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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Das Ruhrgebiet in der Vormoderne

Adressatenkreis: BA Kulturwissenschaften, Module G1 - G5, Module 4, 5, 11A, 12A; MA Europäische Moderne, Magister, weitere Interessierte auf Anfrage
Ort: Ruhrgebiet
Adresse: FernUniversität Hagen
Universitätsstr. 11
Raum F09 (am 22. und 23.08.2010)
Termin: 22.08.2010 bis
28.08.2010
Leitung: Prof. Dr. Schmieder (Mittelalter)
Prof. Dr. Thomas Sokoll (Frühe Neuzeit)
Dr. Uta Kleine(Mittelalter)
Daniel Syrbe M.A. (Antike)
Anmeldefrist: 16.12.2009 - 31.01.2010
Auskunft erteilt: E-Mail: Irmgard Hartenstein
Telefon: +49 2331 987- 4752

Im Jahr 2010 sind Essen und das Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas. Die Geschichte des Ruhrgebietes beginnt nicht mit Steinkohlebergbau und Montanindustrie. Bereits in der Vormoderne war die Region eine hoch entwickelte Kulturlandschaft. Eine intensive Nutzung ist für die vor- und frühgeschichtlichen Zeiten bezeugt; zu Beginn der römischen Kaiserzeit war sie ein außenpolitischer Brennpunkt; im Frühmittelalter sächsisches Ausbaugebiet des Frankenreiches, dann Kloster- und Städtelandschaft, schließlich Zentrum gewerblicher Verdichtung und der Frühindustrialisierung. Wir werden uns all diese Aspekte an wechselnden Orten erschließen: Hagen (Freilichtmuseum), Balve/ Hönnetal (steinzeitliche Höhlenlandschaft, vorindustrielle Eisenverhüttung), Witten/ Muttental (vorindustrielles Bergbaurevier), Dortmund (mittelalterliche Stadttopographie), Hohensyburg (u.a. mittelalterliche Höhenburg u. Pfarrkirche, modernes Nationaldenkmal), Essen (Dom, Kloster, Zeche Zollverein/Ruhrmuseum), Zechenanlagen Zollern (Dortmund) und Nachtigall (Witten), Duisburg (mittelalterliche Pfalzanlage), Xanten (Römerlager und mittelalterliche Stiftskirche), Hamm (Erdhügelburg, mittelalterliche Pfarrkirche), Bergkamen (Römerlager).

Die Teilnehmerzahl ist auf 25 begrenzt. Die Übernahme eines Referates ist verpflichtend. Eine Liste der Möglichkeiten wird rechtzeitig zur Verfügung gestellt werden (voraussichtlich zusammen mit Ihrer Teilnahmezusage werden Sie auch erfahren, wann Sie die Liste werden einsehen können).

Der Programmablauf sieht Busfahrten und Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln vor. Die Kosten pro Teilnehmer werden sich voraussichtlich für Bus, Eintritte und Führungen auf maximal 200.- EUR belaufen. Die Mitfahrt im Reisebus ist verpflichtend, da wir als Gruppe reisen wollen und die Reisebuskosten entsprechend aufgeteilt werden sollen. Wir werden unsere Standorte wechseln: Mit einer Ausnahme sind die Teilnehmer gehalten, selbst für Übernachtungen zu sorgen. Sie werden unmittelbar nach dem Anmeldeschluss mit Ihrer Teilnahmezusage auch die wechselnden Standorte mitgeteilt bekommen, so dass Sie rechtzeitig planen können. Die einzelne gemeinsame Übernachtung wird für alle gebucht, der Preis dafür mitgeteilt, sobald wir Näheres wissen.
Bitte bedenken Sie bei Ihren Planungen auch, daß wir teilweise sehr intensiv zu Fuß unterwegs sein werden, auch über Land.

Einführende Literatur:
- Thomas Paret, Das Ruhrgebiet. Kultur und Geschichte im „Revier“ zwischen Ruhr und Lippe, Köln 42007 (Auflage beachten!)
- Harald Polenz, Götter, Gräber, Grubengold. Archäologie im Ruhrgebiet, Essen 2000
- Horn, Heinz Günter(Hg.), Die Römer in Nordrhein-Westfalen, Stuttgart 1987
- Vergessene Zeiten. Mittelalter im Ruhrgebiet, 2 Bde., Essen 1990
http://www.route-industriekultur.de/


Übernachtungsmöglichkeiten in Hagen gibt es in der Bildungsherberge des ASTA. Eine Übernachtung in der Jugendherberge Hagen ist auch ohne Jugendherbergsausweis möglich. Weitere Hotels und Pensionen bietet die Hagen Touristik.

04.12.2014
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, LG Geschichte und Gegenwart Alteuropas, 58084 Hagen