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Virtuelles Klassenzimmer (Adobe Connect)

Beschreibung

Virtuelle Klassenzimmer ermöglichen die synchrone Gruppenarbeit mit Bild und Ton. Das heißt, die Gruppe verabredet sich für einen festen Termin und "bucht" dafür einen "Raum" im Virtuellen Klassenzimmer.

In der Regel werden die Sitzungen moderiert. Die Rolle des Moderators kann aber auch von einem Studierenden in einer selbständig organisierten Arbeitsgruppe übernommen werden. Zu Beginn einer Sitzung wählen sich alle Teilnehmer/innen über einen Link in das Klassenzimmer ein. Das Bild ist in zwei Spalten aufgeteilt. In einer Spalte ist das Bild des Moderators oder eines mit Rederecht ausgestatteten Teilnehmenden zu sehen. Außerdem kann darunter noch ein Textchat angezeigt werden. In der zweiten Spalte werden Arbeitsmaterialien, z.B. eine Powerpoint-Präsentation angezeigt .

Die Teilnehmer/innen haben die Möglichkeit, sich zu Wort zu melden. Wird ihnen das Rederecht zugeteilt, werden Bild und Ton für sie freigeschaltet. Nebenher kann noch gechattet werden. Diese Funktion kann z.B. genutzt werden, um während eines Vortrags Fragen und Meinungsäußerungen zu sammeln, auf die am Ende der Veranstaltung eingegangen wird.

Anwendungsmöglichkeiten

Das Virtuelle Klassenzimmer ermöglicht Fernstudierenden das gemeinsame Erleben einer Veranstaltung, fast wie in einem Hörsaal oder einem Seminarraum.

Es ist geeignet für Vorträge, Seminare, Fallbesprechungen, Prüfungsvorbereitung, Sprechstunden und vieles mehr.

Vorteile

Im Virtuellen Klassenzimmer können sich die Teilnehmer/innen sehen und hören. Parallel dazu ist auch das Material wie an einer Tafel zu sehen.

Die Veranstaltung erfordert wenig Organisationsaufwand. Es wird kein physischer Raum benötigt und niemand muss reisen.

Nicht nur die Studierenden, auch die Lehrenden können sich an unterschiedlichen Ort aufhalten, z.B. wenn Gastdozierende eingebunden werden.

Nachteile

Die Anzahl der Teilnehmenden ist (wie bei einem physischen Raum) begrenzt. Technische Rahmenbedingungen und unter Umständen auch die Lizenzierung sind hier zu beachten.

Die Veranstaltung ist zeitabhängig. Die Einhaltung fester Zeiten ist jedoch gerade für Fernstudierende schwierig. Verhinderte Studierende können zwar die Aufzeichnung ansehen, aber sich nicht mehr aktiv einbringen.

Teilnehmende benötigen Mikrofon, Headset, und Webcam sowie einen Flashplayer und müssen auch damit umgehen können.

Es kann zu Bild- und Tonstörungen kommen.

Problemfelder im didaktischen Einsatz

In einer Veranstaltung, bei der die aktive Teilnahme der Studierenden erwartet wird, sollten nicht mehr als 25 Personen beteiligt sein.

Bei virtuellen Vorlesungen oder Vorträgen wird die Teilnahme durch die technischen Rahmenbedingungen und die Lizenzierung begrenzt.

Didaktische Anregungen

Geben Sie Hilfestellungen für die Handhabung der Technik.

Ermöglichen Sie einen Technikcheck kurz vor der Veranstaltung.

Erläutern Sie die Verhaltensregeln z.B.

  • Wortmeldungen und Zuteilung des Rederechts,
  • Nennung des Namens vor einem Wortbeitrag, vor allem wenn kein Bild zugeschaltet ist
  • deutliche Aussprache
  • Reden ins Mikrofon
  • ...

Achten Sie als Moderator/in auf die Einhaltung der Reihenfolge und der Redezeiten.

Technik/Spezifika an der FernUni

In der FernUniversität wird die Webkonferenz-Software Adobe Connect eingesetzt. Es sind 150 Lizenzen vorhanden, d.h. die maximale Zahl der Teilnehmenden ist darauf begrenzt.

Der Betrieb des Adobe Connect Servers ist im Hosting-Verfahren nach außen vergeben.

Der Support für Lehrende wird vom ZMI geleistet.

Zugang/Ressourcen

Für Buchungen im Virtuellen Klassenzimmer (Adobe Connect) folgen Sie bitte diesem Link.

Team virtuelle Lehre 26.09.2011
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, D-58084 Hagen, Telefon: +49 (2331) 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de