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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Schweigen und Erinnern. Der Holocaust, die Verbrechen der Wehrmacht und die Nachkriegsgesellschaften Europas. AUSGEBUCHT!

Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G6; MA EuMo: Modul 4G; MA GeEu: Modul III; offen für alle Geschichtsstudierenden
Ort: München
Adresse: Regionalzentrum München
TU München,
Arcisstr. 21,
Raum 1237
Termin: 13.04.2018 bis
14.04.2018
Zeitraum: Frei, 13.04.2018 15.00-20.00 Uhr
Sa, 14.04.2018 09.30.-17.00 Uhr
Leitung: Univ. Prof. Dr. Alexandra Przyrembel

Anmeldefrist: 11.03.2018
Anmeldung: Leider keine Anmeldung mehr möglich. Das Seminar ist ausgebucht!
Auskunft erteilt: E-Mail: Andrea Buczek
Telefon: +49 02331/987-2110

In den 1990er Jahren konzipierte das Hamburger Institut für Sozialforschung eine erste Ausstellung über die Verbrechen der Wehrmacht, die zu einer öffentlichen Debatte über die Verantwortung des Militärs am Holocaust sowie an den Verbrechen gegenüber der sowjetischen Zivilbevölkerung führte. Eine zweite folgte. In einem ersten Schritt fragt das Seminar exemplarisch nach der Verantwortung und den Handlungsspielräumen der Wehrmacht, um dann in einem zweiten Schritt die erinnerungspolitischen Dimensionen der ‚Aufarbeitung‘ dieser Verbrechen für die Bundesrepublik, vor allem auch im europäischen Vergleich zu analysieren. Neben den beiden Ausstellungen des Hamburger Instituts für Sozialforschung, dem Film ‚Jenseits des Krieges‘ (1996) der österreichischen Regisseurin Ruth Beckermann steht insbesondere auch das Selbstverständnis des Militärs vor und nach 1945 im Zentrum des Seminars.

Lit.: Tony Judt, Geschichte Europas seit dem Zweiten Weltkrieg, Bonn 2006 (hier: Epilog. Erinnerungen aus dem Totenhaus, S. 931-966; Jan Philipp Reemtsma, Zum Begriff der Handlungsspielräume (Link: https://www.eurozine.com/uber-den-begriff-handlungsspielraumevortrag-im-rahmen-des-begleitprogramms-der-ausstellung-verbrechen-der-wehrmacht-dimensionen-des-vernichtungskrieges-1941-1944-munchen-7-november-2002/ ;Hamburger Institut für Sozialforschung (Hg.) (1999): Eine Ausstellung und ihre Folgen. Zur Rezeption der Ausstellung "Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941 bis 1944". Unter Mitarbeit von Bernd Ulrich. 1. Aufl. Hamburg: Hamburger Ed..

19.03.2018
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