Lehrgebiet Mediendidaktik
Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung


Projekte

In diesem Bereich finden Sie kompakte Informationen zu unseren aktuellen Forschungsprojekten. Im Archiv können Sie sich über unsere abgeschlossenen Forschungsprojekte informieren.

 

Hochschulen der Zukunft – Anforderungen der Digitalisierung an Hochschulen, hochschulstrategische Prozesse und Hochschulbildungspolitik (HdZ)
(Laufzeit: 01.05.2017 bis 30.04.2018)

Dieses von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Projekt verfolgt die Zielsetzung die mit der Digitalisierung verbundenen Entwicklungen unter Berücksichtigung verschiedener Perspektiven aufzugreifen, um fortführend entsprechende Folgen von Digitalisierungsprozessen für die Hochschulen der Zukunft zu reflektieren.

Ausgehend von der aktuellen und zukünftigen Tendenz eines sich verstärkenden Einflusses der Digitalisierung an Hochschulen, sowie der dominierenden Fokussierung dieser auf Studium und Lehre, beschäftigt sich das Lehrgebiet Mediendidaktik der FernUniversität in Hagen im Rahmen des Forschungsprojektes, vertreten durch Prof. Dr. Theo Bastiaens, Jana Hochberg und Rüdiger Wild, mit den sozialen und kulturellen Auswirkungen dieser digitalen Transformationsprozesse im Hochschulkontext.

Die folgenden Forschungsfragen skizzieren den Untersuchungsgegenstand des Projektes Hochschulen der Zukunft (HdZ):

Welche Einflüsse hat die Digitalisierung auf das Hochschulbildungssystem?

Was können Hochschulen von bisherigen Entwicklungen in ihrem Umfeld und in anderen gesellschaftlichen Bereichen lernen?

Welche Anforderungen stellen sich an Hochschulen und Hochschulpolitik, um auch zukünftig adäquate Modelle und Strukturen die gesellschaftlich erforderliche Hochschulbildung vorzuhalten?

Wie kann das Potential von Digitalisierung hierfür genutzt werden?

Welche Rahmenbedingungen sind erforderlich?

Welche Empfehlungen gibt es für Hochschulen und Bildungspolitik?

Um diese Forschungsfragen adäquat zu untersuchen, wird sich innerhalb des Projektes eines breiten Instrumentariums bedient. Der wissenschaftliche Rahmen orientiert sich an einer Foresight-Studie, bestehend aus u.a. Brainstorming, Experten- und Expertinnen-Gespräche, etc., welches eine systematische Vorausschau gewählter Bereiche gesellschaftlichen Wandels durch wissenschaftliche Entwicklungsprognosen geben kann. Die aus der Literatur identifizierten Themengebiete  werden durch Expertinnen und Experteninterviews mit unterstützenden Videostatements und -dokumentationsstatements ergänzt und validiert, um anschließend in einem Austausch als Gruppenkommunikation und auf Grundlage einer Delphi-Befragung organisiert, reflektiert und diskutiert zu werden.

Der dargestellte Projektinhalt skizziert zugleich den Projektablauf und die maßgebenden Veranstaltungen. Insgesamt rahmen Veranstaltungen das Forschungsprojekt:

Die Veranstaltung „Veränderung durch Digitalisierung – Lernen von anderen Branchen“ im Januar 2017 lud zu einem Erfahrungsaustausch mit Vertreterinnen und Vertretern aus der Wirtschaft und anderer Hochschulen, aus der Bildungspolitik, Medien- und Musikbranche nach Berlin ein. Gemeinsam wurden aktuelle Veränderungsprozesse und die verbundenen Herausforderungen für die Institution der Hochschule evaluiert.

Die im Juli 2017 stattfindende Veranstaltung auf dem Campus der FernUniversität in Hagen „Universities of the Future: Digital Challenges“ setzt die Markierung für eine erste Befragungsrunde von Veranstaltungsteilnehmenden mit internationaler Expertise zum Thema Hochschule und Digitalisierung.

Im November 2017 wurde auf dem Mobile Learning Day 2017 an der FernUniversität in Hagen die explorative Phase der Erhebung für Interessierte erweitert. Darüber hinaus wurde aus dem breiten Feld der Veränderungsprozesse für Hochschulen, die mit der Digitalisierung einher gehen, eine erste Auswahl für weiterführende Gespräche, welche bestimmte Aspekte vertiefen sollen, festgelegt.

Nach den Auswertungen aus der Delphi-Methode der Projektes, findet im März 2018 ein Symposium in Berlin statt, in welchem die Ergebnisse der Studie präsentiert werden. Diese Veranstaltung markiert das Ende des Projektes Hochschulen der Zukunft (HdZ).