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Erfolgspauschale

Für Forschungsprojekte, die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) oder der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert werden, erhalten Hochschulen einen zusätzlichen Pauschalbetrag, der den Hochschulen als Zuschlag zur Deckung der indirekten Kosten (Gemeinkosten) gewährt wird, die durch die Bewilligung von drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten entstehen. DFG-geförderte Projekte erhalten eine Programmpauschale und BMBF-geförderte Projekte eine Projektpauschale. Die Pauschalbeträge der Förderinstitutionen sind mit Auflagen zur Verwendung verbunden.

Die Höhe der Projektpauschale beträgt:

- bei BMBF-Projekten seit 2012 20 % der anerkannten direkten Projektausgaben.

- bei DFG-Projekten 20 % der anerkannten direkten Projektausgaben.

Gemäß dem Rektoratsbeschluss zum TOP 7 der 827. Rektoratssitzung vom 02.07.2012 erhalten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an der FernUniversität Hagen, die ein DFG- oder BMBF-Projekt eingeworben haben, eine Erfolgspauschale in Höhe von 50% der von DFG oder BMBF gezahlten Pauschale.

Um den Forschenden eine hohe Flexibilität bei der Verwendung der Erfolgspauschale zu ermöglichen, wird die Erfolgspauschale bei DFG-Projekten als zusätzliche Drittmittel auf dem jeweiligen Drittmittelsammelkonto des Lehrgebiets bereitgestellt, bei BMBF-Projekten erfolgt eine Verstärkung der jeweiligen Lehrgebietsmittel für Lehre und Forschung.

Auch innerhalb des Rahmenprogramms für Forschung und Innovation der Europäischen Union „HORIZON 2020“ erhalten die an einem Projekt beteiligten Institutionen eine Gemeinkostenpauschale zur Deckung der im Projekt angefallenen indirekten Kosten („Flatrate“) in Höhe von 25% der förderfähigen Projektkosten.

Der über diese Pauschale erstattete Betrag steht dem am Projekt beteiligten Lehrgebiet in voller Höhe zur Verfügung.

Dezernat 4.1 18.11.2014
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