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Hilfsmittel - Validatoren und WebContentManagement

Das W3C beschreibt die Konformitätsevaluation als Kombination aus halbautomatischen, manuellen, und Nutzer/-innen Prüfungen. Dass es ein vollständig automatisches Verfahren nicht geben kann, ist offensichtlich: Wie soll ein Automatismus entscheiden, ob ein Alternativtext den Bildinhalt treffend beschreibt? Das Angebot an halbautomatischen Werkzeugen ist vielfältig und bunt. Für Mozilla-basierte Browser fungiert das Checky 2.0 Plug-In als Frontend für freie und kommerzielle Validierungs- und Analysedienste. Im Internet Explorer lassen sich immerhin Favelets und Bookmarklets nutzen, die die Qualität von Checky aber nicht erreichen.

Weitere, serverbasierte Dienste sind der Accessibility Valet Demonstrator, sowie das Cynthia Says Portal.

Darüber hinaus können Web Content Management Systeme (Die Verwendung eines WCMS dient u.a. der Vereinheitlichung des Layouts einer Website - Stichwort: Corporate Identitiy) die Erstellung von barrierefreien Webauftritten unterstützen:

Mit geeigneten Templates (Web-Seiten-Schablonen), die den gesamten Dokumentrahmen vorgeben, bedeutet redaktionelle Arbeit nur noch das Eingeben von Inhalten in ein Formular - ganz ohne (X)HTML und CSS-Kenntnisse. Die im Template festgeschriebene Struktur sorgt dafür, dass entsprechende Richtlinien eingehalten werden. Die mit Schablonenentwicklung beschäftigten Personen verantworten dabei in erster Linie die Einhaltung der Barrierefreiheit.

Für die Web-Auftritte, die bereits mit dem im ZMI betriebenen WCMS Imperia erstellt worden sind, arbeiten die Entwicklungsteams im ZMI darauf hin.

Jens Vieler 04.03.2010
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