Sept.2001
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Helmut Fritsch
Standardisierung und Qualität virtueller Studienangebote
Hier zunächst eine Liste von Organisationen und Gremien,
die sich mit Standardisierung im e-learning Bereich befassen.
- Es gibt zahlreiche Beurteilungskriterien für multimedia-Projekte aus dem
Arsenal des Angebotes
- ein schönes Beispiel:
Alice und seine Verbindungen z.B. eine interactive
map
- Standards?
Standardisierung ist immer mehr ein Prozess, wo die Kunden durch Kauf
entscheiden, was als "eingeführt", "brauchbar" etc. zu gelten hat- an die
Stelle von Qualität tritt somit immer mehr der faktische Verbreitungsgrad:
Netscape oder Explorer, realplayer oder midi oder was auch immer.
-
eigentliche Standards:entweder ein Programm erfüllt, was es verspricht, oder
nicht. Versprechungen aber müssten schon bekannt gemacht sein. Im
didaktische Feld geht es darum ob die Lehrziele zu welchem nachprüfbaren
Grad erreicht werden. Und passen die zu den Lernzielen?
Das ZIFF
beteiligt sich an europäischen Projekten, wo der gegenwärtige Stand der
Entwicklung von virtuellen Hochschulen und der dort eingesetzten software (web-edu)
untersucht wird oder wo die technischen Möglichkeiten verschiedener
Handy-systeme und kleiner Taschen-computer im Hinblick auf didaktische
Kapazität untersucht werden (from e-learning to
m-learning) Im Bereich des Fernstudiums und virtueller Angebote gibts
seit langer Zeit Qualitätskontrollen: So wird kein Kurs "zugelassen" der
nicht Minimalanforderungen der Kölner
Zentralstelle für Fernunterricht und/oder des
BiBB erfüllt.
- Formale standards: Einerseits durch die Sprache vorgegeben - zum Beispiel
Möglichkeiten und Beschränkungen von HTML, XML, oder neuerdings auch WML und
dann die Problematik der Kategorisierung, um Beschreibung und Wiederauffinden
leichter zu ermöglichen: "Dublin Core"
Nein, es ist nicht nur ein Bibliotheks-Problem; Im L3 Projekt zum Beispiel wird
ein System didaktischer Referenzbegriffe genutzt, um die Wertigkeit von
einzelnen Wissenseinheiten zu beschreiben: hier sind es Begriffe einer
didaktischen Metasprache.
Hier noch ein Hinweis auf den " Leitfaden zur Erstellung von elektronischen
Medien" ( April 1998), wie er längere Zeit an der FernUniversität aktuell war |