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Arbeit und Protestantismus

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Thema:

Arbeit und Protestantismus

Veranstaltungstyp: Präsenzveranstaltung
Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G3; BA KuWioF: Modul 5; MA EuMo: Modul 4G; Magister; weitere Interessierte nach Absprache.
Ort: Hamburg
Adresse: Regionalzentrum Hamburg
Seminarraum 1
Termin: 07.03.2014 bis
08.03.2014
Zeitraum: Fr, 07.03.2014 12:00 - 19:00 Uhr
Sa, 08.03.2014 10:00 - 13.00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Thomas Sokoll
Anmeldefrist: 07.02.2014
Anmeldung: Online-Anmeldung siehe unten. --- Es gibt keine Teilnahmebeschränkung.--- Bitte überlegen Sie sich sorgfältig, ob Sie tatsächlich teilnehmen können und melden sich bitte wieder ab, falls Sie am Seminar doch nicht mitmachen können!
Auskunft erteilt: E-Mail: Irmgard Hartenstein
Telefon: (02331) 987-4752
E-Mail: Prof. Dr. Thomas Sokoll
Telefon: (02331) 987- 2123

Auch als Historiker feiern wir 2014 den 150. Geburtstag Max Webers. Ausgehend von Webers berühmter Abhandlung über die „Protestantische Ethik“ (1905) möchte ich in diesem Seminar die Entwicklung der Arbeitsethik im Zusammenhang mit den Veränderungen der sozialen und ökonomischen Verhältnisse (Lohnarbeit, moderner Kapitalismus) als historisches Problem anschaulich machen (und damit zugleich gegen die Kritik, die Webers Ansatz von Seiten des Fachhistorie erfahren hat, an seiner Fragestellung festhalten).

Für die Arbeit im Seminar sehe ich folgende Schwerpunkte vor.

1. Rekonstruktion der ursprünglichen Fragestellung Webers.

2. Prüfung der historischen Einwände gegen Webers Protestantismusthese.

3. Bausteine einer historischen Würdigung: ausgewählte Quellen und neuere Forschungsansätze zur Entwicklung der Arbeitsethik und der Arbeitsverhältnisse.

Zur Vorbereitung eignet sich vor allem der Kurs zur „Arbeit im vorindustriellen Europa“ (im Modul G3 des BA Kulturwiss.). Gut wäre ferner die Lektüre des Weberschen Textes (beste Ausgabe ist die von Dirk Kaesler in der Beck’schen Reihe).

Alles Weitere auf Moodle-Plattform zum Seminar. Die Zugangsdaten erhalten Sie nach der verbindlichen Anmeldung.

Hotelempfehlung

Irmgard Hartenstein | 04.12.2014
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, LG Geschichte und Gegenwart Alteuropas, 58084 Hagen