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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Das Militärregime in Brasilien (1964-1985) und die "Moderne". Modernisierung als Legitimation?

Adressatenkreis: BA Kulturwissenschaften Modul 12A/G4, MA Europ. Moderne Modul 6G, Magister
Ort: Hannover
Adresse: Regionalzentrum Hannover
Seminarraum S2
Expo Plaza 11
30539 Hannover
Termin: 02.10.2010 bis
03.10.2010
Zeitraum:
Sa 9:00-18:00 Uhr
So 10-14:00
Leitung: Nina Schneider
Anmeldung: max. 25 Teilnehmer; ONLINE-Anmeldung, s. unten; falls Sie mit der Weitergabe Ihrer Adresse zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften nicht einverstanden sind, geben Sie dies bitte ausdrücklich an.
Auskunft erteilt: E-Mail: Nina Schneider
Telefon: +49 2331 987 - 4495
E-Mail: Karin Gockel
Telefon: +49 2331 987 - 2122

Während uns das Militärregime in Chile samt seinem Diktator Pinochet ein Begriff ist, ist das Militärregime in Brasilien (1964-1985) den wenigsten Menschen bekannt. Diese Veranstaltung wird in die 21-jährige Militärherrschaft einführen und das Regime in den lateinamerikanischen und internationalen Gesamtkontext einordnen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, was machte dieses Regime im Speziellen aus. Anders als Argentinien, waren die späten 1960er/frühen 1970er Jahre durch das sogenannte brasilianische Wirtschaftswunder (milagre brasileiro) gekennzeichnet. Im Zuge dieser Veranstaltung wollen wir beleuchten, inwiefern das Regime auf Modernekonzepte zurückgegriffen hat, und zudem kritisch reflektieren, wie bestimmte Argumentationsweisen und rhetorische Kniffe aus dem Moderne-Fundus zu Legitimierungszwecken missbraucht wurden.

Es wird einen Reader geben, der in das Militärregime einführt. Es wird vorausgesetzt, dass alle Teilnehmer den Reader zu Veranstaltungsbeginn gelesen haben!

Literatur:

- Boris Fausto, Concise History of Brazil (Cambridge: University of Cambridge Press, 2006).

- Thomas E. Skidmore, The Politics of Military Rule in Brazil, 1964-1985 (N. Y. : Oxford University Press, 1988).

- Maria H. M. Alves, State and Opposition in Military Brazil (Austin: University of Texas Press, 1985).

ORGANISATORISCHES:

Zum Regionalzentrum Hannover vom Hauptbahnhof aus:

Mit den U-Bahnlinien: 1 (Richtung Sarstedt/bzw. Laatzen), 2 (Richtung Rethen) und 8 (Richtung Messe/Nord) zwei Stationen bis zur Haltestelle Aegidientorplatz fahren. Dort in die Linie 6 (Richtung EXPO-Plaza/Messe Ost) umsteigen. An der Endstation der Linie 6 aussteigen, über die Brücke gehen, die Treppe hinunter, dann nach links und in der Expo-Plaza 11, 2. Stock, Aufzug Ost befinden wir uns.

Mit dem Auto:

Hannover liegt zwischen den Autobahnen A7 und A2, der Weg zum EXPO-Gelände ist deutlich ausgeschildert.
Von Norden: A7 Kreuz Hannover-Kirchhorst, A37 Messeschnellweg (B6)
Von Süden: A7 Abfahrt Hannover Süd, A37 Messeschnellweg (B6)
Von Westen: A2 Kreuz Hannover Ost, A7 Abfahrt Hannover Anderten, Südschnellweg (B65), Kreuz Seelhorst, Messeschnellweg (B6)
Von Osten: A2 Abfahrt Hannover-Ost, A7 Abfahrt Hannover Anderten, Südschnellweg (B65), Messeschnellweg (B6).

Sie können sich aber auch noch einmal in der Bildergalerie auf der Homepage des Regionalzentrums den Weg und das Gebäude des Regionalzentrums ansehen:

http://www.fernuni-hagen.de/hannover/bildgalerie.shtml

Online-Anmeldung

Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Eine Bestätigung über Ihre Teilnahme senden wir in den nächsten Tagen an Ihre E-Mail-Adresse.

Ich melde mich für folgende Veranstaltung: Präsenzveranstaltung Das Militärregime in Brasilien (1964-1985) und die "Moderne". Modernisierung als Legitimation? (02.10.2010 bis 03.10.2010 in Hannover) verbindlich an.

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„Mir ist bekannt, dass ich die mir überlassene Kontaktliste nur zum Zwecke der Kontaktaufnahme mit anderen Studierenden sowie zur Bildung studentischer Arbeitsgruppen nutzen darf. Die Daten der Kontaktliste dürfen ausschließlich nur in diesem Sinne verwandt werden (Zweckbindungsgebot gem. § 16 Abs. 2 DSG NW). Insbesondere ist es untersagt, die Liste Dritten zu überlassen. Ein Verstoß gegen das Verbot der Weitergabe stellt eine Ordnungswidrigkeit gem. § 34 DSG NW dar, die mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet wird.“

02.04.2015
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