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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Über „Heilige Kühe“ und „Zeichen als Wunder“: Eine Einführung in Postkoloniale Studien

Adressatenkreis: BA Kulturwissenschaften Modul 12A/G4, MA Europ. Moderne Modul 6G, Magister
Ort: Leipzig
Adresse: Universität Leipzig
Seminargebäude
2. Etage, Raum S204
Universitätsstraße 1
04109 Leipzig
Termin: 11.11.2011 bis
12.11.2011
Zeitraum: Fr 16:00-20:00 Uhr
Sa 10:00-18:00 Uhr
Leitung: Nina Schneider
Anmeldefrist: 30.09.2011
Anmeldung: max. 25 Teilnehmer; ONLINE-Anmeldung, s. unten; falls Sie mit der Weitergabe Ihrer Adresse zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften nicht einverstanden sind, geben Sie dies bitte ausdrücklich an.
Auskunft erteilt: E-Mail: Nina Schneider
Telefon: +49 2331 987 - 4495
E-Mail: Karin Gockel
Telefon: +49 2331 987 - 2122

Wie reagierten die Bewohner Indiens, als ihnen britische Kolonialherren die Bibel nahe zu bringen versuchten? Was repräsentierte dieses „heilige Buch“ für sie? Mit dieser kolonialen Begegnung beschäftigt sich ein klassischer Aufsatz der sogenannten „Postkolonialstudien“, einer neuen akademischen Denkrichtung, welche die Globalgeschichte in den letzten Jahrzehnten zunehmend beeinflusst hat. Entstanden in den späten 1970er/frühen 1980er Jahren, hat sich diese akademische Schule zunehmend institutionalisiert; eigene Forschungsabteilungen, Studiengänge und Zeitschriften unter diesem Label sind im Wissenschaftsbetrieb bereits etabliert. Dennoch bleibt unklar, was unter „Postkolonialen Studien“ genau zu verstehen ist. So gibt es verschiedene Definitionen und Strömungen innerhalb dieser Schule.

Diese Veranstaltung führt anhand von Fallbeispielen grundlegend in die sogenannten „Postkolonialen Studien“ ein. Zunächst einmal werden wir ihren Ursprung beleuchten; in welchem Kontext entstanden sie und welche Personen haben zu ihrer Entstehung beigetragen. Anschließend werden wir klassische postkoloniale Texte gemeinsam lesen und deren besondere Bedeutung untersuchen. Ferner wollen wir herausarbeiten, welche verschiedenen Strömungen es innerhalb der Postkolonialstudien gibt. Zuletzt werden wir kritische Stimmen beleuchten und versuchen, die einzelnen Kritikpunkte zu bewerten.

Es wird einen Reader geben, der in das Thema einführt.

Es wird vorausgesetzt, dass alle Teilnehmer bereit sind, ein kurzes Referat zu halten.

Mögliche Themen:

- Die Ursprünge der Postkolonialstudien

- Gayatri C. Spivak (Werk oder Biographie)

- E. W. Said (Werk oder Biographie)

- Homi K. Bhaba (Werk oder Biographie)

- Hauptkritiker und Kritikpunkte der Postkolonialstudien

- Beispiele von Postkolonialstudien in bestimmten Regionen/gewisse Schulen

- Postkolonialstudien in der deutschen Forschungslandschaft

Einführende Literatur:

  • Said, Edward W. (1979) Orientalism, New York: Vintage Books, S. 1-28.
  • Spivak, Gayatri C. (1995): Can the Subaltern Speak?, in: Ashcroft, Bill/Griffiths, Gareth/Tiffin, Helen (Hg.): The Post-colonial Studies Reader, London and New York, S. 24-28.
  • Varela, María do Mar Castro/Dhawan, Nikita (Hg.) (2005): Postkoloniale Theorie. Eine kritische Einführung, Bielefeld.

*Organisatorisches

Einen Lageplan finden Sie unter http://www.zv.uni-leipzig.de/service/lageplan-anreise/lageplan.html?ifab_modus=detail&ifab_id=855.

Online-Anmeldung

Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus. Eine Bestätigung über Ihre Teilnahme senden wir in den nächsten Tagen an Ihre E-Mail-Adresse.

Ich melde mich für folgende Veranstaltung: Präsenzveranstaltung Über „Heilige Kühe“ und „Zeichen als Wunder“: Eine Einführung in Postkoloniale Studien (11.11.2011 bis 12.11.2011 in Leipzig) verbindlich an.

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02.04.2015
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