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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Sevilla und Manila - Die Spanier in Atlantik und Pazifik

Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G2; Modul G4; BA KuWioF: Modul 4; Modul 12A; MA EuMo: Modul 6G; Interessierte
Ort: Wien
Adresse: Zentrum für Fernstudien Wien
Strozzigasse 2
A-1080 Wien
ÖSTERRREICH

Raum 211 Hagen, 2. Stock
Termin: 12.06.2015 bis
13.06.2015
Zeitraum: Freitag, 12.06.2015, 9:00 bis 18:00 Uhr,
Samstag, 13.06.2015, 9:00 bis 18:00 Uhr
Leitung: Dr. Eberhard Crailsheim
Anmeldefrist: 03.05.2015
Anmeldung: ONLINE-Anmeldung, s. unten
Auskunft erteilt: E-Mail: Dr. Eberhard Crailsheim
Telefon: +49 2331 987 - 2124
E-Mail: Karin Gockel
Telefon: +49 2331 987 - 2122

Am Höhepunkt seiner Machtentfaltung erstreckte sich das spanische Imperium über zwei Ozeane. Der Atlantik entwickelte sich rasch zu einem „Teich“, in dem verschiedene europäische Mächte nach Belieben agieren konnten, der Pazifik blieb jedoch längere Zeit seinem Namen gerecht, ein stiller Ozean zu sein. Die spanische Krone verwaltete seine amerikanischen Territorien rund zwei Jahrhunderte lang über den Monopolhafen Sevilla. Die Stadt am Guadalquivir wurde zu einem Handels- und Verwaltungsknotenpunkt zwischen Europa und Amerika, der das spanische imperiale Zentrum seit Anfang des 16. Jahrhunderts mit seinen Kolonien verband. Manila auf der anderen Seite hatte ebenfalls die Funktion einer Drehscheibe und zwar zwischen Asien und Amerika, wo die Eliten Neuspaniens in Kontakt mit asiatischen Produkten und Geschmäckern kam.

Die Lehrveranstaltung geht von diesen beiden Städten aus und beleuchtet ihre Bedeutung für das spanische Weltreich in der frühen Neuzeit. Welche Menschen versammelten sich dort und welchen Praktiken gingen sie nach (Handel, Schmuggel, Finanzgeschäfte, Handwerk, Seefahrt etc.)? Darüber hinaus wird nach der konzeptionellen Bedeutung der beiden Ozeane für Spanien gefragt und nach ihrer Durchdringung durch andere europäische Mächte. Auch die Folgen europäischer Eroberungen und Forschungsfahrten für indigene Bevölkerungsgruppen soll dabei besprochen werden.

Die Lehrveranstaltung richtet sich vor allem an die Studierenden im BA Kulturwissenschaften, aber auch an Interessierte anderer Studiengänge. Die Studierenden werden über eine Moodle-Plattform vorab mit einführender Literatur versorgt und erhalten erste Arbeitsaufgaben. Neben der Beschäftigung mit aktueller wissenschaftlicher Literatur zu dem Thema sollen auch Zeitgenossen anhand von übersetzten Quellen zu Wort kommen.

Literaturhinweise:

  • Bailyn, Bernard (2005): Atlantic history. Concept and contours. Cambridge, Mass.: Harvard Univ. Press.
  • Buschmann, Rainer F.; Slack, Edward R.; Tueller, James B. (2014): Navigating the Spanish Lake. The Pacific in the Iberian world, 1521 - 1898. Honolulu: Univ. of Hawaiʻi Press (Perspectives on the global past).
  • Flynn, Dennis Owen; Giráldez, Arturo; Sobredo, James (Eds.) (2001): European Entry into the Pacific. Spain and the Acapulco-Manila Galleons. Aldershot: Ashgate (The Pacific world, 4).
  • Pieper, Renate; Schmidt, Peer (Hg.) (2005): Latin America and the Atlantic World / El mundo atlántico y América Latina (1500-1850). Essays in Honor of Horst Pietschmann. Köln: Böhlau.
  • Pietschmann, Horst (Hg.) (2002): Atlantic History. History of the Atlantic System, 1580-1830. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Spate, O. H. K. (1979): The Spanish Lake. London: Croom Helm (Pacific since Magellan, 1).
  • Schurz, William Lytle (1985): The Manila Galleon. Manila: Historical Conservation Society.

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16.04.2015
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