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Alkohol, Medikamente und Drogen am Arbeitsplatz

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Was können Sie tun?


Nicht Ihr Problem? Doch! Es geht alle an!

Warum?

  • Aufgrund statistischer Erhebungen ist bekannt, dass ca. 1/3 der Beschäftigten keinen Alkohol am Arbeitsplatz trinken
  • Ca. 2/3 der Beschäftigten trinken täglich oder gelegentlich Alkohol während der Arbeitszeit
  • Nach bundesweiten Schätzungen sind mindestens 5% aller Beschäftigten in einem Unternehmen alkoholabhängig (Alkoholgefährdete und von anderen Suchtmitteln Gefährdete oder Abhängige nicht mitgerechnet)
  • Suchtkrankheiten ruinieren körperlich, seelisch, sozial, wirtschaftlich
  • Suchtprobleme sind Krankheiten, die sich stetig verschlimmern und nicht selten tödlich enden
  • Viele würden Betroffenen gerne helfen, wissen aber nicht wie, oder verstärken sogar durch Unkenntnis das Suchtproblem durch ungeeignete Maßnahmen

Betroffen sind davon gleichermaßen alle Berufs- und Statusgruppen.

Die FernUniversität möchte dem Problem entgegenwirken durch:

  • Informationen und Aufklärung aller Mitarbieterinnen und Mitarbeiter zum Thema Alkohol, Medikamente und Drogen
  • Hilfe zur Selbsthilfe und/oder Weitervermittlung in andere Einrichtungen
  • Information und Schulung von Vorgesetzten
  • Beratung von Vorgesetzten, Kolleginnen, Kollegen und Angehörigen von Betroffenen

Darüber hinaus:

  • Beratung und Unterstützung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei der Bewältigung von akuten seelischen Belastungen und/oder Konflikten (z. B. Eheproblemen, Depressionen, Essstörungen usw.)
  • Beratung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, deren nicht an der FernUniversität beschäftigten Angehörigen suchtgefährdet sind

Lassen Sie sich beraten, wenn

  • Sie selbst betroffen sind
  • Sie betroffene Kolleginnen, Kollegen, Mitarbeiterinnen, Mitarbeiter oder Angehörige haben
  • Sie sich vorsorglich informieren wollen

Die Beratungsangebote können während der Arbeitszeit in Anspruch genommen werden.

Was ist Ziel und Zweck dieses Beratungsangebotes?

Die betriebliche Suchtkrankenhilfe ist eingerichtet, um mit ihren Angeboten zur Arbeitsplatzerhaltung beizutragen und im Fall freiwilliger Inanspruchnahme Unterstützung bei der "Verbesserung des Arbeitsklimas" zu gewähren.

Scheuen Sie sich nicht, Fragen zu stellen, über Ihr Problem zu sprechen und Hilfsangebote wahrzunehmen.

Als Ansprechpartnerin steht Ihnen zur Verfügung:

Frau Dr. Kleine, Betriebsärztin, Tel. 0231 171-967

Ihre Ansprechpartnerin unterliegt der Schweigepflicht. Alle Gespräche werden absolut vertraulich behandelt.

Dezernat 3.3 20.12.2017
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, D-58084 Hagen, Telefon: +49 (2331) 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de