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FamilienService – Themen von A bis Z

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A

Adoption

Für Kinder, die - aus welchen Gründen auch immer - nicht bei ihren leiblichen Eltern aufwachsen können, bedeutet die Adoption ein Leben in einer neuen Familie. Umgekehrt stellt die Adoption auch für Kinderlose eine Möglichkeit dar, eine eigene Familie zu gründen und dadurch einem Kind ein Leben in einer Familie zu ermöglichen.

"Aktion Eltern" des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend

Anträge, Formulare, Urkunden: Auf junge Eltern kommen einige Ämtergänge bei verschiedenen Behörden zu. Auch auf dem weiteren Lebensweg des Kindes sind viele Formalitäten zu erledigen.
Bei Fragen hilft die Einheitliche Behördennummer 115, schnell und zuverlässig. Jeden Wochentag von 8 bis 18 Uhr informieren die Mitarbeitenden über Elternthemen wie:

  • Mutterschaftsgeld
  • Kinder- und Elterngeld
  • Unterstützung für Alleinerziehende
  • Meldung der Geburt und Ausstellung der Geburtsurkunde
  • Beantragung eines Kinderreisepasses
  • Finanzielle Hilfen bei Schwangerschaft und Studium / Ausbildung
  • Beglaubigung von Kopien von Schulzeugnissen
  • Finanzielle Unterstützungsleistungen wie Berufsausbildungsbeihilfe und BAföG
  • Information zu Freiwilligendiensten (BFD/FSJ), Mini- und Ferienjobs

Die Behördennummer 115 [externer Link]

Aktionsplattform familie@beruf.NRW

Familie@Beruf.NRW ist eine Aktionsplattform, die bereits bestehende Initiativen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf zusammenführen und weiterentwickeln will. Zudem soll der Austausch und die Kommunikation zwischen den verschiedenen Akteuren erleichtert werden. Die Aktionsplattform wird gefördert durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen. Auch die FernUniversität ist Mitglied bei der Aktionsplattform zur Sensibilisierung für das Thema, zum Erfahrungsaustausch und Know-How-Transfer.

Familie@Beruf.NRW [externer Link]

Alleinerziehend

Zur Lebensrealität von Familien gehört, dass immer mehr Elternteile ihre Kinder allein erziehen. Von den rund 8,2 Millionen Familien mit minderjähri­gen Kindern in Deutschland sind inzwischen knapp 20 Prozent alleinerziehende Mütter oder Väter. Alleinerziehende stehen im Alltag vor besonderen Herausforderungen. Hier finden Sie Tipps zur Unterstützung:

Ambulante Pflege

Der ambulante Pflegedienst unterstützt Pflegebedürftige und ihre Angehörigen bei der Pflege und Betreuung zu Hause. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Pflegedienstes kommen zu den Betroffenen nach Hause und helfen fach­- und sachkundig bei der täglichen Pflege, hauswirtschaftlichen Versorgung und häuslichen Betreuung. Die ambulante Pflege ermöglicht Betroffenen, trotz Pflegebedürftigkeit in der vertrauten Umgebung zu bleiben. Pflegende Angehörige können durch die Organisation der Pflege und Betreuung unter Zuhilfenahme eines Pflegedienstes zum Beispiel auch Beruf und Pflege besser miteinander vereinbaren.

Arbeitszeit

Das wichtigste Instrument familienfreundlicher Arbeitsgestaltung sind die Arbeitszeiten. Sie spielen bei fast allen familienfreundlichen Maßnahmen (Pflege, Rückkehr aus Elternzeit, Freistellungen, Gesundheitsförderung usw.) eine wichtige Rolle. Darüber hinaus kann die Arbeitsorganisation so gestaltet werden, dass die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besser gelingt.

In dem Infoblatt zu flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitregelungen an der FernUni [interner Link] finden Sie weitere Informationen.

Ärztliches Beschäftigungsverbot

Wenn in der Schwangerschaft die Gesundheit von Mutter und Kind gefährdet ist, kann der Arzt/die Ärztin der Schwangeren ein individuelles Beschäftigungsverbot aufgrund eines ärztlichen Attestes erteilen.

Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes (nach SGB V § 25)

Wenn Ihr Kind krank wird und Sie niemanden für die Betreuung haben brauchen Sie von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin eine Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes.

Muster: Ärztliche Bescheinigung Erkankung Kind [pdf]

Im Gesetzestext nennt sich das: „ein ärztliches Zeugnis“, allgemein ist diese Bescheinigung aber eher bekannt als „Kinderkrankenschein“. Diese Bescheinigung reichen Sie bei der Krankenkasse ein, um Krankengeld beantragen zu können. Denken Sie bitte daran auch eine Kopie dieser Bescheinigung bei Ihrem Arbeitgeber (Dezernat 3.1.1, Frau Göbel, Stand 3/17) einzureichen.

Eine Kopie bitte im Dezernat 3 einreichen, das Original geht an die Krankenkasse! FernUni-interne Informationen

Sollte Ihr Arzt/Ihre Ärztin nicht dieses offizielle Formular (Muster) nutzen, weisen Sie bitte darauf hin, dass in dem alternativ ausgestellten Attest folgende Angaben beinhaltet sein müssen:

  • schwere Erkrankung eines Kindes, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat
  • dass eine andere Person zur Pflege oder Betreuung nicht sofort zur Verfügung steht
  • der Arzt die Notwendigkeit der Anwesenheit des Beschäftigten zur vorläufigen Pflege bestätigt.

Gesetzliche Grundlage [externer Link]

„ärztliches Zeugnis“ bei Erkrankung eines Kindes (nach SGB V § 25)

Wenn Ihr Kind krank wird und Sie niemanden für die Betreuung haben (siehe auch Erkrankung eine Kindes bei gesetzlich Versicherten) brauchen Sie von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin eine Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes (siehe auch: Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes). Im Gesetzestext nennt sich das: „ein ärztliches Zeugnis“, allgemein ist diese Bescheinigung aber eher bekannt als „Kinderkrankenschein“. Diese Bescheinigung reichen Sie bei der Krankenkasse ein, um Krankengeld beantragen zu können. Denken Sie bitte daran auch eine Kopie dieser Bescheinigung bei Ihrem Arbeitgeber einzureichen.

B

Baby schreit

Das Faltblatt das Faltblatt „HILFE! Mein Baby schreit so viel" der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung richtet sich an Eltern von Neugeborenen und Kleinkindern. Es erklärt, warum manche Babys viel schreien, und gibt Tipps, wie man sie beruhigen kann. Es klärt außerdem darüber auf, warum ein Baby niemals geschüttelt werden darf, auch wenn es laut und lange schreit und die Eltern an der Belastungsgrenze sind.

Einen Aufklärungsfilm zum Schütteltrauma sowie Adressen von Beratungsstellen finden Sie unter: www.elternsein.info.

Babysitter

Der Kinderschutzbund Ortsverband Hagen e.V. hält für Eltern, die einen Babysitter suchen, eine Babysitter-Vermittlungsliste bereit. Diese Liste können Eltern gegen eine Schutzgebühr von 5,- € im Büro des Kinderschutzbundes [externer Link] erhalten. In der Liste sind die Kontaktdaten der Babysitter nach Stadteil-Einsatzgebiet aufgeführt, zu denen die Eltern direkt Kontakt aufnehmen können. Alle notwendigen Absprachen (Zeit, Ort, Bezahlung, Fahrgeld, Betreuungswünsche) werden unmittelbar zwischen Babysitter und Eltern geregelt.

Die in der Liste aufgeführten Babysitter wurden vom Kinderschutzbund ausgebildet. Die Bezahlung der Babysitter erfolgt von Eltern zu Babysitter und nicht über den Kinderschutzbund. Der Richtpreis beträgt 4-5 € pro Stunde, je nachdem wie viele Kinder betreut werden und plus Fahrgeld.

Trotz regelmäßiger Überarbeitung der Liste kann es vorkommen, dass noch Babysitter aufgenommen sind, die nicht mehr zur Verfügung stehen – über eine kurze Rückmeldung darüber würde sich der Kinderschutzbund freuen.

Kontakt

Deutscher Kinderschutzbund Ortsverein Hagen e.V.
Potthofstr. 20
58095 Hagen
Telefon: +49 02331 3860890
Fax:+49 02331 386089-21
E-Mail: hilfe@kinderschutzbund-hagen.de

Barrierefreies Wohnen

Die Wohnberatung der Stadt Hagen hat zum Ziel, älteren und behinderten Menschen so lange es geht, selbständiges Wohnen in vertrauter Umgebung zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten der Stadt Hagen [externer Link].

Begrüßungspaket für Neugeborene von Beschäftigten der FernUniversität

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erhalten zur Geburt ihrer Kinder ein Begrüßungspaket der Hochschulleitung. Darin sind neben einer von der Rektorin und der Kanzlerin unterschriebenen Glückwunschkarte ein kleines Geschenk für das Baby sowie nützliche Broschüren und Flyer zu finden. Mehr Informationen

Best practice Club „Familie in der Hochschule“

FidH – Familie in der Hochschule - Logo

101 Hochschulen, Universitäten und Fachhochschulen, sowie ein Studierendenwerk sind mittlerweile bundesweit und darüber hinaus in Österreich und der Schweiz im Best Practice-Club organisiert. Mit der Unterzeichnung der Charta ist der Beitritt zum Best Practice- Club (BPC) verbunden. Der Beitritt und die Unterzeichnung der Charta ist jährlich einmal auf der öffentlichen Jahrestagung möglich.

Mit den Unterschriften in 2016 (Unterschrift Charta und Unterschrift Beitrittserklärung) geht die FernUniversität öffentlichkeitswirksam eine Selbstverpflichtung ein, die Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten zu fördern. Die in der Charta festgelegten Standards müssen eigenverantwortlich umgesetzt und langfristig weiterentwickelt werden.

Mit der Unterzeichnung der Charta tritt die Hochschule dem Best Practice-Club „Familie in der Hochschule“ bei und erklärt sich damit bereit:

  • zum Engagement der Leitung in strategischen Fragen zur Familienorientierung,
  • zur regelmäßigen Teilnahme an Arbeitstreffen mit kollegialem Austausch und an der jährlichen Tagung,
  • zur Berichterstattung über die Umsetzung der Charta auf der Tagung und auf der Homepage des Clubs sowie
  • zur zeitweiligen Übernahme von Aufgaben im Best Practice-Club (z. B. Pflege der Homepage, Xing-Gruppe, Newsletter, Tagungsorganisation).

Betreuungsgeld

Das Betreuungsgeld war eine in 2013 eingeführte Sozialleistung, die von ihren Kritikern auch „Herdprämie“ genannt wurde. Es sollte denjenigen Eltern eine monatliche Zahlung gezahlt werden, die ihre Kinder von ein bis drei Jahren nicht in Einrichtungen betreuen lassen wollen oder können. Das Betreuungsgeld vom Bundesverfassungsgericht Mitte 2015 auf Bundesebene für verfassungswidrig erklärt, da der Bund für die Einführung dieser Familienleistung gar nicht zuständig sei. Nur in Bayern gibt es noch das Landesbetreuungsgeld.

