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Urlaubsanspruch und Übertragung

Erholungsurlaub – Regelungen für Tarifbeschäftigte und Beamtinnen bzw. Beamte

1. Verfallen von Urlaubsansprüchen

Das Land NRW hat durch eine Freistellungs- und Urlaubsverordnung geregelt, dass ein Erholungsurlaub für Beamtinnen und Beamte erst 15 Monate nach dem jeweiligen Urlaubsjahr verfällt. Besondere Regelungen zum Verfallen eines Urlaubsanspruchs (z.B. bei Mutterschutzfristen, Elternzeit, Pflegezeit usw.) bleiben auch weiterhin gültig.

Daraufhin hat die Hochschulleitung in Abstimmung mit dem Arbeitgeberverband entschieden, dass ein Anspruch auf Erholungsurlaub für Tarifbeschäftigte erst 12 Monate nach dem jeweiligen Urlaubsjahr verfällt.

Damit können Tarifbeschäftigte (einschließlich der Auszubildenden) den Erholungsurlaub grundsätzlich noch 12 Monate nach dem Ende des jeweiligen Urlaubsjahres in Anspruch nehmen. Es reicht aber nicht aus, den Resturlaub des Vorjahres bis 31. Dezember des Folgejahres anzutreten, der Urlaub muss bis zum 31. Dezember des Folgejahres verbraucht sein.

2. Anzahl der Urlaubstage

Tarifbeschäftigte

  • Bei Verteilung der wöchentlichen Arbeitszeit auf fünf Tage in der Kalenderwoche beträgt der Urlaubsanspruch für Tarifbeschäftigte in jedem Kalenderjahr 30 Arbeitstage.

Auszubildende

  • Bei Verteilung der wöchentlichen Ausbildungszeit auf fünf Tage in der Kalenderwoche beträgt der Urlaubsanspruch für Auszubildende in jedem Kalenderjahr 27 Ausbildungstage.

Beamte

  • Der jährliche Erholungsurlaub beträgt bei regelmäßiger Verteilung der Arbeitszeit auf fünf Tage in der Kalenderwoche 30 Arbeitstage. Er beträgt während eines Beamtenverhältnisses auf Widerruf zur Ableistung eines Vorbereitungsdienstes 27 Arbeitstage.

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Thomas Schaarschmidt 24.09.2014
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