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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Glücksritter des Imperialismus. Händler, Pflanzer, Abenteurer als Pioniere und Nutznießer kolonialer Expansion

A U S G E B U C H T !

Anmeldung nur noch auf Warteliste!

Adressatenkreis: BA Kulturwissenschaften Modul 12A/G4; MA Europ. Moderne Modul 6G; Magister
Ort: Hagen
Adresse: Fernuniversität in Hagen
Universitätsstraße 21
AVZ
1. OG, Raum B 121 "großer Senatssaal"
Hagen
Termin: 13.09.2013 bis
14.09.2013
Zeitraum: Freitag, 13.09.2013 9.00 bis 18.00 Uhr
Samstag, 14.09.2013 9.00 bis 18.00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Reinhard Wendt

Anmeldefrist: 02.08.2013
Anmeldung: ONLINE-Anmeldung, s. unten; Falls Sie mit der Weitergabe Ihrer Adresse zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften nicht einverstanden sind, geben Sie dies bitte ausdrücklich an.
Auskunft erteilt: E-Mail: Prof. Dr. Reinhard Wendt
Telefon: +49 2331 987 - 2124
E-Mail: Karin Gockel
Telefon: +49 2331 987 - 2122

Die europäische Dominanz über die Welt im langen 19. Jahrhundert schien Manchen schnellen Reichtum, sozialen Aufstieg und Ruhm zu versprechen. Unter denen, die dieser Lockruf erreichte, waren viele Deutsche. Um sie wird es in dieser Veranstaltung gehen, die an Modul 6G im Master „Europäische Moderne“ anknüpft, aber in gleicher Weise für die Module G4/12A im Bachelor „Kulturwissenschaften“ sowie für den Magisterstudiengang relevant ist. Abenteurer aller Art, Kaufleute, Schiffskapitäne, Matrosen, aber auch Pflanzer oder Entdecker und Forscher bereiteten dem Imperialismus des 19. Jahrhunderts in informeller wie in formeller Gestalt den Weg, verfestigten seine Strukturen oder zogen individuellen Nutzen aus den Chancen, die er eröffnete. Auf exemplarische Weise wird in der Veranstaltung versucht, Personen und Personengruppen zu identifizieren und idealtypisch zu beschreiben, die in der europäisch-überseeischen Mächtekonstellation gestaltend und nutznießend agierten. Abschließend soll gemeinschaftlich erörtert werden, welcher Stellenwert solchen Glücksrittern in der europäischen Moderne und in ihrer Ausgestaltung zukommen kann. Die Bühne der Geschichte allerdings betritt diese Personengruppe nicht erst im 19. Jahrhundert. Wir finden Vertreter in der frühen Neuzeit etwa in den Handelskompanien, und es ließe sich auch darüber debattieren, ob nicht der eine oder andere Missionar gleichfalls zu dieser Gruppe gerechnet werden könnte.

Als kleinen Ausschnitt aus dem gesamten Panorama möchte ich zur vorbereitenden Lektüre schon jetzt empfehlen:

Van Gelder, Roelof: Das ostindische Abenteuer. Deutsche im Dienst der Vereinigten Ostindischen Kompanie der Niederlande (VOC), 1600-1800. Bremerhaven, Hamburg 2004, S. 42-56.

Berth, Christiane: Aus Hamburg in die Kaffee-Welten Zentralamerikas. Die Nottebohm Hermanos in Guatemala. In: Arfs, Jörn/Mücke, Ulrich (Hg.): Händler, Pioniere, Wissenschafler. Hamburger in Lateinamerika. Berlin 2010, S. 67-88.

Kundrus, Birthe: Moderne Imperialisten. Das Kaiserreich im Spiegel seiner Kolonien. Köln u.a. 2003, S. 44-55, 77-96, 120-137.

Ruppenthal, Jens: Kolonialismus als „Wissenschaft und Technik“. Das Hamburgische Kolonialinstitut 1908-1919. Stuttgart 2007, S. 19-47.

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(13.09.2013 bis 14.09.2013 in Hagen) verbindlich an.

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02.04.2015
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