Betreuungsverfügung

Das ist eine Willensäußerung mit der Sie für den Fall einer Betreuungsbedürftigkeit Vorschläge zu der Person Ihres Vertrauens (Betreuer/-in) oder Wünsche zur Wahrnehmung der Aufgaben des Betreuers/der Betreuerin beispielsweise bezüglich Ort der Pflege, Art der Versorgung etc. äußern können.

Beurlaubung (Beschäftigte)

Bei Vorliegen eines wichtigen Grundes, also bspw. wenn Kinder betreut oder Angehörige gepflegt werden sollen, ist eine Beurlaubung – selbst über viele Jahre – möglich. Konkrete Aussagen über die Möglichkeiten einer Beurlaubung sind nur mithilfe umfangreicher Erläuterungen möglich. Da auch hier viele Varianten denkbar sind, ist eine Beratung durch Ihre Sachbearbeiterin oder Ihren Sachbearbeiter in der Personalverwaltung sinnvoll. Hier werden Ihnen die nächsten Schritte erläutert.

Beurlaubung (Studierende)

Als Studierende der FernUniversität lesen Sie bitte folgende Hinweise.

C

Charta „Familie in der Hochschule“

Die Charta „Familie in der Hochschule“ wurde entwickelt vom Best Practice Club „Familie in der Hochschule“.

Die FernUniversität verpflichtet sich mit der Unterzeichnung der Charta im September 2016 zu den in dieser Charta festgelegten Standards für die Vereinbarkeit von Familienaufgaben mit Studium, Lehre, Forschung und wissenschaftsunterstützenden Tätigkeiten. Sie bezieht dabei alle in unserer Gesellschaft gelebten, vielfältigen Formen von Familie ein.

D

Demenz

Demenz ist eine schwere Erkrankung, die das gewohnte Leben vollkommen auf den Kopf stellen kann.

Dual Career Couples

Ehe- oder Lebenspartner/-innen von Kandidaten/-innen, die in die engere Auswahl auf eine Professur an der FernUniversität in Hagen gelangt sind, unterstützt die FernUniversität bei der beruflichen und privaten Orientierung in Hagen und der Metropole Ruhr. Am 23.06.2017 ist die FernUniversität dem Dual Career Netzwerk Ruhr (DCNR) beigetreten.

Der FamilienService der FernUniversität unterstützt Sie bei Bedarf bei der Suche nach Kinderbetreuungsmöglichkeiten und Schulen etc.

„Düsseldorfer Tabelle“ über den Mindestunterhalt

Die Düsseldorfer Tabelle enthält Leitlinien für die Höhe des Kindesunterhalts nach einer Trennung bzw. Scheidung der Eltern. Aus ihr kann abgelesen werden, wie viel Unterhalt der Elternteil, bei dem das Kind nicht lebt, mindestens zahlen muss. Auf der Seite des Oberlandesgerichts Düsseldorf können alle Düsseldorfer Tabellen der Vergangenheit abgerufen werden. Voraussichtlich zum 1.1.17 wird es eine neue Tabelle geben.

E

Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter

Elternbegleitung ist ein präventives Angebot der Familienbildung und zielt auf die Stärkung der Familie als zentralem Ort der frühen Bildung und Förderung der Kinder. Zu Elternbegleiterinnen und Elternbegleitern qualifizierte Fachkräfte der Familienbildung begleiten und beraten Eltern und Familien zu Fragen kindlicher Entwicklungs- und Bildungsverläufe, unterstützen bei Fragen der Bildungsübergänge und entwickeln in ihren Einrichtungen niedrigschwellige Angebote zur Stärkung von Bildungswissen, Alltagsbildung und Erziehungskompetenzen.

Das Programm „Elternchance II [externer Link] – Familien früh für Bildung gewinnen“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Elterngeld (oder auch Basiselterngeld)

Das Elterngeld soll einen Einkommenswegfall auffangen, wenn Eltern nach der Geburt ihre berufliche Arbeit unterbrechen oder einschränken, um für ihr Kind da sein können. Das Basiselterngeld wird an Väter und Mütter für maximal 14 Monate gezahlt; beide können den Zeitraum frei untereinander aufteilen. Ein Elternteil kann dabei mindestens zwei und höchstens zwölf Monate für sich in Anspruch nehmen, zwei weitere Monate gibt es, wenn sich auch der andere Elternteil an der Betreuung des Kindes beteiligt und den Eltern mindestens zwei Monate Erwerbseinkommen wegfällt.
Alleinerziehende, die das Elterngeld zum Ausgleich des wegfallenden Erwerbseinkommens beziehen, können aufgrund des fehlenden Partners die vollen 14 Monate Elterngeld in Anspruch nehmen.
In der Höhe orientiert sich das Elterngeld am laufenden durchschnittlich monatlich verfügbaren Erwerbseinkommen, welches der betreuende Elternteil im Jahr vor der Geburt hatte. Es beträgt mindestens 300 Euro und höchstens 1.800 Euro monatlich

Elternseminare, Elternkurse

Die FernUniversität hat ihren Beschäftigten und Studierenden bereits mehrfach kostenlos den Elternkurs „Starke Eltern starke Kinder®“ des Kinderschutzbundes auf dem Campus der FernUniversität angeboten. Interessenten/-innen melden sich bitte im FamilienService. Bei genügend Interesssenten/-innen organisieren wir gerne wieder einen Kurs. Die Kurse können aber auch jederzeit von anderen Veranstaltern gebucht werden (eine Kostenübernahme ist hierbei nicht möglich).

Elterntelefon

Nummer gegen Kummer e.V. (NgK) [externer Link] ist der Dachverband des größten kostenfreien, telefonischen Beratungsangebotes für Kinder, Jugendliche und Eltern in ganz Deutschland. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, für alle Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern und andere Erziehungspersonen Gesprächspartner zu sein, besonders dann, wenn andere fehlen. Junge Menschen finden somit am Kinder- und Jugendtelefon – 116 111 und bei der E-Mail-Beratung Rat, Hilfe, Trost und Unterstützung.

Mütter, Väter oder Großeltern und anderen Erziehenden steht mit dem Elterntelefon – 0800 – 111 0 550 ebenfalls ein qualifiziertes Beratungsangebot zur Verfügung. Die Beraterinnen und Berater der „Nummer gegen Kummer“ sind erster Ansprechpartner für alle Fragen, Probleme und in besonders kritischen Situationen. Bei Bedarf öffnen sie den Weg zu weiteren Hilfen.

Elternzeit

Elternzeit allgemein

Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die ihr Kind selbst betreuen und erziehen, haben bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes einen Rechtsanspruch auf Elternzeit. Bei Geburten bis zum 30. Juni 2015 können sie mit Zustimmung des Arbeitgebers bis zu zwölf Monate der Elternzeit auf die Zeit zwischen dem dritten und dem achten Geburtstag des Kindes übertragen.

Während der Elternzeit besteht Kündigungsschutz. Er beginnt mit der Anmeldung der Elternzeit, frühestens jedoch acht Wochen vor deren Beginn. Eine Kündigung kann daher nur in besonderen Fällen erfolgen und auch nur dann, wenn die zuständige Aufsichtsbehörde die Kündigung zuvor für zulässig erklärt hat.

Gesetz zur Elternzeit (Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz - BEEG) [externer Link]

Elternzeit bei Beamten/-innen

Erfolgsfaktor Familie

ist ein Unternehmensnetzwerk für Unternehmen in Deutschland, die sich für familienbewusste Personalpolitik interessieren oder bereits engagieren. Es ist eine gemeinsame Initiative des Bundesfamilienministeriums und des Deutschen Industrie- und Handelskammertages und wird im Rahmen des ESF-Bundesprogramms „Vereinbarkeit von Familie und Beruf gestalten“ von der Europäischen Union gefördert.

Ziel des Netzwerks ist es, Unternehmen für die Notwendigkeit und den Nutzen einer besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu sensibilisieren. Die FernUniversität ist Mitglied im Netzwerk "Erfolgsfaktor Familie" [externer Link] und macht damit sichtbar, dass sie sich mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie auseinandersetzt. Den Mitgliedern wird auf Veranstaltungen die Möglichkeit gegeben Informationen und Erfahrungen auszutauschen. Zudem bietet die Plattform umfangreiche Informationen zu verschiedensten Themen der Vereinbarkeit.

Erkrankung eines Kindes (gesetzlich versichert nach SGB V § 25)

Wenn Ihr (gesetzlich krankenversichertes) Kind erkrankt und keine weitere Person aus demselben Haushalt für die notwendige Betreuung zur Verfügung steht, hat jedes gesetzlich versicherte Elternteil für jedes Kind für maximal 10 Arbeitstage im Kalenderjahr Anspruch auf unbezahlte Freistellung von der Arbeit. Alleinerziehende haben für jedes Kind einen Anspruch auf maximal 20 Arbeitstage je Kind. Voraussetzung ist u.a. Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Die Krankenkasse zahlt in diesem Fall Krankengeld. Um dies beantragen zu können, benötigen Sie eine ärztliche Bescheinigung (link auf Ärztliche Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes)

Wortlaut des Gesetzes: Versicherte [Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen] haben Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis erforderlich ist, dass sie wegen Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere im Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Insgesamt können bei mehreren Kindern von jedem versicherten Elternteil 25 Arbeitstage in Anspruch genommen werden. Dieser Grundsatz greift für Kinder, die mit beiden Elternteilen zusammenleben.

Alleinerziehende haben bei mehreren Kindern einen Anspruch auf höchstens 50 Arbeitstage im Kalenderjahr. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass beide Elternteile versichert sind und der Anspruch von längstens 20 Arbeitstagen umgesetzt werden kann.

Für Kinder, die behindert und auf Hilfe angewiesen sind, gilt keine Altersgrenze.

Gesetzliche Grundlage: Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V); § 45 Krankengeld bei Erkrankung des Kindes [externer Link]

FernUni-interne Informationen

Erkrankung eines Kindes (privat versichert)

Bei privat Versicherten besteht der Anspruch auf unbezahlte Freistellung nach SGB V nicht. Diese Beschäftigte werden bei schwerer Erkrankung eines Kindes, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, unter Fortzahlung des Entgelts bis zu vier Arbeitstage im Kalenderjahr von der Arbeit freigestellt.

Notwendig ist hier die Vorlage eines ärztlichen Attestes beim Arbeitgeber welches Folgendes bescheinigt.

  • schwere Erkrankung eines Kindes, das das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet
  • dass eine andere Person zur Pflege oder Betreuung nicht sofort zur Verfügung
  • der Arzt die Notwendigkeit der Anwesenheit des Beschäftigten zur vorläufigen Pflege bescheinigt.

FernUni-interne Informationen

Erstausstattung

Wenn die Erstausstattung für das Baby nicht aus eigenen Mitteln finanziert werden kann, besteht die Möglichkeit der staatlichen Hilfen, aber auch die der Zuschüsse einiger Stiftungen zur Erstausstattung.

