1841 -- Programmbedienung
18xx/PC V2.22g - Dirk Clemens - 2004-05-07


1841 Norditalien

Die Implementierung basiert auf der Regelversion 1.03a vom 16 Juli 1994.


Kleine Gesellschaften (minor corporations) haben nur fünf Papiere und sind durch die kleingeschriebenen Kurznamen erkennbar. Bei allen Namen wurden die Kosenamen verwendet.

Der Start, die Transformation und die Fusion von Gesellschaften wird über das Menü `Aktionen' oder die Funktionstasten F12, +F12 und ~F12 aufgeführt.

Die Aktien der Gesellschaften werden textuell als Liste dargestellt. Gesellschaften handeln mit Aktien, indem bei einem beliebigen Spieler das Aktienfeld angeklickt wird. Die Aktionen sind dabei die gleichen wie beim Aktienhandel während der Aktienrunden.

Das 18xx-Programm kontrolliert nicht, ob eine Gesellschaft Aktien einer anderen Gesellschaft, von der erstere kontrolliert wird, besitzt.


Privater Aktienhandel unter den Spielern während der Aktienrunde geschieht durch das Anklicken innerhalb der Aktienmatrix mit beiden Maustasten. Alles weitere wird über einen Dialog abgewickelt.

Der Kauf von Pöppel von anderen Gesellschaften geschieht durch das Anklicken des Pöppelfeldes beim Verkäufer mit rechts.


Reicht das Geld beim Kauf eine Lok nicht aus, wird ein negativer Geldbetrag angezeigt. Nun kann die Gesellschaft ihre Fremdaktien in beliebiger Reihenfolge verkaufen. Sind alle möglichen Verkäufe geschehen und ist immmer noch ein Betrag offen, dann wird mit dem Drücken der Leertaste oder dem Anklicken eines Randbereiches mit links dieser Verkauf abgeschlossen. Anschließend werden die unverkauften Aktien in den Pool gelegt und der Direktor in die Pflicht genommen, wobei dieser Direktor wieder eine Gesellschaft sein kann.


Die Auswahl der Aktien beim Splitting der Ferdinandea ist gemäß der Regeln implementiert. Dieses hat aber zur Folge, daß es Aktienverteilungen gibt, die nicht regelgemäß verarbeitet werden können.


Gemäß der Regeln wird das Spielende erkannt, wenn eine Gesellschaft in der Kurstabelle das Feld oben rechts erreicht. Im einem konkreten Fall brachte es den Direktor einer solchen Gesellschaft einen Vorteil von über 1200$, was das Resultat total verfälschte. Hätte nämlich in einer Aktienrunde ein Dritter Spieler seine Aktien in einer anderen Reihenfolge verkauft, dann hätte ein anderer Spieler diesen Vorteil gehabt. Ich empfinde es als sehr schlecht, daß durch eine solche nebensächliche Entscheidung das Ergebnis des Spiels so wesentlich verändert wird. Daher schlage ich die folgende Regeländerung vor:
  • Erreicht eine Gesellschaft mit ihrem Kurs den höchsten Wert, dann wird das Spiel am Ende der laufenden Operationsrunde beendet.
  • Diese Regelung kann/sollte auch auf das Spielende bei Anschluß aller Fernverbindungen angewendet werden.


In der Variante kann der `Priority Deal' während der gesamten OR durch Anklicken beim Käufer gehandelt werden. Regeltechnisch ist dieses nur zum Abschluß der Aktienrunde möglich.

18xx/PC V2.22g - © Dirk Clemens - 2004-05-07
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