Digitalisierung und Medienkonvergenz | IfBM

Lehrgebiet Bildungstheorie und Medienpädagogik
Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung


Digitalisierung und Medienkonvergenz – Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft

Herausgeber dieses Sammelbands sind Claudia de Witt, Christina Gloerfeld, Claudia Grüner und Christian Leineweber

digitalisierung
Mit diesem Themenschwerpunkt Digitalisierung und Medienkonvergenz – Konsequenzen für Individuum und Gesellschaft wird der Einfluss digitaler Medien und Endgeräte auf Individuum und Gesellschaft aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet. Es stehen dabei speziell meinungsorientierte Beiträge im Fokus.

Es ist bekannt, dass das Wissenschaftsjahr 2014 unter dem Motto „Die digitale Gesellschaft“ steht. Die Digitalisierung hat Raum geschaffen für radikale mediale Veränderungen in unserer Gesellschaft. Aber das nicht erst in den letzten fünf Jahren. Bereits in den 1990er Jahren wurde über das Zusammenwachsen ehemals getrennter Medienbereiche und über die darauf folgende Fragmentierung in eine Vielzahl an Kommunikations-, Verbreitungs- und Informationsarten spekuliert. Jetzt, gut 25 Jahre später, ist die Diskussion über Digitalisierung und Medienkonvergenz allerdings noch stärker wahrnehmbar, und es ist eine Vielzahl prognostizierter und auch nicht vorhergesagter Entwicklungen in unserer Gesellschaft, aber auch für den Einzelnen sichtbar. Dazu kommt die Frage, wie und mit welchen Konsequenzen die Digitalisierung in Bildungskontexte eindringt und wie die Medienkonvergenz das Lehren, Lernen und Arbeiten des Einzelnen und gleichzeitig die Strukturen der Institutionen verändert.

Wir, Claudia de Witt, Christina Gloerfeld, Claudia Grüner und Christian Leineweber möchten daher Sie dazu aufrufen, mit Ihren fächerübergreifenden Sichtweisen und Standpunkten dazu beizutragen, die Phänomene und Prozesse der Digitalisierung und der Medienkonvergenz zu beleuchten und kritisch zu diskutieren. Beachten Sie hierzu unseren Call for Papers und nehmen Sie Kontakt mit uns auf. Eine Einreichung ist jederzeit möglich.

Aktuell sind folgende Beiträge verfügbar:

Jan-Felix Schrape:
Mobile Medienkonvergenz – infrastrukturelle Macht – Daten- und Informationskompetenz

Christian Leineweber und Maximilian Querbach:
Entfremdende Entgrenzung? – Kritische Gedanken zu einer konvergenten Medienwelt

Franka Schäfer
Medien im Diskursgewimmel: Vom unerhörten Rütteln digitaler Medien am Verhältnis von Diskurs und Praxis. Ein Beitrag aus soziologischer Perspektive.

Maik Wunder
Forschungsperspektiven auf einen sich transformierenden Bildungsmedienmarkt im Kontext der Konvergenz von Medien unter spezifischer Berücksichtigung von klassischen Schulbuchverlagen