Man unterscheidet…Zuschüsse für die Erstausstattung nach dem SGB II beantragen

Familien die Leistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) beziehen, dem sogenannten Arbeitslosengeld II oder Hartz IV, können nach § 24 SGB II Zuschüsse für die Erstausstattung bei dem zuständigen Jobcenter beantragen. Diese werden zusätzlich zum Regelbedarf gewährt, wobei die Höhe je nach Einzelfall, Bundesland oder Sachbearbeiter variieren kann.

…und Zuschüsse von Stiftungen des Bundes und der Bundesländer beantragen

Wer keinen Anspruch auf Sozialleistungen hat, aber trotzdem nur über ein geringes Einkommen verfügt, kann einen Antrag auf einen Zuschuss zur Erstausstattung bei einer Stiftung stellen. Da zunächst die individuellen Bedingungen geprüft werden müssen, sollte die erste Anlaufstelle eine Schwangerschaftsberatungsstelle in der Nähe sein. Diese gibt es zum Beispiel von der Caritas, der Diakonie, der AWO oder von Pro Familia. Mithilfe einer Beraterin oder eines Beraters werden die Zuschüsse dann bei einer Stiftung beantragt, wie bei der Bundesstiftung "Mutter und Kind - Schutz des ungeborenen Lebens", der Stiftung "Hilfe für Familien in Not des Landes Brandenburg" beziehungsweise anderen Stiftungen der Bundesländer. Wichtig ist es, dass die Zuschüsse zwischen der 15. und der 25. Schwangerschaftswoche beantragt werden. Ein Rechtsanspruch auf die Zuschüsse besteht allerdings nicht.

Weitere Informationen finden Sie unter folgendem Link:

https://www.familie-und-tipps.de/Familienfinanzen/Familienbudget/Zuschuss-Erstausstattung-Baby.html

Extreme Hitze bei Schwangerschaft

Antwort in der Wissensdatenbank [externer Link] des Landesinstituts für Arbeitsgestaltung des Landes Nordrhein-Westfalen (LIA.NRW):

„Nach § 4 Abs. 1 MuSchG [externer link] dürfen werdende Mütter nicht mit Arbeiten beschäftigt werden, bei denen sie schädlichen Einwirkungen von Hitze und Kälte ausgesetzt sind.
Daneben muss aber berücksichtigt werden, dass die Mutterschutzarbeitsverordnung - MuSchRiV in Anlage 1 A , Ziffer 3, Buchstabe f [externer link] ,extreme Kälte und Hitze‘ anführt.
Witterungsbedingte Beschäftigungsverbote (z.B. für Außendienstmitarbeiterinnen, Briefträgerinnen, Gärtnerinnen) können nur individuell und nicht allein anhand eines Temperaturwertes festgelegt werden. Ob eine Tätigkeit unter ein Beschäftigungsverbot nach § 4 Abs. 1 MuSchG fällt, ist im Einzelfall unter Berücksichtigung der Gegebenheiten zu prüfen. Hier ist der Betriebsarzt zu Rate zu ziehen.“

F

Familienarbeitszeit

Familienarbeitszeit [externer Link]

Familienfreundliche Gestaltung der Mensa

In der Mensa der FernUniversität befinden sich eine Spielecke und drei Hochstühle für die kleinen Mensagäste. Außerdem gibt es eine Wickelgelegenheit. Zeit online (8/16)

Siehe auch "Kinderessen"

Familiengeld

Ein neues Familiengeld von 300 Euro monatlich soll Eltern die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf erleichtern - und für mehr Gerechtigkeit zwischen Männern und Frauen sorgen. Das sehen Pläne von Bundesfamilienministerin Manuela Schwesig vor. Konkret sollen Eltern, die ihre Arbeit auf 28 bis 36 Wochenstunden reduzieren, je 150 Euro im Monat vom Staat bekommen. Das Angebot soll für die Dauer von maximal 24 Monaten gelten, für Kinder bis zu acht Jahren.

Quelle: Spiegel online und Zeit online (8/16)

Familienkasse

Die Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit [externer Link] ist Ihre kompetente Ansprechstelle in allen Angelegenheiten rund um das Kindergeld und den Kinderzuschlag.

Sie möchten Kindergeld oder Kinderzuschlag beantragen oder haben Fragen zum Bezug dieser Familienleistungen?

Sie suchen nach der richtigen Postanschrift, der Besucheradresse, den Öffnungszeiten oder der E-Mail-Adresse Ihrer Familienkasse?

Dann sind Sie dort richtig!

Familienkompass

Hagen hat für Familien sehr viel zu bieten. Häufig es ist jedoch nicht leicht, das passende Angebot zu finden. Der „Familienkompass“ [externer Link] soll Ihnen und Ihrer Familie dabei helfen, Ihre Fragen schnell zu beantworten. Als Wegweiser führt er Sie durch die Angebote in dieser Stadt und unterstützt Sie bei der Suche nach den richtigen Ansprechpersonen.

Familienleistungen

Interaktives, digitales Informationstool [externer Link] des Bundesfamilienministeriums mit dem (werdende) Eltern und Familien durch die Eingabe von nur wenigen Angaben herausfinden können, welche Familienleistungen und ggf. weitere Unterstützungsangebote für sie in Frage kommen sowie wo und unter welchen Voraussetzungen diese beantragt werden können.

Familienorientierte Besprechungszeiten

Gremien- und Besprechungstermine werden bisher in aller Regel familienfreundlich ausgerichtet, wenn bekannt ist, dass Teilnehmer/innen familiäre Verpflichtungen haben. Eine Verbindlichkeit hierfür gibt es zwar nicht (lt. Gleichstellungskonzept 2010 - 2013), familienfreundlichere Terminsetzungen wirken sich aber positiv auf die Produktivität und Zufriedenheit der Mitarbeiter/innen aus.

Familienpflegezeit

Wird Ihr Angehöriger pflegebedürftig, können Sie entweder Pflegezeit nach dem Pflegezeitgesetz (PflegeZG) oder Familienpflegezeit nach dem Familienpflegezeitgesetz (FPfZG) beanspruchen. Ein Freistellungsanspruch gegenüber Ihrem Arbeitgeber nach § 3 Abs. 1 S. 1 PflegeZG steht Ihnen zu, wenn Sie bei einem Arbeitgeber angestellt sind, der mindestens 15 weitere Arbeitnehmer beschäftigt, und ein naher Angehöriger nach den Voraussetzungen der Pflegestufen I, II oder III, pflegebedürftig ist. Die Pflegebedürftigkeit des nahen Angehörigen müssen Sie Ihrem Arbeitgeber ankündigen und durch Vorlage einer Bescheinigung der Pflegekasse oder des Medizinischen Dienstes der Krankenkasse nachweisen.

Neu ist seit dem 1.1.2015 die Möglichkeit, für diese Zeit ein zinsloses Darlehen beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben zu beantragen, um die Einkommensverlust in dieser Zeit abzufedern. Sie auch: www.Wege-zur-Pflege.de [externer link]

Video zur Familienpflegezeit [externer Link] des Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (oder auch auf Youtube [externer Link]

Durch das Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf, das am 1. Januar 2015 in Kraft getreten ist, können Beschäftigte nicht nur für sechs Monate vollständig oder teilweise aus dem Job aussteigen, sondern haben auch einen Rechtsanspruch auf eine teilweise Freistellung von bis zu 24 Monaten Familienpflegezeit bei einer Mindestarbeitszeit von 15 Wochenstunden.

Die Familienpflegezeit berücksichtigt die Individualität jeder Pflegesituation und besteht aus drei Säulen:

  1. 10-tägige Auszeit im Akutfall mit Lohnersatzleistung
    Schon zuvor konnten Beschäftigte eine zehntägige Auszeit von der Arbeit nehmen, wenn sie kurzfristig eine neue Pflegesituation für einen nahen Angehörigen organisieren müssen. Seit 1. Januar 2015 wird die zehntägige Auszeit mit einer Lohnersatzleistung - dem Pflegeunterstützungsgeld - verknüpft. Das Pflegeunterstützungsgeld wird bei der Pflegeversicherung der zu pflegenden Person beantragt und gibt Familien die Möglichkeit, sich im Akutfall um ihre pflegebedürftigen Angehörigen zu kümmern, ohne sich um den Lohnausfall sorgen zu müssen.
  2. Sechs Monate vollständige oder teilweise Freistellung nach dem Pflegezeitgesetz mit zinslosem Darlehen
    Auf eine vollständige oder teilweise Freistellung für die Betreuung minderjähriger pflegebedürftiger naher Angehöriger zu Hause oder außerhäuslich besteht mit dem Pflegezeitgesetz ein Rechtsanspruch: Die Angehörigen können sich für eine bis zu sechsmonatige teilweise oder vollständige Freistellung entscheiden. Darüber hinaus ist eine vollständige oder teilweise Freistellung vom Beruf bis zu drei Monaten für die Begleitung in der letzten Lebensphase möglich. Einen Anspruch auf Pflegezeit haben Beschäftigte gegenüber Arbeitgebern mit mehr als 15 Beschäftigten.
    Beschäftigte, die sich nach dem Pflegezeitgesetz freistellen lassen, haben einen Anspruch auf Förderung durch ein zinsloses Darlehen. Dieses Darlehen zur besseren Absicherung des Lebensunterhalts kann direkt beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) beantragt werden. Das Darlehen wird in monatlichen Raten ausgezahlt und deckt grundsätzlich die Hälfte des durch die Arbeitszeitreduzierung fehlenden Nettogehalts ab. Auf entsprechenden Antrag kann auch ein niedrigeres Darlehen – bis zu einer Mindesthöhe von 50 Euro monatlich – genommen werden.
  3. Familienpflegezeit mit zinslosem Darlehen und Rechtsanspruch
    Wer sich über einen längeren Zeitraum um einen pflegebedürftigen Angehörigen in häuslicher Umgebung kümmern muss, kann eine Freistellung nach dem Familienpflegezeitgesetz in Anspruch nehmen. Beschäftigte sind für die Dauer von bis zu 24 Monaten bei einer verbleibenden Mindestarbeitszeit von 15 Wochenstunden hierfür teilweise freizustellen. Die Familienpflegezeit können Beschäftigte in Anspruch nehmen, die bei Arbeitgebern mit mehr als 25 Beschäftigten tätig sind.

Die Pflegezeit und die Familienpflegezeit können miteinander kombiniert werden, müssen aber unmittelbar aneinander anschließen. Die Gesamtdauer der Freistellungen beträgt höchstens 24 Monate.

Der Anspruch auf ein zinsloses Darlehen besteht auch bei der Familienpflegezeit [externer Link]. Es wird ebenfalls direkt beim BAFzA beantragt. Die zinslosen Darlehen müssen nach Ablauf der Pflegezeit oder Familienpflegezeit in Raten zurückgezahlt werden. Das BAFzA kann bei Vorliegen einer besonderen Härte die Rückzahlung des Darlehens auf Antrag allerdings stunden und so die Fälligkeit hinausschieben.

