"Bis zu meiner Pensionierung werde ich mich besonders der Nachwuchsförderung widmen!" Ganz besonders wichtig ist es Prof. Dr. Dr. Wolfgang A. Halang, der am 4. Oktober 2011 seinen 60. Geburtstag feierte, in den nächsten fünf Jahren den Anteil von Frauen zu steigern, die in seinem Lehrgebiet Informationstechnik promovieren.
Professor Wolfgang A. Halang vor seiner "Frauenförder-Galerie": Einige Fotos von erfolgreichen Wissenschaftlerinnen sollen noch hinzukommen, hat er sich vorgenommen.
Der gebürtige Essener verließ 1978 nach nur acht Semestern die Ruhr-Universität Bochum als Diplom-Mathematiker. Zwei Jahre später promovierte er zum Dr. rer. nat. gemäß seinem Entschluss am Beginn des Studiums: "Ohne Doktor gehe ich hier nicht 'raus!" Ab dem Wintersemester 1975/76 besuchte er an der Universität Dortmund erste Veranstaltungen für ein zweites Studium: Informatik gab es in Deutschland erst seit wenigen Jahren. Im Herbst 1979 reichte er seine zweite Dissertation bei Prof. Dr. Claus Unger ein – dem er im März 1992 in Hagen als neuer Leiter des Lehrstuhls für Informationstechnik wieder begegnete.
Für den damaligen Fachbereich Elektrotechnik und Informationstechnik – heute Teil der Fakultät für Mathematik und Informatik der FernUniversität – engagierte sich Halang vier Jahre lang bis 2006 als Dekan. Seither gehört er dem Senat an. Mit kurzer Unterbrechung ist er seit 15 Jahren Vorsitzender des Prüfungsausschusses Elektrotechnik: "Und das möchte ich auch gerne bis zu meiner Pensionierung bleiben." Ein wichtiges Anliegen ist ihm der Fortbestand des Studiengangs Elektrotechnik.
Sein Lehrstuhl beschäftigt sich ausgehend von seinen Lehraufgaben Informationstechnik, Prozessautomatisierung, Prozessleittechnik und Sicherheitsgerichtete Echtzeitsysteme in der Forschung mit Fragen der rechnergestützten Automatisierung industrieller Prozesse durch Echtzeitsysteme. Halang hat sich vorgenommen, seine große Zahl von Patenten weiter zu vergrößern – Ideen hat er genug, verraten will er sie nicht. Seine zahlreichen Veröffentlichungen will er aufarbeiten und dabei herausfiltrieren, "was meine Botschaft ist". Bei den Regelungen des Bologna-Vertrages sieht er noch erheblichen Verbesserungsbedarf.
Autor: Gerd Dapprich
Harald Spiertz (2.v.l.) ist der 100. Absolvent im Master-Studiengang Elektro- und Informationstechnik. Prof. Dr. Rutger Verbeek (r.), Dekan der Fakultät für Mathematik und Informatik, Irene Koch, Mitarbeiterin im Prüfungsamt, und Prof. Dr. Dr. Wolfgang A. Halang, Vorsitzender des Prüfungsausschusses, gratulierten.
Wir gratulieren unserer Sekretärin Frau Zielinski zur Geburt ihres zweiten Sohnes Michael Angelo.
Frau Ipek Sarac mit ihrem Doktorvater Professor Halang. Das Thema der Dissertation lautet "Diagnostics of Fully Variable Valve Actuator Systems in Spark-Ignited Combustion Engines".
Anläßlich des 2000-jährigen Jubiläums der Varusschlacht ging es zum Westfälischen Römermuseum nach Haltern am See.
Frau Hong Li im Kreise ihrer beiden Doktor-Väter Prof. Zhong Li und Prof. Wolfgang A. Halang. Das Thema der Dissertation lautet "Reducing Electromagnetic Interference in DC-DC Converters with Chaos Control".
Die frisch gebackene Doktor-Ingenieurin mit Tochter Pia und den beiden Doktor-Vätern. Das Thema der Dissertation lautet "Engineering of Safety-related and Embedded Real-time Systems".
Professor Halang hält die Laudatio auf Herrn Sartorius. Das Thema der Dissertation lautet "Multivariate Adaption mit modularisierten künstlichen neuronalen Netzen".
Schlimmer hätte das Jahr nicht beginnen können.
Mit großer Trauer haben wir vom Tode unseres Kollegen Herrn Georg Schindel erfahren.
Er war lange Jahre Mitarbeiter im Nachbar-Lehrgebiet Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik, ehe er im
Mai 2006 in das Lehrgebiet Mediendidaktik wechselte.
FernUniversität in Hagen, Lehrgebiet Informationstechnik,
58084 Hagen, Tel.: +49 2331 987-372