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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Orientalismus und Nationalismus -
der Nahe Osten im Ersten Weltkrieg

A U S G E B U C H T !

Anmeldung nur noch auf Warteliste!

Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G4; BA KuWioF: Modul 12A; MA EuMo: Modul 6G; Interessierte
Ort: Wien
Adresse: Zentrum für Fernstudien Wien
Strozzigasse 2
A-1080 Wien
Österreich

Raum 211 "Hagen", 2. Stock
Termin: 23.01.2015 bis
24.01.2015
Zeitraum: Freitag, 23.01.2015, 9:00 bis 18:00 Uhr,
Samstag, 24.01.2015, 9:00 bis 18.00 Uhr
Leitung: PD Dr. Jürgen G. Nagel
Anmeldefrist: 12.12.2014
Anmeldung: ONLINE-Anmeldung, s. unten
Auskunft erteilt: E-Mail: PD Dr. Jürgen G. Nagel
Telefon: +49 2331 987 - 2114
E-Mail: Karin Gockel
Telefon: +49 2331 987 - 2122

Zentrum für Fernstudien Wien, Anfahrt: www.fernstudien.at/content/e124318/e165506/e165543

Der Erste Weltkrieg stellte nicht nur für das Europa der Moderne eine tiefgreifende Zäsur dar, sondern sorgte auch jenseits der europäischen Grenzen für nachhaltige Veränderungen. In keinem anderen außereuropäischen Großraum wurde dabei die politische wie gesellschaftliche Landkarte so gründlich umgestaltet wie im Nahen Osten (Ägypten, Levante, Arabische Halbinsel, Zweistromland, Iran, Türkei). Nachdem der Hype des Gedenkjahres 2014 mit seiner eurozentrischen Orientierung ein wenig abgeklungen ist, will dieses Seminar den Kriegsschauplatz im Vorderen Orient in den Blick nehmen und damit den globalen Charakter des Großen Krieges stärker betonen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden zunächst die verschiedenen Interessen der kriegsführenden europäischen Mächte (Großbritannien, Frankreich, Deutsches Reich) und der regionalen Akteure (Osmanisches Reich, arabischer Widerstand) sowie die daraus resultierenden Strategien bzw. Aktivitäten stehen. Das Seminar soll jedoch nicht bei einer reinen Kriegsgeschichte stehenbleiben, sondern besondere Aufmerksamkeit sowohl auf die ideologischen Hintergründe des Geschehens als auch auf die langfristigen Auswirkungen in der Region lenken. Dadurch werden einerseits Phänomene wie Nationalismus, Panislamismus und Orientalismus hinsichtlich ihrer realpolitischen Relevanz hinterfragt und andererseits die historischen Grundlagen aktueller Konflikte beleuchtet. Nicht zu kurz kommen werden die Diskurse, die sich über diese Entwicklungen in der späteren politischen wie historischen Debatte entspannen.

Die Veranstaltung wendet sich an alle Studierenden im BA Kulturwissenschaften und im MA Europäische Moderne, die am inhaltlichen – oder auch methodischen – Schwerpunkt des Seminars Interesse haben. Interessierte Gäste sind willkommen. Einen wichtigen Platz wird die Arbeit mit Originalquellen einnehmen, um eine Vertiefung geschichtswissenschaftlicher Arbeitsweisen zu ermöglichen. Neben der inhaltlichen Diskussion werden dementsprechend auch die Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens thematisiert und ausreichend Zeit für die Besprechung von Klausuren, Hausarbeiten und mündlichen Prüfungen eingeplant.

Literaturhinweise

Friedman, Isaiah: British Pan-Arab Policy, 1915-1922, New Brunswick 2010.

Karsh, Efraim/Karsh, Inari: Empire of Sand. The Struggle for Mastery in the Middle East 1789-1923, Cambridge/Mass. 1999.

Loth, Wilfried/Hanisch, Marc (Hg.): Erster Weltkrieg und Dschihad. Die Deutschen und die Revolutionierung des Orients, München 2014.

Lüdke, Tilman: Jihad made in Germany. Ottoman and German Propaganda and Intelligence Operations in the First World War (Studien zur Zeitgeschichte des Nahen Ostens und Nordafrikas, 12), Münster 2005.

Teichmann, Gabriele/Völger, Gisela (Hg.): Faszination Orient. Max von Oppenheim, Forscher, Sammler, Diplomat, Köln 2001.

Westrate, Bruce: The Arab Bureau. British Policy in the Middle East 1916-1920, University Park 1992.

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der Nahe Osten im Ersten Weltkrieg

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(23.01.2015 bis 24.01.2015 in Wien) verbindlich an.

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02.04.2015
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, LG Neuere Europäische und Außereuropäische Geschichte, 58084 Hagen