Familienpflegezeitgesetz

Bei einem pflegebedürftigen Angehörigen in der Familie stellen sich für berufstätige Familienmitglieder zahlreiche Fragen. Die Familie muss eine Lösung finden, wo und in welcher Form die Pflege sichergestellt werden kann. Viele pflegebedürftige Menschen wünschen durch vertraute Angehörige in gewohnter Umgebung gepflegt zu werden. Um dieses Ziel leichter zu erreichen, wurden die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verändert.

Die Freistellungsmöglichkeiten sind in zwei unterschiedlichen Gesetzen geregelt: im Pflegezeitgesetz und im Familienpflegezeitgesetz [externer Link].

FernUni-interne Informationen (PDF)

Familienpflegezeit in Form von Familienpflegeteilzeit bei Beamtinnen und Beamten

Nach dem Beamtengesetz [externer Link] für das Land Nordrhein-Westfalen (Landesbeamtengesetz - LBG NRW) § 65a kann Beamtinnen und Beamten mit Dienst- oder Anwärterbezügen, die einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen in häuslicher Umgebung pflegen, auf Antrag Familienpflegezeit in der Form von Familienpflegeteilzeit bewilligt werden.

Familienpflegezeitrechner

Der Familienpflegezeitrechner [externer Link] ist eine Berechnungshilfe, um Beschäftigten eine erste, auf ihre persönliche Lebens- und Einkommenssituation abgestimmte, Orientierung zu geben.

Familienplanung

Familienplanung ist ein Informationsangebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) zu vielen wichtigen Themen der Familienplanung. Das Onlineportal richtet sich an Frauen und Männer in unterschiedlichen Lebenssituationen. Je nach Interesse finden sie Ihre Themen in vier verschiedenen Themenkanälen: „Schwangerschaft/ Geburt“, „Kinderwunsch“, „Verhütung“ und „Beratung“. Der fünfte Kanal „Schwanger unter 20“ richtet sich speziell an Jugendliche und junge Erwachsene.

Alle Informationen auf der Internetseite www.familienplanung.de/ [externer Link] sind qualitätsgesichert und frei von kommerziellen Interessen. Die Inhalte werden von einer Fachredaktion in Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Expertinnen und Experten, Fachautorinnen und -autoren fortlaufend überprüft, aktualisiert und ergänzt.

Ferienbetreuung

Die FernUniversität bietet ihren Beschäftigten und Studierenden seit 2009 in den Sommerferien in der Nähe des Campus in Hagen eine Ferienbetreuung für schulpflichtige Kinder an. Für die Ferienbetreuung zahlen die Eltern 20 Euro pro Kind und Woche, für jedes weitere Geschwisterkind kostet das Angebot fünf Euro pro Woche.

(fernuniinterne) Informationen zum Pflegezeitgesetz bzw. Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Finanzierungsmöglichkeiten (Studium)

Förderprogramme für Studierende (fernuni-interne Informationen)

Stipendienloste [externer Link] des Bundesministerium für Bildung und Forschung

Flexible Arbeitszeitregelungen

Im öffentlichen Dienst bestehen schon jetzt umfangreiche gesetzliche und tarifliche Möglichkeiten zur individuellen Arbeitszeitreduzierung, die die FernUni gern anbietet und Wünsche dazu keinesfalls restriktiv handhabt. Bspw. besteht durch Veränderung der wöchentlichen Arbeitszeit die Möglichkeit, die Arbeitszeit den familiären Bedürfnissen anzupassen. Denkbar ist eine Stundenreduzierung bis hin zu wenigen Stunden. Hier berät die Personalsachbearbeitung des Personaldezernates gern.

Diese Möglichkeiten werden auch von einer Vielzahl von Beschäftigten wahrgenommen. In den Jahren 2011 – 2014 wurde die Möglichkeit der befristeten Arbeitszeitreduzierung konstant von ca. 400[1] Beschäftigten genutzt. Hierbei handelt es sich meist um prozentuale Reduzierungen von bis zu 25% der Arbeitszeit.

Die Beschäftigten werden außerdem auf konkrete Nachfrage bzw. bei Antragstellung einzelfallbezogen über die Möglichkeiten für Teilzeitarbeit informiert.

Im Infoblatt zu flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitregelungen an der FernUni finden Sie weitere Informationen.


[1] Statistische Daten von Dez. 3.4 (auf der Grundlage von ca. 1.100 hauptberuflich Beschäftigten)

G

Geburt eines Kindes "Es ist das Größte. Definitiv."

Gesetzliche Grundlagen: Warum muss die FernUni überhaupt etwas zur Vereinbarkeit unternehmen?

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf bzw. Studium ist als Aufgabe der Hochschulen im Hochschulgesetz vorgegeben.

Im Hochschulgesetz [externer Link] heißt es in § 3 (5): Die Hochschulen wirken an der sozialen Förderung der Studierenden mit. Sie berücksichtigen mit angemessenen Vorkehrungen die besonderen Bedürfnisse Studierender und Beschäftigter mit Behinderung oder chronischer Erkrankung oder mit Verantwortung für nahe Angehörige mit Pflege- oder Unterstützungsbedarf sowie mit Kindern. Sie fördern die Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Erziehung für die Studierenden und Beschäftigten mit Kindern, insbesondere durch eine angemessene Betreuung dieser Kinder.

Aber auch das Dienstrechtsmodernisierungsgesetz [externer Link] verpflichtet die Hochschulen dazu die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch Flexibilisierung von Arbeitszeit und Freistellungsregelugen weiter zu verbessern. (Mehr auf S. 488)

Bereits im Landesgleichstellungsgesetz [externer Link] ist das Ziel formuliert, die Vereinbarkeit von Beruf und Familie für Frauen und Männer zu verbessern. Mehr (LGG NRW § 1, Absatz 1)

Gesetz zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf

Gesprächskreise für pflegende Angehörige

In fast jeder Kommune gibt es Angebote und Gesprächskreise, in denen sich pflegende Angehörige austauschen, ins Gespräch kommen und Informationen austauschen können, vielerorts findet dies auch fachlich begleitet statt. Bei der Suche nach Kontaktstellen und Ansprechpersonen in Hagen oder an Ihrem Wohnort hilft Ihnen der FamilienService gerne weiter.

H

Haushaltsnahe Dienstleistungen

Serviceleistungen, die gerade Personen mit Doppel- bzw. Dreifachbelastung vor allem zeitlich sehr entlasten können: haushaltsnahe Dienstleistungen, die von Haushaltshilfen, Putzdiensten, Bügelhilfen und Gartenarbeiten bis hin zur Auflösung von ganzen Haushalten, Unterstützung bieten. Die Verbraucherzentrale NRW unterhält eine Datenbank haushaltsnahe Dienstleistungen [externer Link]. Dort haben Sie die Möglichkeit, nach Dienstleistern in Ihrer Nähe zu suchen.

Ebenso unterhält das Bundesmministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend einen Wegweiser "Hilfe-im-haushalt.de" [externer link]

Hebammen

Hebammen beraten, unterstützen und begleiten werdende Eltern in der Schwangerschaft, bei Geburt und während des Wochenbetts. Ihre Arbeit beginnt bereits in der Schwangerschaft und nicht erst zur Geburt. Sie führen auch Geburtsvorbereitungskurse [externer link] durch und helfen bei Schwangerschaftsbeschwerden. Auch die standardisierten Vorsorgeuntersuchungen können sie vornehmen.

Jede Schwangere, Gebärende, entbundene oder stillende Frau kann Hebammenhilfe in Anspruch nehmen. Die Kosten übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen, der Umfang und die Vergütungen für diese Leistungen sind in der Hebammen-Vergütungsvereinbarung geregelt. Privatversicherte müssen sich über ihre Leistungsansprüche bei ihrer Krankenkasse informieren. Vgl. Hebammenverband [externer link]

Liste der Hebammen [externer link] in Hagen und Umgebung

Liste der Familienhebammen [externer Link] des Landesverbandes der Hebammen NRW

Hochschulnetzwerk Familie NRW (HNF)

Bereits seit 2004 gibt es das Hochschulnetzwerk Familie. 21 Hochschulen, Universitäten, Fachhochschulen und Universitätskliniken arbeiten derzeit im Rahmen des HNF NRW am Ausbau familiengerechter Strukturen zusammen. Die Tagungen des HNF NRW sind nicht öffentlich; nur Mitglieder können an den Tagungen teilnehmen. Eine konstruktive Zusammenarbeit sowie ein effizienter Informationsaustausch sind somit nur als Mitglied des Netzwerkes möglich.

Die Akteurinnen und Akteure stammen aus Familienservice-Einrichtungen sämtlicher Hochschulformen und Unikliniken. Den Schwerpunkt der Netzwerkarbeit bildet der kollegiale Austausch zu Expertisen und Maßnahmen, um im Sinne einer beständigen Fortentwicklung voneinander zu lernen und gemeinsame Themen und Ressourcen schonend und effektiv voranzutreiben.

Bericht von einem Treffen in 2014 [externer Link] sowie in 2016.

Hochschulnetzwerk Familie NRW [externer Link]

Home Office / Telearbeitsplätze

Die FernUniversität Hagen bietet in begründeten Einzelfällen nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten bereits jetzt die Möglichkeit, ihre Tätigkeit für einen befristeten Zeitraum teilweise zuhause wahrzunehmen (soweit die Tätigkeit es zulässt). Selbstverständlich müssen für die Erbringung der individuellen regelmäßigen Arbeitsleistung auch Voraussetzungen wie die Bereitstellung benötigter Arbeitsmittel, die Einhaltung der besonderen Datenschutzbedingungen, die Erreichbarkeit etc. geregelt sein.

In der Broschüre zur flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitregelungen an der FernUni finden Sie weitere Informationen.

I

Infoblatt zum Mutterschutz

FernUni-interne Informationen zum Thema Mutterschutz (im Downloadbereich)

J

K

Kidsbox

Die FernUniversität in Hagen stellt am Standort Hagen zur besseren Vereinbarkeit von Familie, Beruf und Studium ein mobiles Kinderzimmer - die KidsBox - zur Verfügung. Im Rahmen eines Pilotprojektes kann die KidsBox ausgeliehen und an den Arbeitsplatz und/oder in geeignete Räume, z.B. größeren Veranstaltungen, auf dem Campus mitgenommen werden, um vor Ort ein Kind zu betreuen.

Erfahren Sie mehr unter "Infos zur Kinderbetreuung"

Kinderbetreuung

Kinderbezogene Entgeldbestandteile

Kinderbezogene Entgeldbestandteile, der sog. "Orts- bzw. Sozialzuschlag“ im BAT.

Kinderbezogene Entgeltbestandteile erhalten nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) nur Mitarbeiterende, die diese bereits nach dem Bundesangestelltentarif [externer link] im September 2005 erhalten haben.

Nach dem Übergang des BAT in den TV-L fallen diese familienbezogenen Entgeltbestandteile weg.

