lok ist die erste sichere Lok.

Jede Aktiengesellschaft hat ein Zielstadt. Am Ende einer AR und am Ende eines jeden Gesellschaftsturns wird überprüft, ob irgendeine Gesellschaft eine ihrer Loks von ihrem Heimatbahnhof zum Zielbahnhof fahren lassen kann. Mit dem erstmaligen Erkennen dieser Möglichkeit erfolgt einmalig der Connection Run.

Beim Connection Run kann die Gesellschaft ihren Ziel-Pöppel kostenlos auf das Zielfeld, nicht aber in die Stadt, legen. Dieser Pöppel wird genauso wie ein normaler Bahnhof behandelt. Verzichtet die Gesellschaft auf das Legen dieses Pöppels, so kommt der Pöppel zum normalen Pöppelvorrat. Dieser Zielpöppel verdoppelt den Wert der Stadt für diese Gesellschaft. Ein Zug muß genau die Strecke Heimatbahnhof -- Zielbahnhof fahren, die anderen Züge fahren zusätzlich. Das Einfahrergebnis darf entweder vollständig ausgezahlt oder vollständig einbehalten werden. Nur beim Auszahlen verändert sich der Kurs um eins nach rechts. Im weiteren Spielverlauf zählt eine Stadt mit Zielpöppel für die Gesellschaft doppelt, wenn ein Zug diese Stadt als Endpunkt verwendet.


Für die Kursbewegungen entlang der `roten Linie' (ledge) gibt es zwei Auslegungen. In den Regeln steht, daß bei Kursbewegungen nach rechts diese ledge keinerlei Bedeutung hat. Auf der Kurstabelle ist dieses aber durch die Pfeile anders angedeutet. Bei verschiedenen Anfragen an Mayfair gab es auch verschiedene Regelinterpretationen:

18xx/PC bietet beide Varianten an.

Loks und Phasen
Lok # Preis Limit #OR Farbe Bemerkungen
2 7x $80 4 1 gelb --
3 6x $180 2 grün AG's können Privatbahnen für 50% bis 200% kaufen
4 5x $300 3 2-er Loks werden verschrottet.
5 4x $450 2 3 braun Privatbahnen werden geschlossen.
6 3x $630 grau Die 3-er Loks werden verschrottet. Port und Cattle werden entfernt.
8 3x $800 4-er Loks werden verschrottet.
10 2x $950 --
12 * $1100 5-er Loks werden verschrottet.



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14.   Glossar

Im folgenden werden werden Begriffe und Abkürzungen erläutert, die in dieser Info immer wieder verwendet werden:




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