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Sommerschule 2016

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Die erfolgreiche Reihe internationaler Sommerschulen zur Bioethik wurde im Jahr 2016 fortgesetzt. Das Lehrgebiet „Praktische Philosophie – Ethik, Recht, Ökonomie“ des Instituts für Philosophie der FernUniversität in Hagen veranstaltete in Kooperation mit vier südosteuropäischen Partneruniversitäten sowie der Akademie für Politische Bildung in Tutzing vom 20. Juni bis 26. Juni 2016 in der Akademie für Politische Bildung Tutzing eine internationale Sommerschule zum Thema Bioethik als wissenschaftliches und gesellschaftliches Projekt: Die Idee einer integrativen Bioethik.

Bioethische Fragestellungen lassen sich längst nicht mehr auf Probleme reduzieren, die im Rahmen einer Angewandten Ethik alleine durch philosophische Deduktion oder Reflexion zu lösen wären. Sie verlangen vielmehr eine methodologisch verankerte Sensibilität für die Aufgabe einer sinnvollen Koordination verschiedener fachwissenschaftlicher (z.B. naturwissenschaftlicher, juristischer, ethischer), aber auch gesellschaftlich-kultureller (z.B. politischer, sozialpsychologischer, religiöser) Perspektiven. Unter dem Stichwort „Integrative Bioethik“ ging es um gleichzeitig methodologische wie anwendungsbezogene Grundfragen bioethischer Theorie und Praxis, die im Blick auf einen ebenso nicht-reduktionistischen wie ergebnisorientierten Dialog aller betroffenen Perspektiven zu bearbeiten sind.

Fotos und weitere Informationen zur absolvierten Sommerschule 2016 finden Sie hier.

Bryan Planhof | 22.12.2016

English Version

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FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Kultur- und Sozialwissenschaften, Lehrgebiet Philosophie II, Bioethik, 58084 Hagen