Weitere Informationen [externer Link]

Kindererziehungszeiten in der Rentenversicherung

Kindererziehungszeiten sind Pflichtbeitragszeiten [externer Link], für die Beiträge als gezahlt gelten oder seit dem 1.6.1999 vom Bund an die Rentenversicherung tatsächlich gezahlt werden. Für Geburten ab 1.1.1992 werden die ersten drei Jahre nach der Geburt des Kindes als Erziehungszeit angerechnet, für Geburten vor 1992 gibt es zwei Jahre. Damit sind jeweils die ersten 36 beziehungsweise 24 Kalendermonate nach dem Geburtsmonat als Pflichtbeitragszeit belegt. Bei Mehrlingsgeburten wird die Zeit doppelt oder auch dreifach (oder mehr) berücksichtigt. Für die Kindererziehungszeit wird ein durchschnittlicher Verdienst unterstellt.

Kindererziehungsleistung in der Rentenversicherung

Die Kindererziehungsleistung ist eine monatliche Zahlung der gesetzlichen Rentenversicherung an Mütter, die

  • in den alten Bundesländern vor 1921 oder
  • in den neuen Bundesländern vor 1927

geboren wurden.

Der Geldbetrag je Kind [externer Link] entspricht dem Zweifachen des aktuellen Rentenwerts (West oder Ost).

Kinderessen

Ab dem 1. Juni 2017 gibt es in der Mensa der FernUniversität ein extra Kinderessen. Auf bunten Kindertellern wird eine Mahlzeit für die Kinder von Studierenden und Beschäftigten für den Preis von 2,50 € angeboten.

Kindergeld

Grundsätzlich besteht für alle Kinder ab der Geburt bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres Anspruch auf Kindergeld. Auch darüber hinaus kann unter bestimmten Bedingungen das Kindergeld weiter gezahlt werden. Das Kindergeld beträgt ab dem Kalenderjahr 2017:

  • für das erste und zweite Kind je 192,-€
  • für das dritte Kind 198,-€ und
  • für jedes weitere Kind 223,-€.

Ab dem 1. Januar 2018 änder sich die Beträge um jeweils 2,- €. Anträge auf Kindergeld werden bei der für Sie zuständigen Familienkasse gestellt. Weitere Informationen der Arbeitsagentur [externer Link]

Achtung! Für Angehörige des Öffentlichen Dienstes und Empfänger von Versorgungsbezügen ist die zuständige Familienkasse die mit der Bezügefestsetzung befasste Stelle des jeweiligen öffentlich-rechtlichen Arbeitgebers, beziehungsweise Dienstherrn. Für FernUni-Beschäftigte, die einen Antrag stellen bedeutet dies, dass Sie diesen an die LBV Familienkasse richten.

Merkblatt Kindergeld des LBV NRW (PDF) [externer Link]

Weitere Infos des LBV zum Kindergeld [externer Link]

Antragsformular Kindergeld der Familienkasse des LBV [externer Link]

Merkblatt Kindergeld der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit [externer Link]

Video Kindergeld & Co.: Erklärfilm zu den Familienleistungen [externer Link]

"Kinderkrankenschein" bei Erkrankung eines Kindes (nach SGB V § 25)

Wenn Ihr Kind krank wird und Sie niemanden für die Betreuung haben (siehe auch Erkrankung eine Kindes bei gesetzlich Versicherten) brauchen Sie von Ihrem Arzt/Ihrer Ärztin eine Bescheinigung für den Bezug von Krankengeld bei Erkrankung eines Kindes (im Gesetzestext nennt sich das: „ein ärztliches Zeugnis“, allgemein ist diese Bescheinigung aber eher bekannt als „Kinderkrankenschein“). Diese Bescheinigung reichen Sie bei der Krankenkasse ein, um Krankengeld beantragen zu können. Denken Sie bitte daran auch eine Kopie dieser Bescheinigung bei Ihrem Arbeitgeber einzureichen.

Kinderministerium

Das Kinder-Ministerium [externer Link] richtet sich in erster Linie an Kinder zwischen sieben und elf Jahren. Kleinere Kinder benötigen noch Ihre Hilfe beim Lesen der Texte. Auf den Seiten des Kinder-Ministeriums können Kinder die Aufgaben des Bundesfamilienministeriums auf spielerische Weise erfahren und zusätzlich einen ersten Einblick in die Welt der Politik erhalten. Weitere Schwerpunkte liegen unter anderem auf den Themen Kinderrechte und sicheres Verhalten im Internet. Außerdem findet Ihr Kind auf kinder-ministerium.de viele interaktive Online-Angebote wie zum Beispiel Spiele, Quizze oder Umfragen.

Kinder-Notfallbetreuung (siehe auch MiniCampus)

"Kinderkrankengeld" (nach SGB V § 25)

Krankengeld wegen Betreuung eines kranken Kindes (nach SGB V § 25), auch bekannt als "Kinderkrankengeld".

Versicherte haben Anspruch auf Krankengeld, wenn es nach ärztlichem Zeugnis (siehe "ärztliches Zeugnis") erforderlich ist, dass sie zur Beaufsichtigung, Betreuung oder Pflege ihres erkrankten und versicherten Kindes der Arbeit fernbleiben, eine andere in ihrem Haushalt lebende Person das Kind nicht beaufsichtigen, betreuen oder pflegen kann und das Kind das zwölfte Lebensjahr noch nicht vollendet hat oder behindert und auf Hilfe angewiesen ist.

Siehe auch Erkrankung eines Kindes (gesetzlich versichert)

Kinderreiche Familien (oder Mehrkindfamilien)

Im Jahr 2013 gab es in Deutschland knapp 8,1 Millionen Familien (ehepaare, Lebensgemeinschaften sowie alleinerziehende Mütter und Vater) mit mindestens einem minderjährigen Kind.

In 15% der Familien wohnten drei oder mehr Kinder im Haushalt, somit war lediglich jede siebte Familie „kinderreich“. (Quelle: destatis [externer Link]).

Ein Dossier zu Mehrkindfamilien [externer Link].

Interview [externer Link] über die Situation von Mehrkindfamilien.

Der Verband kinderreicher Familien Deutschland e.V. (KRFD) [externer Link] fördert, schützt und stützt kinderreiche Familien. Er ist selbstlos tätig und verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke. Der KRFD ist innerhalb der freiheitlich-demokratischen Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland politisch und konfessionell ungebunden.

Kinderwunschbehandlung

Seit 2012 regelt die "Richtlinie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen der assistierten Reproduktion" die finanzielle Unterstützung für ungewollt kinderlose Paare bei der Inanspruchnahme von Kinderwunschbehandlungen. Seit Januar 2016 wurde die Bundesförderung erweitert, so dass nun auch unverheiratete Paare mit unerfülltem Kinderwunsch eine ergänzende finanzielle Unterstützung durch das Bundesfamilienministerium erhalten können, wenn sie ihren Hauptwohnsitz in einem Bundesland haben, das sich finanziell mit einem entsprechenden Landesförderprogramm beteiligt.

Weitere Informationen finden Sie auf dem Informationsportal [externer Link] des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und auf der Webseite zur "Familienplanung" [externer Link] der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung.

Förderung von Kinderwunschbehandlungen [externer Link]

Kinderzuschlag

Unter bestimmten Voraussetzungen kann Ihnen ein Kinderzuschlag zum Kindergeld zustehen.

Zum Beispiel, wenn die monatlichen Einnahmen der Eltern die Mindesteinkommensgrenze erreichen (das sind bei Elternpaaren 900 Euro und für Alleinerziehende 600 Euro). Dieser Zuschlag wird ausschließlich durch die Familienkassen der Bundesagentur für Arbeit gezahlt. Dies gilt auch für Sie als Bedienstete/r des Landes NRW; das LBV ist daher ausnahmsweise nicht zuständig.

Merkblatt Kinderzuschlag [externer Link] der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit:

Zusammengefasste Informationen der Arbeitsagentur [externer link]

Krankenversicherung während der Elternzeit

Gesetzlich Pflichtversicherte, die nicht in Teilzeit arbeiten, sind für die Dauer der Elternzeit beitragsfrei versichert.

Studentinnen und Studenten, die versicherungspflichtig sind, besteht die Beitragspflicht weiterhin wenn sie immatrikuliert bleiben.

Familienversicherte, die bereits vorher beitragsfrei über den Ehepartner mitversichert waren, bleiben weiterhin beitragsfrei versichert.

Privatversicherte bleiben privat krankenversichert und müssen die Versicherung während der Elternzeit weiterhin bezahlen und auch den bisher von der Arbeitgeberseite übernommenen Anteil. Als Ausgleich wird dies auf den Anspruch auf Elterngeld angerechnet.

Weitere Infos dazu in der Bmfsfj-Broschüre „Elterngeld, ElterngeldPlus und Elternzeit“ (S. 49f.) [externer Link]

Informieren Sie sich auch direkt bei Ihrer Krankenkasse!

Kurzzeitpflege

Viele Menschen sind nur für eine kurze Zeit auf vollstationäre Pflege angewiesen. Für sie gibt es die Kurzzeitpflege [externer Link]. Während der Kurzzeitpflege wird das Pflegegeld für bis zu acht Wochen im Kalenderjahr zur Hälfte weitergezahlt. Die Kurzzeitpflege kann auch in stationären Vorsorge­ oder Rehabilitationseinrichtungen in Anspruch genommen werden, die keine Zulassung zur pflegerischen Versorgung nach dem SGB XI haben, wenn die beziehungsweise der pflegende Angehörige in dieser Einrichtung oder in der Nähe eine Vorsorge­ oder Rehabilitationsmaßnahme in Anspruch nimmt.

Übersicht zu Kurzzeitpflegeangeboten in Hagen (PDF) [externer Link]

L

Laktation

Fachbegriff für das Stillen [externer Link] von Babys.

LBV-Familienkasse

Leitfaden für den Pflegefall

Lernwochen oder auch (Kinder-)Lernwochen für Studierende der FernUniversität

Die Kinderlernwochen sind eine Betreuungsangebot des AStA für Studierende der FernUniversität in Hagen.

Studierende Mamas und Papas können ihre Kinder kompetent betreuen lassen und in dieser Zeit in der Bildungsherberge oder auf dem Campus lernen.

Kinder von acht Wochen bis 13 Jahren können in der Zeit ganztägig im MiniCampus der FernUniversität betreut werden. In den Sommerferien können schulpflichtige Kinder (von sechs bis 13 Jahre) auch an der Ferienbetreuung ("Mottowochen") der FernUniversität teilnehmen.

Die Angebote sind nicht kostenfrei! Für die Ferienbetreuung zahlen die Eltern 20 Euro pro Kind und Woche, für jedes weitere Geschwisterkind kostet das Angebot fünf Euro pro Woche.

Für den MiniCampus zahlen Studierende in der Regel drei Euro pro Stunde und Kind. Achtung! In den Lernwochen übernimmt der AStA einen Teil der Kosten. Für jeden angefangenen Betreuungstag pro Kind erhebt der AStA dann eine Anerkennungsgebühr von 10 Euro.

