Logo

Augustus und die Transformation der res publica

Illustration
Thema:

Augustus und die Transformation der res publica. Die Errichtung der Alleinherrschaft unter republikanischen Vorzeichen

Veranstaltungstyp: Präsenzveranstaltung
Adressatenkreis: BA Kulturwissenschaften G5/11A, ggf. G4/12A, Magisterstudiengang Geschichte, Master Europäische Moderne Modul 2 E; weitere Interessierte auf Anfrage
Ort: München
Adresse: Studienzentrum München
Gabelsbergerstr. 39
Raum 02
(Nebengebäude der TU München)
80333 München
Termin: 21.10.2011 bis
22.10.2011
Zeitraum: Fr 16-20 Uhr
Sa 10-18 Uhr
Leitung: Dr. Konrad Stauner
Anmeldefrist: 21.08.2011
Anmeldung: Das Seminar ist teilnahmebeschränkt. Es wird eine Warteliste eingerichtet.
Auskunft erteilt: E-Mail: Dr. Konrad Stauner
E-Mail: Irmgard Hartenstein
Telefon: +49 2331 987- 4752

Vorankündigung

Mit Augustus beginnt die römische Kaiserzeit und damit die dauerhafte Herrschaft eines Mannes über den römischen Staat. Da es im republikanischen Rom jahrhundertelang eine tief verwurzelte Ablehnung gegen die Monarchie als Staatsform gab, war Augustus sehr darum bemüht, seine Alleinherrschaft nicht als solche in Erscheinung treten zu lassen, sondern sie vielmehr als eine Wiederherstellung der res publica zu präsentieren. Das Seminar befasst sich daher mit der Transformation des römischen Staates von der Republik zum Kaisertum in drei thematischen Blöcken:

1. Die res publica vor Augustus: Wie funktionierte – politisch betrachtet – die Republik in ihrer Blütezeit und in welchen Zustand geriet sie wie und warum in ihrer Spätphase?

2. Die res publica unter Augustus: Mit welchen Strategien und institutionellen Mitteln ist es Augustus gelungen, unter den Vorzeichen einer wiederhergestellten republikanischen Ordnung seine Machtstellung abzusichern und die errungene Alleinherrschaft auf einen dynastischen Erben weiterzugeben?

3. Die Erinnerung an die res publica: Die neue Herrschaftsform wurde als Wiederherstellung der res publica propagiert. Dies erforderte die Kontrolle über die Erinnerung an die Republik vor Augustus. In welchen Bereichen und mit welchen Mitteln hat Augustus entscheidenden und monopolisierenden Einfluß auf die Erinnerungskultur in der römischen Gesellschaft genommen? Wie blieben die Taten des Augustus bei nachfolgenden Generationen in Erinnerung?

Für das Seminar wird ein Reader bereitgestellt. Wer sich schon im Vorfeld eingehend mit Augustus befassen will, dem sei folgendes Werk empfohlen: Jochen Bleicken, Augustus: Eine Biographie (Berlin 1998) – Bleickens Monographie ist das Standardwerk zu Augustus. Auf den 799 Seiten zeichnet Bleicken ein detailliertes Bild über Aufstieg und Alleinherrschaft des Augustus. Wer eine kurze, knappe Einführung für den ersten Überblick sucht, dem sei folgendes Bändchen aus der Reihe Beck Wissen empfohlen: Werner Eck, Augustus und seine Zeit (München 1998).

Das Seminar ist teilnahmebeschränkt. Es wird eine Warteliste eingerichtet.

Das Studienzentrum München hat eine Liste der empfehlenswerten Hotels und Übernachtungsmöglichkeiten zusammengestellt.

Lageplan des Fernstudienzentrums München


Den Studierenden wird empfohlen:
a) sich den Lageplan auszudrucken und mit zu nehmen
b) sich etwas zu Essen und zu Trinken mit zu nehmen, da weder Mensa, noch Cafeteria geöffnet sind und
c) den aktuellen Studentenausweis nicht zu vergessen, diesen benötigen Sie am Samstag um eingelassen zu
werden.

Irmgard Hartenstein | 04.12.2014
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, LG Geschichte und Gegenwart Alteuropas, 58084 Hagen