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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Forschungsseminar "Geschichte vor Ort: Erinnerungskulturen im lokalen Kontext"

Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G1; Modul G5; Modul G6; BA PVS: Modul GE; MA EuMo: Modul 4G; Modul 5G; Modul 7G; MA Gov: Modul 1.3; Alle Studierenden in geschichtswissenschaftlichen Modulen
Ort: München
Adresse: Regionalzentrum München
TU München
Arcisstr. 21, Raum 0514
80333 München
Termin: 31.03.2017 bis
01.04.2017
Zeitraum: Frei, 31.03.2017, 16.00-20.30 Uhr
Sa, 01.04.2017, 09.00-16.00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Wolfgang Kruse
Dr. Bärbel Sunderbrink
Anmeldefrist: 05.03.2017
Anmeldung: Leider keine Anmeldung mehr möglich.
Auskunft erteilt: E-Mail: Andrea Buczek
Telefon: +49 02331/987-2110
E-Mail: Prof. Dr. Wolfgang Kruse
Telefon: 02331/987-2121

Im Geschichtsstudium begegnet den Studierenden die Geschichte zumeist in Form von Büchern und Aufsätzen, in denen über die Geschichte geschrieben wird. Der eigentliche Stoff, aus dem unser Wissen über die Geschichte stammt, findet sich aber in den sog. Quellen. Für den begrenzten Rahmen einer studentischen Hausarbeit ist die systematische Erschließung und Auswertung von Quellen, die selbständige Quellenforschung also, in der Regel zu aufwändig - es sei denn, die Themen konzentrieren sich auf eng umgrenzte, am besten lokale Bereiche. Solche kleinen, eigenständigen Forschungsarbeiten möchten wir mit dem Forschungsseminar "Geschichte vor Ort" anregen und dort präsentieren und diskutieren. Daraus können Modulabschlußarbeiten im BA Kulturwissenschaften (G 6) oder im MA Europäische Moderne (Modul 7 G), aber auch Examensarbeiten hervorgehen. Nach Möglichkeit sollen auf dem Seminar die Forschungsthemen vorgestellt und anschließend die schriftlichen Arbeiten abgefaßt werden.
Dafür ist es sinnvoll, wenn die einzelnen Arbeiten sich auf ein gemeinsames Rahmenthema beziehen. Ausgewählt haben wir diesmal das Thema "Erinnerungskulturen im lokalen Kontext". Sie können in diesem Zusammenhang Denkmäler und die an ihnen praktizierten Erinnerungskulten, andere Formen des öffentlichen Gedenkens wie etwa den Volkstrauertag, historische Ausstellungen und ihre öffentliche Resonanz, Straßenbenennungen und darüber ausgetragene Kontroversen etc. zum Gegenstand Ihrer Arbeiten machen, immer im engeren lokalen, ggf. auch regionalen Zusammenhang.
Wenn Sie diese Möglichkeit zu eigenständiger historischer Forschung nutzen möchten, worüber wir uns sehr freuen würden, ist es notwendig, mit den thematischen Vorbereitungen eher zu beginnen als üblich. Deshalb kündigen wir die Veranstaltung frühzeitig an und möchten Sie bitten, bei Interesse möglichst bald mit uns Kontakt aufzunehmen, um das weitere Vorgehen besprechen zu können. Das Seminar lebt von Ihren Beiträgen. Selbstverständlich ist es aber auch möglich, ohne eigenes Projekt teilzunehmen.
Für inhaltliche Fragen wenden Sie sich bitte an:
baerbel.sunderbrink@t-online.de
wolfgang.kruse@fernuni-hagen.de

22.03.2017
  • Weitere Links:
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, LG Neuere Deutsche und Europäische Geschichte, 58084 Hagen