M

Medienumgang bei Kindern

Der Medienratgeber SCHAU HIN! Was dein Kind mit Medien macht für Familien informiert Eltern und Erziehende über aktuelle Entwicklungen der Medienwelt, über Möglichkeiten zur Information, Interaktion und Unterhaltung, aber auch Risiken wie Kostenfallen, Werbung, Datenlecks, Kontaktgefahren, Cybermobbing, exzessive Mediennutzung oder beeinträchtigende Inhalte wie Gewalt und Pornografie. Zugleich bietet SCHAU HIN! Eltern und Erziehenden Orientierung in der digitalen Medienwelt und gibt konkrete, alltagstaugliche Tipps, wie sie den Medienkonsum ihrer Kinder kompetent begleiten können.

SCHAU HIN! [externer Link] ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, der öffentlich-rechtlichen Sender Das Erste und ZDF sowie der Programmzeitschrift TV SPIELFILM.

Bewertungen der Spiele, die Ihre Kinder spielen von der Fachstelle für Jugendmedienkultur NRW [externer Link]

MiniCampus

Der MiniCampus ist eine Kinderbetreuung im Notfall und keine reguläre Betreuungseinrichtung. Eltern, die an der FernUni studieren oder arbeiten, können ihre Kinder im Notfall im MiniCampus anmelden. Das Angebot des MiniCampus ist auch für externe Gäste der FernUniversität geöffnet.

Im MiniCampus werden maximal neun Kinder im Alter zwischen acht Wochen und 13 Jahren gleichzeitig beaufsichtigt. Eltern können ihre Kinder in den MiniCampus bringen, wenn zum Beispiel die reguläre Kinderbetreuung ausfällt oder Arbeitseinsätze außerhalb der normalen Arbeitszeit anfallen. Für Studierende ist der MiniCampus Anlaufstelle, wenn sie etwa während Prüfungen oder Präsenzseminaren auf eine Kinderbetreuung auf dem Campus angewiesen sind. Auch Teilnehmende von Tagungen und Veranstaltungen der FernUniversität können beispielsweise den MiniCampus gegen Entrichtung der Betreuungskosten nutzen. Das gleiche gilt auch für Bewerber und Bewerberinnen, die an Vorstellungsgesprächen an der FernUniversität teilnehmen.

Mutterpass

Musterexemplar des Mutterpasses (PDF) [externer Link]

"Mütterrente" auch "Väterrente"

Mit dem Begriff Mütterrente ist eine bessere Anerkennung von Erziehungszeiten [externer Link] für Kinder gemeint, die vor 1992 geboren wurden. Das kann Mütter und Väter betreffen, je nachdem, wer die Kindererziehungszeiten in seinem Rentenversicherungskonto hat. Seit dem 1. Juli 2014 können für alle Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, zwei Jahre mit Kindererziehungszeiten angerechnet werden. Dadurch können sich Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten erhöhen.

Weitere Informationen dazu bei der deutschen Rentenversicherung [externer Link].

Mutterschaftsgeld

Mutterschaftsgeld wird von den gesetzlichen Krankenkassen während der Schutzfristen vor und nach der Entbindung (im Normalfall 6 Wochen vor der Entbindung und 8 Wochen nach der Entbindung, bei Früh- oder Mehrlingsgeburten 12 Wochen nach der Entbindung) sowie für den Entbindungstag gezahlt. Das Mutterschaftsgeld kann frühestens sieben Wochen vor dem mutmaßlichen Geburtstermin beantragt werden, da die diesbezügliche ärztliche Bescheinigung frühestens eine Woche vor Beginn der Schutzfrist ausgestellt werden darf.

Das Mutterschaftsgeld [externer Link] der gesetzlichen Krankenkassen erhalten nur Frauen, die freiwillig oder pflichtversichert mit Anspruch auf Krankengeld gesetzlich krankenversichert sind.

Arbeitnehmerinnen, die nicht selbst Mitglied einer gesetzlichen Krankenkasse sind (zum Beispiel privat krankenversicherte oder in der gesetzlichen Krankenversicherung familienversicherte Frauen), erhalten Mutterschaftsgeld in Höhe von insgesamt höchstens 210 Euro. Zuständig hierfür ist das Bundesversicherungsamt (Mutterschaftsgeldstelle [externer Link]). Informationen und Antragsformulare stehen auf der Internetseite des Bundesversicherungsamtes zur Verfügung.

Mutterschutz

Der Leitfaden zum Mutterschutz des Bundesministeriums für Familie, Senioen, Frauen und Jugend gibt einen Überblick über die wesentlichen Aspekte des Mutterschutzes: Rechte und Pflichten gegenüber dem Arbeitgeber, Kündigungsschutz und Mutterschaftsleistungen. Ebenso finden Sie hier den Gesetzestext zum Mutterschutzgesetz (in der bis Ende des Jahres geltenden Fassung), die Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV) sowie Vorschriften aus dem Fünften Buch Sozialgesetzbuch (SGB V) über Leistungen bei Schwangerschaft und Mutterschaft sowie zum § 192 Absatz 5 des Versicherungsvertragsgesetzes (VVG).
Die Broschüre ist aktualisiert und berücksichtigt die Änderungen im Bereich des Mutterschutzes, die 2017 in Kraft getreten sind.

Mutterschutzgesetz (MuSchuG)

Ab dem 1. Januar 2018 wird ein neues Mutterschutzgesetz in Kraft treten. Der Bundestag hat Ende März 2017 in zweiter und dritter Lesung das Gesetz zur Neuregelung des Mutterschutzrechts beschlossen.

Die Neuregelung sieht im Wesentlichen vor:

  • Inkrafttreten nach Verkündung des Gesetzes für folgende Regelungen:
    • Die Schutzfrist nach der Geburt eines Kindes mit Behinderung wird von acht auf zwölf Wochen verlängert, weil die Geburt in vielen dieser Fälle für die Mutter mit besonderen körperlichen und psychischen Belastungen verbunden ist.
    • Es wird ein Kündigungsschutz für Frauen nach einer nach der zwölften Schwangerschaftswoche erfolgten Fehlgeburt neu eingeführt.
  • Inkrafttreten der Änderungen zum 1. Januar 2018 und weitere Informationen zum neuen Gesetz [PDF]

Antworten zu häufig gestellten Fragen [externer Link] zum Thema Mutterschutz.

Gesetzentwurf zur Neuregelung des Mutterschutzgesetzes [externer Link]

Anmerkung: Bei Beamtinnen, Richterinnen und Soldatinnen gilt das gleiche Mutterschutzniveau, wie es auch für andere Beschäftigte nach dem MuSchG gilt.

Mutterschutztopf der FernUniversität in Hagen

Seit 2001 gibt es die Möglichkeit der finanziellen Unterstützung aus dem sogenannten „Mutterschutztopf“. Durch diese Form der finanziellen Förderung werden betroffene Lehrgebiete und die Zentralbereiche in den Fakultäten unterstützt, die den Ausfall beschäftigten wissenschaftlichen Personals aufgrund von Mutterschutz auffangen müssen. Seit 2013 (befristet bis Ende 2017 der Laufzeit des aktuellen Gleichstellungskonzeptes), werden aus dem Mutterschutztopf zusätzliche Vertretungsmittel für Mutterschaftsvertretungen von Sekretärinnen in Lehrgebieten und in den Zentralbereichen der Fakultäten (Dekanat und Prüfungsamt) freigegeben.

Mutter-Vater-Kind-Kuren

Familie, Haushalt, Beruf - für viele Eltern kommen oft viele Faktoren zusammen. Dadurch sind viele Mütter und Väter überlastet und es bleibt ihnen kaum Zeit, im Alltag neue Kraft zu tanken. Das kann auf Dauer krank machen.

Damit Mütter und Väter sich von diesen Belastungen erholen können und lernen, ihren Alltag langfristig gesünder zu gestalten, gibt es die sogenannten Mutter-Vater-Kind-Kuren [externer Link].

Sie können sich bei allen Fragen zu Mutter-Vater-Kind-Kuren beraten lassen. Diverse örtliche Wohlfahrtsverbände wie z.B. das Deutsche Rote Kreuz, die Diakonie oder die Caritas bieten eine solche Beratung an. Diese sind auch bei der Antragstellung und der Wahl einer geeigneten Klinik behilflich. Über das Müttergenesungswerk können Sie anhand der Postleitzahl eine Beratungsstelle in Ihrer Nähe suchen [externer Link].

N

Netzwerk Demenz

Das Netzwerk Demenz in Hagen ist ein Zusammenschluss unterschiedlicher Organisationen und Einrichtungen unter dem Dach der Stadt Hagen, die sich für eine Verbesserung der Versorgung von an Demenz erkrankten Menschen einsetzen und den Erkrankten sowie deren Angehörigen zur Seite stehen.

Notfallmappe

Wenn Angehörigen oder auch einem selbst etwas zustößt, müssen oft wichtige Fragen schnell geklärt werden.

Besteht z.B. eine Patientenverfügung? Welche Medikamente werden eingenommen? Wer hat die Kontovollmacht?

Für derartige Ernstfälle stellt die FernUniversität eine Notfallmappe zur Verfügung (Ein Angebot der berufundfamilie Service GmbH).

Nutzen Sie diesen nützlichen Helfer für sich selbst!

Mehr Informationen

Nummer gegen Kummer

Nummer gegen Kummer e.V.(NgK) [externer Link] ist der Dachverband des größten kostenfreien, telefonischen Beratungsangebotes für Kinder, Jugendliche und Eltern in ganz Deutschland. Der Verein hat es sich zum Ziel gesetzt, für alle Kinder und Jugendlichen, ihre Eltern und andere Erziehungspersonen Gesprächspartner zu sein, besonders dann, wenn andere fehlen. Junge Menschen finden somit am Kinder- und Jugendtelefon 116 111 und bei der E-Mail-Beratung Rat, Hilfe, Trost und Unterstützung.

Mütter, Väter oder Großeltern und anderen Erziehenden steht mit dem Elterntelefon 0800 – 111 0 550 ebenfalls ein qualifiziertes Beratungsangebot zur Verfügung. Die Beraterinnen und Berater der „Nummer gegen Kummer“ sind erster Ansprechpartner für alle Fragen, Probleme und in besonders kritischen Situationen. Bei Bedarf öffnen sie den Weg zu weiteren Hilfen.

O

P

Patientenverfügung

Eine Patientenverfügungregelt medizinische Entscheidungen für den Fall, dass man dazu selbst nicht mehr in der Lage sein sollte. Das Bundesjustizministerium hat Textbausteine für eine schriftliche Patientenverfügung [externer Link] zusammengestellt.

Pflege

Pflegegerade/Pflegestufen

Einstufung der Pflegebedürftigkeit [externer Link] einer Person aufgrund von körperlicher, geistiger oder seelischer Krankheit oder Behinderung.

Mit dem Pflegestärkungsgesetz [externer Link] werden diese Einschränkungen in Pflegegraden gemessen.

Pflegehilfsmittel

Hilfsmittelverzeichnis des GKV-Spitzenverbandes [externer Link]

Unabhängige Informationen im Pflege-ABC [externer Link]

Pflegekurse

Kostenlose Kurse für pflegende Angehörige werden über die Pflegekassen der Angehörigen angeboten.

Das ergibt sich aus § 45, SGB XI, um „soziales Engagement im Bereich der Pflege zu fördern und zu stärken”.

