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Angebots- und Pflichtvorsorgeuntersuchungen

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der FernUniversität Hagen können bzw. müssen verschiedene Untersuchungen wahrnehmen. Abhängig vom jeweiligen Arbeitsplatz handelt es sich dabei um Angebots- oder Pflichtvorsorgen.

Allgemeine Untersuchung

Hierbei handelt es sich um eine außerplanmäßige Untersuchung mit einer Dauer von ca. 20 Minuten, die im Rahmen eines Gesprächs, einer anderen Untersuchung sowie im Zuge des BEM-Verfahrens zu Stande gekommen ist.

Angebotsvorsorge gegen Lärmbelastungen (ehem. "G20")

Bei dieser Untersuchung handelt es sich um eine Vorsorgeuntersuchung, um eine Beeinträchtigung / Schädigung des Gehörs durch Lärm frühzeitig zu erkennen und eine ausreichende Funktionsfähigkeit des Sinnesorgans Ohr zu erhalten. Die Untersuchung dauert ca. 20 Minuten.

Anwendungs­bereich: Beschäftigte, die erhöhtem Lärm ausgesetzt sind
Personenkreis: Beschäftigte in Druckereien, Maschinenhallen, Werkstätten etc.
Nachunter­suchungen:
  • Die erste Nachuntersuchung erfolgt i. d. R. nach 12 Monaten.
  • Weitere Nachuntersuchungen sind abhängig vom Lärmpegel (Pflichtuntersuchung / Angebotsuntersuchung).
  • Die Nachuntersuchungen sollten je nach Ausmaß der Lärmeinwirkung nach 36 bzw. 60 Monaten erfolgen.
  • Eine Untersuchung ist auch bei Beendigung der Tätigkeit im Lärmbereich durchzuführen, wenn während der Tätigkeit Pflichtunter-suchungen erforderlich waren.
Vorzeitige Nachunter­suchung:
  • Nach ärztlichem Ermessen in Einzelfällen
  • Auf Wunsch einer/eines Beschäftigten, die/der einen ursächlichen Zusammenanhang zwischen ihrer/seiner Erkrankung und ihrer/seiner Tätigkeit am Arbeitsplatz vermutet
  • Wenn in Folge einer Erkrankung oder eines Unfalls Hörstörungen auftreten und/oder bei Ohrgeräuschen

Informationspflicht: Informieren Sie bitte Ihre Vorgesetzte/Ihren Vorgesetzten über den Untersuchungstermin.

Schweigepflicht: Die Betriebsärztin unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht.

Fahrtkosten: Eine evtl. notwendige Fahrt ist ein Dienstgang. Die Fahrtkosten werden erstattet.

Bei Fragen helfen wir Ihnen unter BAED-Untersuchung@FernUni-Hagen.de gerne weiter.

Sie werden durch die Abteilung 3.3 – Personalentwicklung – eingeladen.

Eignungsuntersuchung für Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten (ehem. "G25")

Um Unfall- und Gesundheitsgefahren für Sie zu vermeiden, sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen zu Fahr-, Steuer- und Überwachungstätigkeiten erforderlich.

Die Untersuchungen beinhalten u. a. einen Sehtest, einen Hörtest, eine körperliche Untersuchung, eine Blutdruckuntersuchung sowie eine Urinprobe, bei Bedarf in Einzelfällen auch eine Blutuntersuchung.

Die Untersuchung dauert ca. 30 Minuten.

Anwendungsbereich:

Beschäftigte, die Fahr-, Steuer- oder Überwachungstätigkeiten ausüben

Personenkreis:

Dienstkraftfahrzeugführer, Führer von Fahrzeugen / Maschinen für den innerbetrieblichen Transport und Verkehr (z. B. Flurförderzeuge, Regalbedienungsgeräte, Hebezeuge oder ähnliche Maschinen)

Nachuntersuchungen:

I. d. R. vor Ablauf von 36 Monaten

Vorzeitige Nachunter-suchung:

- Nach ärztlichem Ermessen in Einzelfällen

- Auf Wunsch einer/eines Beschäftigten, die/der einen ursächlichen Zusammenanhang zwischen ihren/seinen Beschwerden und ihrer/seiner Tätigkeit am Arbeitsplatz vermutet

Informationspflicht: Informieren Sie bitte Ihre Vorgesetzte/Ihren Vorgesetzten über den Untersuchungstermin.

Sehhilfe: Bitte bringen Sie, falls vorhanden, Ihre Sehhilfe zur Untersuchung mit.

Schweigepflicht: Die Betriebsärztin unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht.

Fahrtkosten: Eine evtl. notwendige Fahrt ist ein Dienstgang. Die Fahrtkosten werden erstattet.

Bei Fragen helfen wir Ihnen unter BAED-Untersuchung@FernUni-Hagen.de gerne weiter.

Sie werden durch die Abteilung 3.3 – Personalentwicklung – eingeladen.

Angebotsvorsorge nach der Bildschirmverordnung (ehem. "G37")

Pflichtvorsorge für Auslandsreisen (ehem. "G35")

Alle Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sind verpflichtet, den Beschäftigten eine Vorsorge mit Impfberatung und ggf. auch die entsprechenden Impfungen anzubieten, wenn sie eine Dienstreise ins Ausland mit entsprechenden klimatischen und Reisebedingungen antreten. Der Gesetzgeber möchte sicherstellen, dass den Beschäftigten im Rahmen der Prävention ein höchstmöglicher Schutz zukommt. Die Kosten für die Vorsorge und die Impfung bei der Betriebsärztin werden von der FernUni übernommen, die Krankenkassen zahlen bei berufsbedingten Fahrten in der Regel nicht.

Die Reisendenden müssen selbst dafür Sorge tragen, dass ausreichender Krankenversicherungsschutz im Ausland besteht.

Die Beratung hat in einem angemessenen Zeitraum vor Beginn der Auslandsdienstreise zu erfolgen, nur so können zu Ihrem Schutz sowie zum Schutz Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die ggf. erforderlichen Impfungen rechtzeitig durchgeführt und mögliche Infektionsrisiken vermieden bzw. verringert werden. Siehe dazu auch den Rat des Betriebsärztlichen Dienstes.

Daher bitten wir Sie, dieses Beratungsangebot rechtzeitig einzuplanen und wahrzunehmen, denn bei einigen Impfung ist eine längere Vorlaufzeit einzurechnen.

Wie unterstützt Sie die Personalentwicklung?

  1. Wenn Sie einen Auslandsdienstreiseantrag stellen, erhalten Sie nochmals einen Hinweis auf die Pflichtvorsorge.
  2. Vor Beginn einer Auslandsreise melden Sie sich bitte rechtzeitig per E-Mail im Dezernat 3.3 – Personalentwicklung oder bei Melanie Schiffer, Tel.: 987-2060.
  3. Es wird ein Termin für Sie bei der Betriebsärztin vermittelt.
  4. Sie lassen sich beraten, ggf. untersuchen und impfen.
  5. Die Rechnung erhält die FernUniversität.
Dezernat 3.3 22.08.2017
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, D-58084 Hagen, Telefon: +49 (2331) 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de