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Promotionsprojekt

Illustration

Herrmann, Jan-Christoph: Der Wendenkreuzzug von 1147, Frankfurt am Main u.a. 2011

Projektleitung:
Mitarbeitende:
  • Jan-Christoph Herrmann
Status: abgeschlossen

Im Jahr 1147 wurden die wendischen Stämme im Gebiet zwischen Elbe, Trave und Oder in kurzer Zeit in einer großangelegten Aktion von einem vereinten lateineuropäischen (?) Heer unter sächsicher Führung besiegt. Diesem Feldzug waren jahrhundertelange Streitigkeiten zwischen den heidnischen Wenden und den christlichen Nachbarn vorausgegangen. Ob es sich um einen "wirklichen" Kreuzzug handelte, ist fraglich. Die Motive der Angreifer waren vielfältig. Neben der Mission waren vor allem die weltlichen Motive der Fürsten, Herrschaftsansprüche in der Grenzregion, kolonisatorische Bestrebungen und innenpolitische Machtverhältnisse im Reich, von entscheidender Bedeutung. Die Folgen des Wendenkreuzzugs waren umfassend, wurde einerseits beispielsweise die Grundlage für die Ost-Kolonisation geschaffen - so wurde andererseits die wendische Kultur und Religion vernichtet.

Email: jchrherrmann@yahoo.de

17.10.2011
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