Die Kassen greifen dabei oftmals auf Angebote anderer Institutionen, Vereine und Pflegedienste zurück, denen zur Gewährleistung einheitlicher inhaltlicher Gestaltung und Qualität der Kurse entsprechende Rahmenvereinbarungen vorgegeben werden.

Pflegeleistungshelfer

Pflegeleitfaden

Pflegeleitfaden der FernUniversität (PDF) Stand: Sept.2017

Pflegestärkungsgesetz II

PflegeWiki

PflegeWiki [externer link]startete 2004 als Schülerprojekt in einem Fachseminar für Altenpflege und ist heute ein Wiki-Projekt für den gesamten Gesundheitsbereich Pflege.

Pflegezeit nach PflegeZG

Bei einem pflegebedürftigen Angehörigen in der Familie stellen sich für berufstätige Familienmitglieder zahlreiche Fragen. Die Familie muss eine Lösung finden, wo und in welcher Form die Pflege sichergestellt werden kann. Viele pflegebedürftige Menschen wünschen durch vertraute Angehörige in gewohnter Umgebung gepflegt zu werden. Um dieses Ziel leichter zu erreichen, wurden die arbeitsrechtlichen Rahmenbedingungen für die Vereinbarkeit von Pflege und Beruf verändert. Die Freistellungsmöglichkeiten sind in zwei unterschiedlichen Gesetzen geregelt: im Pflegezeitgesetz [externer link] und im Familienpflegezeitgesetz [externer link].

Q

Qualitätszeit Familie

R

Rente: Kindererziehung und Rente

Die Zeiten in den ersten drei Jahren nach der Geburt, in denen sich Eltern der Betreuung und Erziehung ihres Kindes widmen, werden ihnen als Beitrags- und Wartezeiten auf die spätere gesetzliche Altersrente angerechnet. Die Kindererziehungszeit beläuft sich bei Kindern, die vor 1992 geboren wurden, auf ein Jahr.

S

Scheidung

35 Prozent aller jährlich geschlossenen Ehen werden im Laufe der folgenden 25 Jahre geschieden. Wenn eine Partnerschaft zerbricht, ist dies mit Abschied und Schmerz verbunden. Aber auch mit Aufbruch und neuen Chancen.

Die größte Herausforderung für Eltern besteht darin, ihre Kinder wohlbehalten durch die Trennung zu führen. Weitere Informationen [externer Link].

Video: Alles rund um das Scheidungs- und Sorgerecht, den Unterhalt und die Kosten. In diesem Video des Justizministeriums NRW [externer Link] erhalten Sie einen ersten Überblick:

Kinder wollen einfach nicht, dass ihre Eltern sich trennen. Sie wollen, dass ihre Eltern zusammenbleiben, möglichst lange, und aus kindlicher Perspektive am besten: ein Leben lang. Die Folgen für Kinder und wie sie diese bewältigen können [externer Link].

Nur wenn es Eltern gelingt, sich so zu trennen, dass sie ihrer Verantwortung als Eltern gerecht bleiben, kann die Trennung für das Kind auch eine Chance bedeuten und es kann gestärkt aus der erlittenen Familienkrise hervorgehen. Diese Broschüre [externer Link] soll allen Eltern in Trennungs- und Scheidungskrisen eine praktische Hilfe geben und dadurch den mitbetroffenen Kindern und Jugendlichen Entlastung ermöglichen:

Wegweiser: Wie Eltern den Umgang am Wohl des Kindes orientieren können [externer Link]

Wo finde ich Beratung und Hilfe bei Fragen rund um das Scheidungs- und Sorgerecht und den Unterhalt?

Beratung bei Trennung und Scheidung z.B. bei profamilia [externer Link]

Im Fall der Trennung oder Scheidung soll die Jugendhilfe eine Trennungs- bzw. Scheidungsberatung anbieten. Diese Beratung erfolgt mit dem Ziel, dass die Eltern auch während und nach der Trennung das Kind versorgen. Dabei soll ein für alle Seiten einvernehmliches Konzept entwickelt werden. Dies wird oft auch als Grundlage für die Entscheidung des Familiengerichts über das Sorgerecht genutzt. Eine intensive Form der Trennungs- und Scheidungsberatung ist die Mediation. Trennungs- bzw. Scheidungsberatung der Caritas [externer Link]

Beratung speziell für Frauen in Trennungs- und Scheidungsfragen bietet die Frauenberatung Hagen [externer Link]

Eine Übersicht über weitere Beratungsstellen finden Sie auf der Webseite der Stadt Hagen [externer Link]

Schwanger im Studium

Mehr Kinder sollen die Deutschen bekommen, da sind sich Politiker/-innen, Soziologen/-innen und Arbeitgeber einig. Doch wann ist der richtige Zeitpunkt, um eine Familie zu gründen? Mitten im Beruf - obwohl die Schwangerschaft viele Frauen ins Karriereabseits befördert? Oder während des Studiums - wenn man doch zügig und intensiv lernen soll?

Auf SPIEGEL ONLINE [externer Link] erzählen vier Studentinnen, warum sie sich dafür entschieden haben, während ihres Studiums ein Kind zu bekommen - und wie sie den Alltag zwischen Krippe und Hörsaal bewältigen.

Die Zeit Autorin Mia Bregula [externer link] ist im Studium schwanger geworden. In einer Kolumne [externer Link] berichtet sie über ihre Erfahrungen.

Schwangerschaft - Sie erwarten ein Kind?

Im Namen der FernUniversität möchten wir Sie dazu ganz herzlich beglückwünschen und wünschen Ihnen alles Gute für diese spannende und besondere Zeit!

Als Beschäftigte treten für Sie nun besondere Schutzrechte in Kraft. Um diese gewährleisten zu können ist es unbedingt notwendig, dass Sie das Personaldezernat rechtzeitig informieren. Sie kopieren einen Auszug aus Ihrem Mutterpass und teilen schriftlich mit, dass Sie schwanger sind und wann voraussichtlich mit der Entbindung zu rechnen ist.

Gerne können Sie Ihre Sachbearbeiterin bzw. Ihren Sachbearbeiter in der Personalverwaltung anrufen. Hier werden Ihnen die nächsten Schritte erläutert.

Auch Ihrer Vorgesetzten bzw. Ihrem Vorgesetzten sollten Sie über Ihre Schwangerschaft informieren. Freuen Sie sich, dass Sie schwanger sind. Sie müssen sich hierfür nicht entschuldigen. Die FernUniversität ist eine familienfreundliche Universität auch für Ihre Beschäftigten!

Tipps von Beschäftigten der FernUni zum Thema Schwangerschaft:

  • Ganz allgemeiner Tipp: Es gibt zahlreiche Schwangerschaftsforen. Aber denken Sie daran, sich nicht verrückt machen zu lassen, nicht alle Hiobsbotschaften lesen.
  • Linktipp: Baby und Familie [externer Link]
  • Buchtipp: Das große Mama-Handbuch. Alles über Schwangerschaft, Geburt und die ersten 10 Monate mit Baby. Mit MamaPlus-Bonusmaterial Gebundene Ausgabe – 28. Januar 2013 von Vivian Weigert und Dr. med. Wolf Lütje
  • Tipps [externer Link] zu Fitnesskursen für Schwangere, Babyschwimmen, weitere Kurse, etc. überwiegend im Raum Bochum
  • Welche Schwangerschaftswoche? Wann welche Untersuchung? [externer link]

Schwangerschaftsberatungsstellen

Frauen, die bei Familienplanung und Schwangerschaft Fragen haben oder vor Problemen stehen, sind nicht auf sich allein gestellt. Schwangerschaftsberatungsstellen informieren und beraten in der Regel kostenlos und auf Wunsch anonym über alle Fragen im Zusammenhang mit einer Schwangerschaft.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Beratungsstellen [externer Link] geben unter anderem Auskunft über mögliche familienfördernde Leistungen, Hilfen für Kinder und Familien, wirtschaftliche Hilfen für Schwangere, soziale Hilfen für Schwangere (z. B. Wohnungs-, Arbeits-, oder Ausbildungsplatzsuche), die besonderen Rechte im Arbeitsleben, Vorsorgeuntersuchungen, Kosten einer Entbindung und vieles mehr:

Auf der Webseite der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung finden Sie eine Datenbank mit Schwangerschaftsberatungsstellen [externer Link] auch in Ihrer Nähe.

Die vier Hagener Schwangerenberatungsstellen [externer Link] beraten und unterstützen bei allen Fragestellungen, die im Zusammenhang mit Familienplanung, Schwangerschaft, Geburt und Familien mit Kindern unter drei Jahren bestehen.

Seminare und Fortbildungen

Senioren

Wissensdurstig [externer Link]

Spielplätze

Spielplätze in Hagen finden [externer link]

Spielplätze woanders finden [externer Link]

Stillen während Klausuren an der FernUniversität

Stillende Mütter können, gegen Vorlage eines Nachweises zum Geburtsdatum des Kindes, eine Klausur oder eine mündliche Prüfung (auf elektronischem Weg) in einem Regional- oder Studienzentrum absolvieren (sofern dies seitens des Regional- oder Studienzentrums dort realisiert werden kann). Ausschließlich bei einer Klausurdauer von 4 Stunden kann die Klausur für Stillpausen um max. 30 Minuten verlängert werden. Dies ist nur bis zur Vollendung des ersten Lebensjahres des Kindes möglich. Das Kind kann nicht mit in den Klausurraum. Die Studierende kann den Klausurraum für die Zeit des Stillens unter Aufsicht verlassen. Seitens der Studierenden ist daher eine Betreuungsperson für das Kind für die Dauer der Klausur mitzubringen. Auch der Ort der Betreuung des Kindes ist von der Studierenden selber zu organisieren. Es ist erforderlich, dass Sie vor der Antragsstellung mit dem Regionalzentrum klären, ob sich die Klausur dort bzw. in einem zugehörigen Studienzentrum realisieren lässt und den Antrag nur stellen, wenn dies sichergestellt ist.

Stillräume

Stillräume auf dem Campus der FernUniversität in Hagen

Grundsätzlich dürfen alle Notfall- bzw. Erste-Hilfe-Räume als Stillräume genutzt werden. Mit einem Sessel und Paravent ausgestattet sind die drei folgenden Räume:

  • U47 (Gebäude 9), Universitätsstr. 47, D, UG, Raum U 010
  • KSW (Gebäude 1), Universitätsstr. 33, B, 1. OG, Raum 1006
  • PRG, (Gebäude 5), Universitätsstr. 27, EG, Raum 019

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte direkt an die Stabsstelle.

Zur leichteren Orientierung dient der Campusplan.

Studieren mit Kind

Ein Studium mit Kind ist eine Doppelbelastung. Man muss ein wahres Organisationstalent sein, um Studium, Kind, Haushalt und/oder Nebenjob zu managen. Wer im Studium ein Kind bekommen hat und alles gemeistert hat, braucht sich wenig Sorgen um seine berufliche Zukunft machen. Die Strapazen der letzten Jahre können sich sogar auszahlen, denn man kann eindeutig beweisen, dass man mit Stress, Doppelbelastung und Herausforderungen umgehen kann und darauf kann man sehr stolz sein.

