Der geschützte Raum ist zunächst unabhängig von bestimmten Erziehungs- oder Unterrichtsstilen. Eine zentrale Entscheidung wie die für einen Unterrichtsstil, muss sich jedoch auch in der Gestaltung des Raumes wiederfinden.
Bei der virtuellen Lehre muss man berücksichtigen, dass die Studierenden sich in vielen Fällen in einer ungewohnten Lernumgebung zurechtfinden müssen, dass Kommunikation und Kooperation mit anderen Mitteln als im Realen durchgeführt werden und dass weitere Einschränkungen zu Veränderungen der gewohnten Arbeits- und Lernweise führen müssen.
Die Anfangsphase einer virtuellen Veranstaltung unterliegt besonderen Bedingungen, die in einer zeitlichen Dimensionierung der didaktischen Entscheidungen resultieren muss.
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| Vorteile | Nachteile / Gefahren | Einsatzbeispiele | |
| enge Führung | größtmögliche Schutzfunktion, gute Beurteilungsmöglicheiten, einfache Überwachung, einfache Vorbereitung | fehlende Transparenz, fehlende Diskussionen, kaum Entfaltungsmöglichkeiten, wenig Eigeninitiative, eingeschränkte Lernziele | gefährliche Praktika evtl. bei schwieriger Klientel |
| weite Führung | hohe Eigeninitiative, eigenverantwortliches Lernen | „Anarchie, Lustlosigkeit, Orientierungslosigkeit, mangelhafte Gruppenstruktur“[1] Probleme bei der Eingewöhnung in das Arbeiten im Virtuellen, Zeitaufwand zur Selbstorganisation, mangelnder Schutz, kaum Möglichkeiten zur Beurteilung | weit Fortgeschrittene Studenten fortgeschr. wissensch. Arbeiten |
| von eng zu weit | hohe Schutzfunktion, gute Betreuung, viele Erfolgserlebnisse, gute Beurteilungsmöglichkeiten | hoher Aufwand, Gängelung, Antizipierung von Lernfortschritten nicht immer einfach | Anfängerpraktika |
| Öffnung nach kurzer Einf. | Schutzfunktion anpassbar, hohe Eigeninitiative, eigenverantwortliches Lernen, einfache Vorbereitung, wenig Aufwand, gute Diskussionskultur möglich | Beurteilungsmöglicheiten eingeschränkt | Praktika für Fortgeschrittene |
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