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Präsenzveranstaltung

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Thema:

"The only good Indians I ever saw were dead"
- die Indianer Nordamerikas und die Westausdehnung der USA

Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G4; BA KuWioF: Modul 12A; MA EuMo: Modul 6G; MA GeEu;
offen für alle Geschichtsstudierenden
Ort: Frankfurt am Main
Adresse: Regionalzentrum Frankfurt/Main
Colosseo Frankfurt
Walther-von-Cronberg-Platz 16
60594 Frankfurt am Main

Raumänderung:
Raum "Paulskirche"
Termin: 16.03.2018 bis
17.03.2018
Zeitraum: Freitag, 16.03.2018, 09:00 bis 18:00 Uhr,
Samstag, 17.03.2018, 09:00 bis 18:00 Uhr
Leitung: Prof. Dr. Jürgen G. Nagel
Anmeldefrist: 02.02.2018
Anmeldung: ONLINE-Anmeldung s. unten
Auskunft erteilt: E-Mail: Prof. Dr. Jürgen G. Nagel
Telefon: +49 2331 987 - 2114
E-Mail: Karin Gockel
Telefon: +49 2331 987 - 2122

https://www.fernuni-hagen.de/stz/frankfurt/regionales/

Der legendäre titelgebende Ausspruch dieses Seminars – in der deutschen Version: „Nur ein toter Indianer ist ein guter Indianer“ – wird allgemein dem US-amerikanischen Offizier Philip Sheridan (1831-1888) zugeschrieben, einem Teilnehmer am Sezessionskrieg und gnadenlosen Indianerkämpfer, der schließlich Oberkommandierender des Heeres wurde. Seine Person steht exemplarisch für die sogenannten Indianerkriege des 19. Jahrhunderts, die in ein modernes kritisches Bewusstsein vor allem durch ihre Grausamkeiten, durch die Vernichtung jeglicher Lebensgrundlagen der „Native Americans“, durch Reservate und Genozid eingegangen sind. Der Publizist Dee Brown hat dieser Tragödie mit einem Weltbestseller ein dramatisches Denkmal gesetzt und dafür gesorgt, dass die Opfer dieser Auseinandersetzungen nicht in Vergessenheit geraten sind.

Das Seminar möchte diesen Zusammenhang in einem weiteren Kontext beleuchten, indem es den Kulturzusammenstoß zwischen „Weißen“ und „Roten“ im Zuge der Westausdehnung der USA insgesamt in den Blick nimmt. Neben Krieg und Genozid kommen dabei diplomatische Versuche und Handelskontakte, christliche Mission und Bildungspolitik, Indianerpolitik und Reservatsverwaltung wie auch die Forschung über Indianer zur Sprache. Dabei sind sowohl die gesellschaftlichen Gegebenheiten der „Native Americans“ einzubeziehen wie die soziopolitischen Hintergründe des amerikanischen Expansionismus. Vor diesem Hintergrund sollen die Formen von Kulturkontakt, Kulturwandel und Kulturzerstörung im amerikanischen „Westen“ diskutiert werden.

Literaturhinweise

Brown, Dee 1970: Bury My Heart at Wounded Knee. An Indian History of the American West, New York: Holt, Rinehart & Winston.

Deloria, Philip Joseph/Salisbury, Neal 2002: A Companion to American Indian History (Blackwell Companion to American History, 4), Malden/Mass.: Blackwell.

Dunbar-Otiz, Roxanne 2014: An Indigenous People’s History of the United States, Boston: Beacon Press.

Prucha, Franis Paul 1995: Great Father. United States Government and the American Indians, Lincoln: University of Nebraska Press.

Utley, Robert M. 1986: The Indian Frontier of the American West, 1846-1890, 4. Auflage, Albuquerque: University of New Mexico Press.

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- die Indianer Nordamerikas und die Westausdehnung der USA
(16.03.2018 bis 17.03.2018 in Frankfurt am Main) verbindlich an.

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Karin Gockel | 14.03.2018
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, LG Neuere Europäische und Außereuropäische Geschichte, 58084 Hagen