Privates Informationsportal [externer link]

Hier auch die Seiten der Fakultät für Mathematik und Informatik "Frauen & Familie in MINT"

Videos einer Fernstudentin: Video 1 [externer Link] und Video 2 [externer Link]

Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (01/17)

T

Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L)

Teilzeitausbildung

Teilzeitbeschäftigung: Regelungen zur Teilzeitbeschäftigung für Tarifbeschäftigte

In dem Infoblatt zu flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitregelungen an der FernUni finden Sie weitere Informationen:

Weitere Informationen über den grundsätzlichen Anspruch [externer Link] auf Teilzeitarbeit nach dem Teilzeit- und Befristungsgesetz (Bundesministerium für Arbeit).

Barrierefreie Informationen [externer Link]

Teilzeitbeschäftigung: beamtenrechtliche Regelungen zur Teilzeitbeschäftigung

In dem Infoblatt zur flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitregelungen an der FernUni finden Sie weitere Informationen.

Telearbeitsplätze / Home Office

Die FernUniversität Hagen bietet in begründeten Einzelfällen nicht-wissenschaftlichen Beschäftigten bereits jetzt die Möglichkeit, ihre Tätigkeit für einen befristeten Zeitraum teilweise zuhause wahrzunehmen (soweit die Tätigkeit es zulässt). Selbstverständlich müssen für die Erbringung der individuellen regelmäßigen Arbeitsleistung auch Voraussetzungen wie die Bereitstellung benötigter Arbeitsmittel, die Einhaltung der besonderen Datenschutzbedingungen, die Erreichbarkeit etc. geregelt sein.

In der Broschüre zur flexiblen, familienfreundlichen Arbeitszeitregelungen an der FernUni finden Sie weitere Informationen.

Trennung oder Scheidung

Bei Trennung oder Scheidung sind nicht nur die Erwachsenen betroffen, sondern auch und vor allem die Kinder. Häufig ist ein rationales Entscheiden der sich Trennenden zugunsten der Kinder schwierig. Hier ist es sinnvoll externe Beratung einzuholen. In Hagen und vielen anderen Städten gibt es zahlreiche Beratungsstellen, die Ihnen zur Seite stehen. Beratung z.B. für den begleiteten Umgang mit Kindern durch den Deutschen Kinderschutzbund [externer Link] in Hagen (gibt es aber in vielen anderen Städten auch).

siehe auch Punkt: Scheidung

U

Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft

In Deutschland werden gesetzlich krankenversicherten Schwangeren normalerweise drei sogenannte Basis-Ultraschalluntersuchungen als kostenlose Leistungen angeboten. Ultraschalluntersuchung in der Schwangerschaft [externer Link]

Die Pränataldiagnostik sucht gezielt nach Störungen in der Entwicklung des Ungeborenen. Solche Untersuchungen werden oft zusätzlich zur regulären Schwangerenvorsorge angeboten. Die Ergebnisse sind jedoch nicht immer eindeutig.Pränataldiagnostik [externer Link]

Umlageverfahren 2

U1 und U2: Entgeltfortzahlung bei Mutterschaft und Krankheit

Für den Zeitraum des Mutterschutzes bekommt die Universität als Arbeitgeber die Kosten, die ihr für die werdende Mutter entstehen (Zuschuss zum Mutterschaftsgeld) über das sogenannte Umlageverfahren U2 nach dem Aufwendungsausgleichgesetz [externer Link] erstattet. Das bedeutet, dass die Universität für die 14 Wochen Mutterschutzfrist und bei individuellen Beschäftigungsverboten außerhalb dieser 14 Wochen Mutterschutz keine Ausgaben hat und für diesen Zeitraum Mittel zur Verfügung stehen, um eine Vertretung in vollem Umfang zu bezahlen.

Weitere Informationen:

Unterhalt

Jedes Kind hat grundsätzlich Anspruch auf Unterhalt durch seine Eltern. Mütter und Väter können den Unterhalt durch Pflege und Erziehung oder durch Barunterhalt leisten. Kindesunterhalt [externer Link]

Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit

Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln untersucht regelmäßig im Auftrag des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frau und Jugend, welchen Stellenwert Familienfreundlichkeit in Unternehmen genießt und mit welchen Maßnahmen die Unternehmen zu einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf beitragen. Der Unternehmensmonitor Familienfreundlichkeit [externer Link] beruht auf Befragungen von Geschäftsführungen und Personalverantwortlichen deutscher Unternehmen, die alle drei Jahre erfolgen.

Die Bedeutung und der Verbreitungsgrad verschiedener familienfreundlicher Maßnahmen werden in fünf Handlungsfeldern analysiert:

1. Flexible Arbeitszeiten und Arbeitsorganisation

2. Elternzeit und Elternförderung

3. Kinderbetreuung

4. Angebote bei häuslicher Betreuung von nahen Angehörigen

5. Familienservice/Informations- und Beratungsangebot

V

Vater ist, was du draus machst!

Das ist eine Väterkampagne [externer Link], des Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, um für ein neues Väterbild, für eine aktive Vaterschaft und eine Balance zwischen Berufs- und Familienleben zu werben.

Väter

Auch Väter vereinbaren heute Familie und Beruf. Die klassische Rollenverteilung: Die Mutter kümmert sich um die Kinder und der Vater widmet sich der Erwerbsarbeit verliert zunehmend an Bedeutung. Dies bringt neue Herausforderungen an die Vaterrolle mit sich.

Das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen hält eine Webseite [externer Link] mit umfangreichen Informationen für Väter bereit.

Väter und Familie - erste Bilanz einer neuen Dynamik - Dossier. Wie sehen sich Väter heute? Wie leben sie ihre Vorstellungen von Familie und Beruf im Alltag und welche Bedarfe haben sie? Mit diesen Fragen befasst sich das Dossier „Väter und Familie – erste Bilanz einer neuen Dynamik“ [externer Link].

"Väterrente" auch "Mütterrente"

Mit dem Begriff Mütterrente ist eine bessere Anerkennung von Erziehungszeiten [externer link] für Kinder gemeint, die vor 1992 geboren wurden. Das kann Mütter und Väter betreffen, je nachdem, wer die Kindererziehungszeiten in seinem Rentenversicherungskonto hat. Seit dem 1. Juli 2014 können für alle Mütter oder Väter, deren Kinder vor 1992 geboren wurden, zwei Jahre mit Kindererziehungszeiten angerechnet werden. Dadurch können sich Alters-, Erwerbsminderungs- und Hinterbliebenenrenten erhöhen.

Weitere Informationen erhalten Sie bei der deutschen Rentenversicherung [externer Link].

Vereinbarkeit von Studium, (Beruf) und Familie bzw. Wissenschaftlicher Qualifi-kation/Wissenschaft, Beruf und Familie

Unter Vereinbarkeit wird generell die Problematik verstanden die Anforderungen von familiären Pflichten auf der einen Seite und der Verpflichtungen durch den Beruf auf der anderen Seite zu harmonisieren. Für die FernUniversität greift dieser Vereinbarkeitsbegriff zu kurz. Denn zu den Anforderungen aus Familie und Beruf, den ein Großteil der Studierenden zu bewältigen hat, kommen noch die Anforderungen des Studiums hinzu. Und für die Beschäftigten der FernUniversität, die eine wissenschaftliche Laufbahn verfolgen, ergeben sich unter Umständen noch weitere Bedarfe, um Beruf und Familie in Übereinstimmung zu bringen. Deshalb bedient sich der FamilienService der FernUniversität des Terminus „Vereinbarkeit von Studium, (Beruf) und Familie bzw. Wissenschaftlicher Qualifikation/Wissenschaft, Beruf und Familie“.

Verhinderungspflege

Die Pflegekasse zahlt eine notwendige Ersatzpflege, wenn pflegende Angehörige wegen Urlaubs oder einer Erkrankung ihre Angehörigen nicht pflegen können. Dieser Anspruch besteht für maximal sechs Wochen im Jahr. Man nennt dies Verhinderungspflege [externer Link]. Während der Verhinderungspflege wird das Pflegegeld für bis zu sechs Wochen im Kalenderjahr zur Hälfte weitergezahlt.

Verordnung zum Schutze der Mütter am Arbeitsplatz (MuSchArbV)

Vorsorgevollmacht

Mit einer Vorsorgevollmacht [externer Link] können Sie Personen ihres Vertrauens das Recht einräumen, in ihrem Namen zu entscheiden und zu handeln, wenn sie dazu selbst nicht mehr in der Lage sind.

Vordrucke und Formulare [externer Link] für Vorsorgevollmachten finden Sie auf den Webseiten des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz:

Beschäftigte der FernUniversität können im Rahmen der internen Fortbildung ein Seminar zu dem Thema Vorsorgevollmacht und Betreuungsverfügung belegen: vgl. Wer klug ist, sorgt vor.

Vorsorgeregister

Das Zentrale Vorsorgeregister (ZVR) ist die Registrierungsstelle für private sowie notarielle Vorsorgevollmachten, Betreuungsverfügungen und Patientenverfügungen aus dem ganzen Bundesgebiet.

W

Wenn Eltern älter werden

Wenn Eltern älter werden. So lautet der Titel des Seminarangebots, welches die FernUniversität ihren Beschäftigten im Rahmen der internen Fortbildung anbietet. Das Seminar wird für Beschäftigte der FernUniversität im Rahmen der internen Fortbildung angeboten.

Wer klug ist, sorgt vor

So lautet der Titel des Seminarangebots, welches die FernUniversität ihren Beschäftigten im Rahmen der internen Fortbildung anbietet. Es ist interessant für Beschäftigte der FernUniversität, die für sich und/oder ihre Angehörigen (z.B. Eltern, Partner/in, Kinder) Vorsorge für rechtlich wirksame Entscheidungen treffen möchten, um im Ernstfall handlungsberechtigt sein zu können. Ausführlich werden Vorsorgevollmacht (VV) und die Betreuungsverfügung (BV) vorgestellt.
Das Seminar wird für Beschäftigte der FernUniversität im Rahmen der internen Fortbildung angeboten.

Wiedereinstieg (nach Elternzeit)

Im Rahmen einer nachhaltigen Personalpolitik liegt es im Interesse der Arbeitgeber, ihre erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu binden und sich auf diese Weise deren Wissen und Erfahrung zu erhalten.

Deshalb ist es wichtig, den beurlaubten Beschäftigten während ihrer Abwesenheit den Kontakt zur Arbeitgeberin zu erleichtern, ihre spätere Rückkehr in den Dienst vorzubereiten und die Wiedereinarbeitung zu unterstützen.

Der FamilienService der FernUniversität unterstützt Vorgesetzte und Beschäftigte zu diesen Aspekten. Kontaktieren Sie uns: FamilienService@FernUni-Hagen.de

Willkommen im Leben

Willkommensbesuche [externer Link] für neugeborene Babys durch den Kinderschutzbund in Zusammenarbeit mit der Stadt Hagen

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FamilienService 11.12.2017
Logo: Familienfreundliche FernUniversität
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, D-58084 Hagen, Telefon: +49 (2331) 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de