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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Kulturgeschichte des europäischen Kalten Krieges

Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G5; BA PVS: Modul GE; Interessierte aller geschichtswissenschaftlichen Studiengänge
Ort: Hagen
Adresse: FernUniversität in Hagen
Universitätsstr. 33
Seminarraum 6, 1.OG
Hagen


Termin: 15.07.2016 bis
16.07.2016
Zeitraum: 15.07.2016; 16.00-20.00 Uhr bis
16.07.2016; 09.00-16.00 Uhr
Leitung: Sibylle Marti
Anmeldefrist: 19.06.2016
Anmeldung: Leider keine Anmeldung mehr möglich.
Auskunft erteilt: E-Mail: Sibylle Marti

Der Kalte Krieg war keine friedliche Epoche. Etliche Kriege in Afrika, Asien und Südamerika standen im Zusammenhang mit dem Antagonismus zwischen den beiden Systemen in West und Ost. In den meisten Ländern Europas und insbesondere des ‚Westens‘ handelte es sich allerdings um einen imaginären Konflikt. Doch auch der vorgestellte Kalte Krieg war wirkmächtig: Als dichotome Spaltung der Welt drang die Blocksituation in sämtliche Bereiche der Gesellschaft ein. Dieser kulturellen Deutungsmacht des Kalten Krieges geht die Präsenzveranstaltung nach. Die behandelten Forschungsbeiträge und Quellenbeispiele reichen dabei von Darstellungen des Systemkonfliktes in populären Medien und den Debatten um die ‚Amerikanisierung‘ der europäischen Kultur über öffentlich geäußerte Atomängste bis zu Vorbereitungen des Zivilschutzes auf einen möglichen Nuklearkrieg. Ebenso werden materielle Relikte und andere Hinterlassenschaften des Kalten Krieges in Europa thematisiert.

Die Präsenzveranstaltung richtet sich insbesondere an Studierende im Modul GE des Bachelors Politikwissenschaft, Verwaltungswissenschaft, Soziologie sowie an Studierende im Bachelor Kulturwissenschaften im Modul G5, ist aber offen für alle interessierten Geschichtsstudierenden. Die Teilnehmenden erhalten nach Ablauf der Anmeldefrist per Mail einen Reader mit Texten zur Vorbereitung. Wer an der Präsenzveranstaltung ein Referat halten möchte, soll sich bitte per Mail an Sibylle Marti wenden.

20.06.2016
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, LG Neuere Deutsche und Europäische Geschichte, 58084 Hagen