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Rahmenbedingungen und Datenschutz

Informationen zum rechtlichen Hintergrund und zum Datenschutz

Rechtliche Grundlagen

Zu den Pflichten der Hochschule gehört nach dem Hochschulgesetz die regelmäßige Evaluation der Aufgaben der Hochschule.

Die rechtliche Grundlage der Evaluation bilden die Evaluationsordnung der FernUniversität, in der sich die Universität zur Evaluation von Studium und Lehre verpflichtet, und die Einschreibungsordnung, die der Universität erlaubt, ihre Studierenden zur Befragung einzuladen. Die Fakultäten gestalten Durchführung der Evaluation und den Umgang mit den Evaluationsergebnissen in ihren Verfahrensrichtlinien unterschiedlich aus.

Weitere Evaluationsordnungen betreffen die Evaluation von Dienstleistungen und von Forschung, Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und Wissenstransfer mit wiederum eigenen Verfahrensrichtlinien.

Die Evaluation wird mit weitgehend standardisierten, nach Möglichkeit netzgestützten Instrumenten und Verfahrensweisen durchgeführt. Die Befragungen sind anonym und die Teilnahme ist freiwillig. Alle Angaben werden vertraulich behandelt und für keinen weiteren Zweck verwendet.

Auszug aus dem Hochschulgesetz (HG) vom 16.09.2014

§ 7 Qualitätssicherung durch Akkreditierung und Evaluation

(1) Die Studiengänge sind nach den geltenden Regelungen zu akkreditieren und zu reakkreditieren. Die Aufnahme des Studienbetriebs setzt den erfolgreichen Abschluss der Akkreditierung voraus; die aus dem Akkreditierungsverfahren resultierenden Auflagen sind umzusetzen. Die Akkreditierung erfolgt durch Agenturen im Sinne des § 7a. Ausnahmen von den Sätzen 1 bis 3 bedürfen der Genehmigung durch das Ministerium.

(2) Zur Qualitätsentwicklung und -sicherung überprüfen und bewerten die Hochschulen regelmäßig die Erfüllung ihrer Aufgaben, insbesondere im Bereich der Lehre und im Hinblick auf den Studienerfolg. Die Evaluationsverfahren regeln die Hochschulen in Ordnungen, die auch Bestimmungen über Art, Umfang und Behandlung der zu erhebenden, zu verarbeitenden und zu veröffentlichenden personenbezogenen Daten der Mitglieder und Angehörigen enthalten, die zur Bewertung notwendig sind. Die Evaluation soll auf der Basis geschlechtsdifferenzierter Daten erfolgen. Die Ergebnisse der Evaluation sind zu veröffentlichen.

(3) Das Ministerium kann hochschulübergreifende, vergleichende Begutachtungen der Qualitätssicherungssysteme der Hochschulen sowie Struktur- und Forschungsevaluationen veranlassen. Die Evaluationsberichte werden veröffentlicht.

(4) Alle Mitglieder und Angehörigen der Hochschule haben die Pflicht, an Akkreditierung und Evaluation mitzuwirken.

§ 7a Rechtsstellung der Akkreditierungsagenturen

Akkreditierungsagenturen im Sinne des § 7 Absatz 1 Satz 3 müssen im Sinne des § 2 Absatz 1 Nummer 1 des Gesetzes zur Errichtung einer Stiftung „Stiftung zur Akkreditierung von Studiengängen in Deutschland“ vom 15. Februar 2005 (GV. NRW. S. 45), das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 13. März 2008 (GV. NRW. S. 195) geändert worden ist, akkreditiert worden sein. Wenn eine akkreditierte Agentur eine Akkreditierung im Sinne des § 7 Absatz 1 durchführt, gilt sie insoweit als vom Land mit der Durchführung dieser Akkreditierung beliehen.

Auszug aus der Rahmenordnung für die Evaluation von Lehre Studienorganisation und Weiterbildung der FernUniversität in Hagen vom 24.12.2008

§ 2 Definition und Ziele der Evaluation

(1) Evaluation von Lehre, Studienorganisation und Weiterbildung an der FernUniversität in Hagen bedeutet die regelmäßige und systematische Erhebung, Verarbeitung und Veröffentlichung von Daten zur Bewertung der Qualität von Studienangeboten und -bedingungen. Diese Bewertung erfolgt insbesondere durch Studierende, Absolventinnen/Absolventen, weitere Hochschulmitglieder und -angehörige und externe Gutachterinnen und Gutachter.

(2) Ziel der Evaluation an der FernUniversität in Hagen ist die Qualitätssicherung und Qualitätsentwicklung in Lehre, Studienorganisation und Weiterbildung. Die Evaluation bietet eine Grundlage für strukturelle und inhaltliche Reformmaßnahmen, liefert einen Beitrag zur langfristigen strategischen Entwicklungsplanung und dient somit der Profilbildung der Hochschule.

(3) Akkreditierung / Reakkreditierung ist ein hochschulextern verantwortetes Verfahren, das der Einhaltung von Mindeststandards dient. Die regelmäßige Durchführung hochschulintern verantworteter Evaluation soll als eine wesentliche Grundlage für die Akkreditierung und Reakkreditierung von Studiengängen dienen.

Auszug aus der Zulassungs- und Einschreibungsordnung für die FernUniversität in Hagen vom 02. Mai 2012 in der Fassung vom 23. April 2013

§ 22 Weitergabe von Daten

...3. den für die Evaluation zuständigen Stellen: die nach den Bestimmungen der Evaluationsordnungen erforderlichen Daten,...

Datenschutz

Alle zentral durchgeführten Evaluationsmaßnahmen genügen den Datenschutzbestimmungen in NRW und werden dazu mit dem behördlichen Datenschutzbeauftragten der FernUniversität abgestimmt.

Arbeitsbereich Qualitätsmanagement / Evaluation 28.03.2017
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, D-58084 Hagen, Telefon: +49 (2331) 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de