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Sprache der Bilder

Illustration
Thema:

Die Sprache der Bilder in Alteuropa

Veranstaltungstyp: Präsenzveranstaltung
Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G2; BA KuWioF: Modul 4; MA EuMo: Modul 2E; MA GeEu: Modul I; Modul III; weitere Interessenten auf Anfrage
Ort: München
Adresse: TU München
Arcisstraße 21
Seminarraum 1977
Termin: 15.02.2018 bis
17.02.2018
Zeitraum: Do. 16:00 - 20:00 Uhr
Fr. 09:30 - 18:00 Uhr
Sa. 09:00 - 18:00 Uhr

-Teilnahmebeschränkung-
Leitung: Prof. Dr. Felicitas Schmieder
Dr. Diana Zunker
Anmeldefrist: 01.12.2017 - 19.12.2017
Anmeldung: Wir bitten eindringlich, sich Ihre Anmeldung im Hinblick auf Ihre Teilnahme gut zu überlegen. Sollten Sie an dem Seminar doch nicht teilnehmen können, bitten wir Sie um baldmögliche Abmeldung.
Auskunft erteilt: E-Mail: Prof. Dr. Felicitas Schmieder
E-Mail: Irmgard Hartenstein
Telefon: +49 2331 987-4752

Bilder sind nicht nur zum Anschauen gedacht, sie sind Formen der und Anlass zur Kommunikation. Um Bilder wirklich zu verstehen und um sich die unterschiedlichen Bedeutungsebenen der Bilder zu vergegenwärtigen, muss man sich mit der Sprache der Bilder auseinandersetzen, sie wie eine Fremdsprache lernen. Anders als gesprochene oder geschriebene Sprache wirken Bilder einerseits direkt und assoziativ, andererseits verbergen sich in ihnen auch immer zusätzliche Sinnhaftigkeiten. Diese Bilddeutungen sind nicht universal, sondern zeitgebunden und gesellschaftlich bedingt – so sind im Mittelalter heilsgeschichtliche Inhalte präsenter und allgemein zugänglich und können leichter der gesellschaftlichen Verständigung dienen als heute. Das heißt, dass die Sprache der Bilder mit ihren Nuancen und Codes für jede historische Epoche und Gesellschaft einer eigenen Entschlüsselung bedarf. In dem Seminar soll es darum gehen, Bildinhalte auf diese unterschiedlichen Bedeutungsebenen hin lesen zu lernen.

Die Museumslandschaft in München bietet vielfältige Möglichkeiten und Beispiele. Wir werden nur einen Teil des Seminars im Seminarraum zubringen und ein Gutteil der Zeit in Museen vor den Originalen (Eintrittskosten geht zu Lasten der Studierenden – Studierendenausweise bitte mitbringen; sollte jemand von Ihnen darüber hinaus über Berechtigungen verfügen, ganz oder teilweise den Eintritt reduziert zu erhalten, bitten wir um Mitteilung).

Information über Ihre Teilnahme erhalten Sie unmittelbar im Anschluss an den Ablauf der Anmeldefrist.

Die Übernahme von Referaten (die auch als Grundlage von Prüfungsleistungen, vor allem Hausarbeiten und mündliche Prüfungen, dienen können) sei Ihnen sehr ans Herz gelegt; eine Moodle-Plattform wird eingerichtet, über die Sie die möglichen Themen werden einsehen können.

Zur Vorbereitung und zur Bearbeitung der Referatsthemen empfohlene Literatur:

Hans Belting, Das Bild und sein Publikum im Mittelalter. Form und Funktion früher Bildtafeln der Passion, Berlin 1981.
Bruno Boerner, Bildwirkungen. Die kommunikative Funktion mittelalterlicher Skulpturen, Berlin 2008.
Nils Büttner, Einführung in die frühneuzeitliche Ikonographie, Darmstadt 2014.
Lexikon der christlichen Ikonographie.
Bernd Röck, Das historische Auge. Kunstwerke als Zeugen ihrer Zeit von der Renaissance zur Revolution, Göttingen 2004.

02.01.2018
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