IfBM
Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung


9. Februar 2017

Kinder- und Jugendbericht nun öffentlich

Am 1. Februar hat das Bundeskabinett die Stellungnahme zum 15. Kinder- und Jugendbericht beschlossen. Eine unabhängige Sachverständigenkommission, zu der auch Prof. Dr. Cathleen Grunert, Leiterin des Lehrgebietes Allgemeine Bildungswissenschaft an der FernUniversität in Hagen gehört, hatte den Bericht mit dem Titel „Zwischen Freiräumen, Familie, Ganztagsschule und virtuellen Welten – Persönlichkeitsentwicklung und Bildungsanspruch im Jugendalter“ im Auftrag der Bundesregierung erarbeitet.

In der vergangenen Woche wurde der Bericht in Berlin bei der Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft Kinder- und Jugendhilfe (AGJ) vorgestellt. In mehreren Workshops wurden die Inhalte des Kinder- und Jugendberichts durch die Mitglieder der Sachverständigenkommission präsentiert und mit den Teilnehmenden aus der Fachwelt der Kinder- und Jugendhilfe und der Wissenschaft diskutiert.

Der Bericht zeichnet ein aktuelles Bild der Lebenslagen und des Alltagshandelns Jugendlicher und junger Erwachsener. Er untersucht die Rahmenbedingungen des Aufwachsens sowie Einflüsse von Digitalisierung, demografischer Entwicklung und Globalisierung und analysiert alterstypische Problemlagen. Außerdem sind erstmals auch Sichtweisen junger Menschen unmittelbar in den Bericht eingeflossen.

Zum Kinder- und Jugendbericht

Außerdem wurde erstmalig von Jugendlichen selbst eine Broschüre zum Kinder- und Jugendbericht entworfen. Diese ist eine verständliche Aufbereitung von zentralen Themen – und zwar solchen, zu denen sich junge Menschen selbst immer wieder einbringen: Was sie verbindet und was sie trennt, welche Beziehungen sie zu Gleichaltrigen haben, wie sie sich beteiligen und welche (Frei-)Räume sie beanspruchen.

Zur Broschüre „Jugend ermöglichen!“

Zur Seite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend



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