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Educational Technology & Metaanalysen in Leipzig am 08./09.12.2017

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Datum/Zeit
Datum: 08.12.2017 - 09.12.2017

Dozent/in
Joshua Weidlich

Veranstaltungsort
Regionalzentrum Leipzig

Kategorien


Thema: Educational Technology & Metaanalysen

Termin:
Freitag, 08.12.2017
18.00 bis 20.00 Uhr

Samstag, 09.12.2017
09.00 bis 16.00 Uhr
 

Leitung: Joshua Weidlich

Educational Technology beschäftigt sich mit dem didaktisch und lerntheoretisch fundierten Einsatz von Medien & Technologie in Lernprozessen. Damit kann der Einsatz von iPads in Schulklassen gemeint sein, aber auch die Verwendung von Tools in der Online- bzw. Fernlehre. Instructional Design kann als empirisch gestützte und anwendungsorientierte Disziplin dabei allgemeine Empfehlungen für die Gestaltung effektiver Lernumgebungen geben, die dann mit Medien & Technologie angereichert und erweitert werden können.

Dabei ist zu beachten, dass der Einsatz von Medien & Technologie in der Lehre keinen Selbstzweck darstellen sollte, sondern dass mit Ihnen konkrete Lernziele, eingebettet in ein didaktisches Gesamtkonzept, verfolgt werden. Medien & Technologie können beispielweise Präsenzformen in Teilen ersetzen und damit räumliche und zeitliche Flexibilität ermöglichen. Sie können auch die Kommunikation und Kollaboration von Lernenden in der Online-Lehre möglich machen. Medien & Technologie können hingegen NICHT selbst Lernen hervorrufen, da es stets die zugrundeliegende didaktische Methode ist, die den Lernprozess auslöst.

Zur Auffrischung: Media-Methods-Debate

http://edutechwiki.unige.ch/en/The_media_debate

Vielfältige und weitreichende technologische Entwicklungen erweitern den Möglichkeitsraum hinsichtlich des Einsatzes von Medien & Technologie in der Lehre. Dementsprechend ist ein rasanter Anstieg von Studien aus dem Bereich Educational Technology zu vernehmen. In der Präsenzveranstaltung werden wir uns mit den verschiedenen Einsatzmöglichkeiten von Medien & Technologie, sowie deren Erforschung im Hinblick auf Lehr/Lernkontexte beschäftigen. Dabei wird Ihnen die Vielfalt dieses Bereiches und die verschiedenen Zugänge zur Erforschung beispielhaft dargelegt, damit Ihnen Themenfindung und -auswahl für Ihre spätere Hausarbeit erleichtert wird.

Die eklektische Häufung empirischer Befunde macht es schwierig, daraus verallgemeinerbare Rückschlüsse ziehen zu können. Metaanalysen stellen eine von mehreren Möglichkeiten zur Synthese von Befunden dar. Wo systematische und narrative Reviews beispielsweise einen tieferen Blick in die bestehende Literatur vornehmen, hat die Metaanalyse explizit das Ziel über die verschiedenen Primärstudien hinweg ein quantifizierbares Effektstärkenmaß zu eruieren. Obwohl solche eindeutige Antworten verlockend sind, stellen Metaanalyse keineswegs Wunderwaffen dar, die einwandfreie und letztgültige Antworten liefern. Zum Beispiel müssen verschieden Entscheidungsprobleme thematisiert werden und die Qualität der Primärstudien spielt ebenfalls eine große Rolle.

Lesen Sie dazu diesen kurzen Blogbeitrag (mit vielen weiterführenden Links): http://blogs.plos.org/absolutely-maybe/2016/07/05/psychologys-meta-analysis-problem/

Bringen Sie auch bitte folgende Texte, die Sie bereits aus Moodle kennen sollten, ausgedruckt mit:

Pant (2014) https://link.springer.com/article/10.1007/s11618-014-0510-9

Beelmann (2014) https://link.springer.com/article/10.1007/s11618-014-0509-2#Sec9

In der Präsenzveranstaltung werden wir uns mit der Metaanalyse als Forschungsmethode beschäftigen. Analog zur Unterscheidung von experimenteller und korrelativer Forschung in den Primärstudien, lernen Sie die Unterscheidung von experimentellen und korrelativen Metaanalysen kennen. Wir werden versuchen, verschiedene Forschungsfragen zu entwickeln und Sie auf Ihre Qualität hin zu diskutieren und einzuschätzen. Weiterhin erhalten Sie Anregungen, Tipps und Informationen, die Ihnen bei der Ausarbeitung Ihres Forschungsplans, aber auch in der späteren Hausarbeit hilfreich sein könnten.

Wenn möglich, bringen Sie bitte einen internetfähigen Laptop mit!

Die Teilnahme am Freitag ist verpflichtend und Voraussetzung für die Teilnahme am Samstag.

Anmeldebeginn: 18.09.2017!

Eine Anmeldung zur Präsenzveranstaltung bitte nur über den Virtuellen Studienplatz! Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Sie erhalten eine schriftliche Mitteilung über Ihre Anmeldung.

FAQ zu den Veranstaltungen des Lehrgebiets Mediendidaktik.

Die Teilnahme ist auf 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern begrenzt.

Auskunft:
E-Mail:mediendidaktik

Denise Schrörs
Telefon: 02331 987-4270

Nicole Barban
Telefon: 02331 987-2812