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Präsenzveranstaltung

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Thema:

Wie funktioniert eigentlich Kolonialismus?

A U S G E B U C H T !
Anmeldung nur noch auf Warteliste!

Adressatenkreis: BA KuWi: Modul G4; BA KuWioF: Modul 12A; MA EuMo: Modul 6G; Interessierte
Ort: Frankfurt am Main
Adresse: Regionalzentrum Frankfurt/Main

Walther-von-Cronberg Platz 16 / Colosseo
60594 Frankfurt am Main

Raum "Neue Börse"
Termin: 31.01.2014 bis
01.02.2014
Zeitraum: Freitag, 31.01.2014, 09:00-18:00 Uhr
Samstag, 01.02.2014, 09:00-18:00 Uhr
Leitung: PD Dr. Jürgen G. Nagel
Henrik Lührs, M.A.
Anmeldefrist: 20.12.2013
Anmeldung: ONLINE-Anmeldung, s. unten; Falls Sie mit der Weitergabe Ihrer Adresse zwecks Bildung von Fahrgemeinschaften nicht einverstanden sind, geben Sie dies bitte ausdrücklich an.
Auskunft erteilt: E-Mail: PD Dr. Jürgen G. Nagel
Telefon: +49 2331 987 - 2114
E-Mail: Henrik Lührs M.A.
Telefon: +49 2331 987 - 4495
E-Mail: Karin Gockel
Telefon: +49 2331 987 - 2122

Eine Hotelliste ist auf der Homepage des Regionalzentrums veröffentlicht.

Der Begriff des Kolonialismus wird nicht selten mit simplifizierenden Vorstellungen verbunden, die seinen Gehalt vornehmlich auf Eroberung, Unterdrück und Waffengewalt reduzieren. Allein ein Blick auf die quantitativen Kräfteverhältnisse zwischen Kolonisierenden und Kolonisierten verrät jedoch, dass weitaus komplexere Verhältnisse untersucht werden müssen, will man ein Verständnis für die Funktionsweisen des Kolonialismus entwickeln. Dabei lässt sich über die Jahrhunderte eine Vielzahl an Erscheinungsformen feststellen, bei denen Gewalt sicherlich eine wichtige Rolle spielte, genauso aber auch unterschiedliche Spielarten von Aushandlungsprozessen und Kollaboration.

Das Seminar will sich der Frage, wie ein solches asymmetrisches Herrschaftssystem über einen so langen Zeitraum überhaupt funktionieren konnte, zunächst anhand von Fallbeispielen nähern, die vorab von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern eigenständig ausgewählt und vorbereitet werden sollen. In einem zweiten Schritt sollen die hieran erarbeiteten Erkenntnisse zum Theorieangebot der Geschichts- und Sozialwissenschaften in Bezug gesetzt werden.

Im Vorfeld wird eine Moodle-Plattform eingerichtet werden, mit deren Hilfe die Veranstaltung intensiv vorbereitet werden soll. Eine aktive Mitarbeit auch in den Wochen vor den beiden Präsenztagen ist für die Teilnahme daher unbedingt erforderlich. Über das Konzept und die Einzelheiten werden die Teilnehmerinnen und Teilnehmer unmittelbar nach Anmeldeschluss informiert. Zudem wird die Lektüre das Bändchens "Kolonialismus. Geschichte – Formen – Folgen" von Jürgen Osterhammel und Jan C. Jansen aus der Reihe "C. H. Beck Wissen" vorausgesetzt, das alle Beteiligten angesichts des geringen Preises (€ 8,95) anschaffen sollten.

Literaturhinweise

Balandier, Georges: Die koloniale Situation. Ein theoretischer Ansatz, in: Rudolf von Albertini (Hg.): Moderne Kolonialgeschichte, Köln, Berlin 1970, S. 105-124.

Galtung, Johann: Eine strukturelle Theorie des Imperialismus, in: Dieter Senghaas (Hg.): Imperialismus und strukturelle Gewalt. Analysen über unabhängige Reproduktion, Frankfurt/Main 1976, S. 29-104.

Laak, Dirk van: Kolonien als "Laboratorien der Moderne"?, in: Sebastian Conrad (Hg.): Das Kaiserreich transnationale. Deutschland und die Welt 1871-1914, Göttingen 2004, S. 257-279.

Osterhammel, Jürgen/Jansen, Jan C.: Kolonialismus. Geschichte – Formen – Folgen, 72012.

Stoler, Ann Laura/Cooper, Frederick: Zwischen Metropole und Kolonie. Ein Forschungsprogramm neu denken, in: Claudia Kraft/Alf Lüdke/Jürgen Martschukat (Hg.): Kolonialgeschichten. Regionale Perspektiven auf globale Phänomene, Frankfurt/Main 2010, S. 26-66.

Trotha, Trutz von: Koloniale Herrschaft. Zur soziologischen Theorie der Staatsentstehung am Beispiel des "Schutzgebietes Togo", Tübingen 1994.

Trotha, Trutz von: Was war Kolonialismus? Einige zusammenfassende Befunde zur Soziologie und Geschichte des Kolonialismus und der Kolonialherrschaft, in: Saeculum 55 (2004), S. 49-95.

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Eine Bestätigung Ihrer Teilnahme senden wir Ihnen spätestens zum Ablauf der Anmeldefrist an Ihre email-Adresse. Sollte dann keine Bestätigung erfolgen, melden Sie sich bitte im Lehrgebiet Neuere Europäische und Außereuropäische Geschichte.

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(31.01.2014 bis 01.02.2014 in Frankfurt am Main) verbindlich an.

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02.04.2015
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