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Modul 21630

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Energieübertragung

Betreuung:

Kurzbeschreibung

Das Modul ist Bestandteil des Masterstudiengangs "Elektro- und Informationstechnik" - es vermittelt zur Berechnung elektrischer Energieübertragungssysteme erforderliche Kenntnisse. Die Verknappung und Verteuerung der fünf Primärenergieträger Kohle, Gas, Erdöl, Wasser und Kernbrennstoff für die Stromerzeugung hat zur Notwendigkeit geführt, bestehende Anlagen optimal auszunutzen und die weitere Ausbauplanung sehr ausführlich und mit zahlreichen Varianten im Detail zu analysieren. Der Übergang zu größeren Blockeinheiten im Kraftwerksbau zusammen mit höheren Übertragungsspannungen erfordert eine genaue Erfassung der stationären und dynamischen Netz- und Kraftwerksvorgänge, um mögliche Störungen und deren Auswirkungen genauer erfassen und nachbilden zu können. Das vorliegende Lehrmaterial verbindet die system- und anlagentechnischen Gesichtspunkte miteinander und vermittelt so die Basis für ein umfassendes Verständnis beider Aspekte.

Kursstruktur des Moduls

Kursnr. Bezeichnung Erläuterung
21631 Energieübertragungssysteme I Kursteil I als Studienbrief in gedruckter Form
21632 Energieübertragungssysteme II Kursteil II als Studienbrief in gedruckter Form
21635 Studientag zur Energieübertragung I

Präsenzveranstaltung, gesonderte Anmeldung erforderlich

21636 Studientag zur Energieübertragung II

Präsenzveranstaltung, gesonderte Anmeldung erforderlich

21639 Seminar zur Energieübertragung

Seminarvortrag, Präsenzveranstaltung in Hagen, gesonderte Anmeldung erforderlich

Im Masterstudiengang ist die Belegung aller aufgeführten Kurse obligatorisch.
Im Akademiestudium können beliebige Kurskombinationen gewählt werden.

Modulinhalte und Voraussetzungen

Im ersten Kursteil wird der stationäre Betriebszustand behandelt, im zweiten Kursteil werden dynamische Vorgänge diskutiert. Die Inhalte des Moduls betreffen die Berechnung des stationären Betriebszustandes eines elektrischen Energieversorgungssystems mit Hilfe der Lastfluss- und Sensitivitätsanalyse, symmetrische und unsymmetrische Fehlerberechnungen, Optimierung des Betriebszustandes, Estimation des Betriebszustandes aufgrund gemessener Werte, Untersuchung dynamischer Vorgänge unter Berücksichtigung von Kraftwerken und Netz, statische Stabilität, dynamische Stabilität und moderne Netzbetriebsführung mit Rechnersystemen.

Zum Verständnis des Stoffes werden Grundkenntnisse der elektrischen Energietechnik und der Regelungstechnik vorausgesetzt. Es sind gute Kenntnisse in Mathematik sowohl der linearen Algebra als auch der Differential- und Integralrechnung erforderlich. Ferner wird oft auf die komplexe Analysis sowie die Transformationstheorie zurückgegriffen.

FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Lehrgebiet Elektrische Energietechnik, 58084 Hagen, Tel.: +49 2331 987-1181, E-Mail: Marianne.Lehmann@fernuni-hagen.de