| Prof. Dr. Peter Brandt
(geb. 1948 in Berlin) leitet den Arbeitsbereich Neuere Geschichte, der die deutsche und
europäische Geschichte seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert betreut. Er hat mit einer
Untersuchung zum Wiederaufbau der Arbeiterbewegung nach dem Zweiten Weltkrieg promoviert
und sich mit einer Arbeit über studentische Bewegungen und Frühnationalismus um 1800
habilitiert. Weitere Schwerpunkte seiner Forschungen liegen in den Gebieten "deutsche
Frage" im 19. und 20. Jahrhundert und neuerdings in der vergleichenden europäischen
Verfassungsgeschichte. Prof. Brandt war Hochschulassistent an der Technischen Universität
Berlin, bevor er 1990 an die FernUniversität berufen wurde. |
| Publikationen (Auswahl): |
| Peter Brandt/ Dieter Groh,
"Vaterlandslose Gesellen". Sozialdemokratie und Nation 1860 - 1990, München
1992. |
| Peter
Brandt, War das Deutsche Kaiserreich reformierbar? Parteien, politisches
System und Gesellschaftsordnung vor 1914, in: Karsten Rudolph/Christl
Wickert (Hg.), Geschichte als Möglichkeit. Festschrift für Helga Grebing,
Essen 1995, S. 190-210. |
| Peter
Brandt, An der Schwelle zur Moderne. Deutschland um 1800, Bonn 1999
(Friedrich-Ebert-Stiftung, Reihe Gesprächskreis Geschichte 31). |
| Peter Brandt,
Youth Movements as National Protest Cultures in Germany, in: Hartmut
Lehmann/Hermann Wellenreuther (Hg.), German and American Nationalism. A
Comparative Perspective, Oxford/Ney York 1999, S. 371-428. |
| Peter
Brandt, Art. "Volk", in: Historisches Wörterbuch der
Philosophie, Bd. 11, Basel 2001, Sp. 1079-1090. |