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Projekte

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  • Historische Spurensuche - Entdeckung einer Region
    Projektleitung: Prof. Dr. Reinhard Wendt

    Unter der Überschrift "Historische Spurensuche. Entdeckung einer Region" führen das Historische Institut der FernUniversität Hagen sowie mehrere Schulen aus dem Raum Dortmund und Hagen ein Projekt durch, an dem Hochschullehrer, Lehrer und Schüler gemeinsam arbeiten.

    Das Eigene und das Fremde. Spurensuche zur Geschichte des gedeckten Tische in der Evinger Bayrischen Straße, Hagen 2007. (Film zum Projekt: Historische Spurensuche. Entdeckungen einer Region).

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  • Global-Lokal. Migration und Identität
    Projektleitung: Prof. Dr. Reinhard Wendt, Apl. Prof. Dr. Arthur Schlegelmilch , Dr. Eva Ochs

    Unter der Überschrift "Global-Lokal" haben sich Geschichtswissenschaftler des Historischen Instituts und des Instituts für Geschichte und Biographie der FernUniversität in Hagen mit LehrerInnen und SchülerInnen mehrer Schulen aus Hagen und Lüdenscheid zusammen­gefunden, um gemeinsam auf historische Spurensuche im eigenen Lebensumfeld zu gehen. Ausgehend von dem Begriffspaar "Migration und Identität" strebt das Vorhaben an, sowohl Einflüsse fremder Kulturen in der Alltagsrealität aufzuspüren und ihre Bedeutung für Selbstwahrnehmung und Identitätsbildung zu bestimmen als auch erfolgreiche oder miss­lungene Integrationswege zu nachzuverfolgen. Auf der Basis aktueller historio­graphischer Forschungsansätze bedienen sich die SchülerInnen der Instrumentarien der biographischen Forschung: des (narrativen) Interviews nach der Methode der Oral History, der Recherche nach Tagebüchern, Briefen und anderen schriftlichen Dokumenten sowie nach Hinter­lassen­schaften Erinnerungsstücken und weiteren personenschichtlichen Spuren.

    zur ausführlichen Darstellung des Projektes Global-Lokal. Migration und Identität

  • Kommunikation und Öffentlichkeit: Telegrafie in Britisch-Indien, 1849-1947 Prof. Dr. Reinhard Wendt, PD Dr. Michael Mann

    Mit der Einrichtung der Telegrafie in den späten 1830er Jahren wurde die Welt innerhalb weniger Jahrzehnte zum ersten Mal vernetzt. Überland- und Unterwasserkabel bildeten die technische Grundlage dieses Netzwerkes, das besonders die Bestandteile des Britischen Empires umfasste. Gab es in den USA und in Großbritannien Vorbehalte gegen das neue Kommunikationsmedium, was seinen baldigen Einsatz verzögerte, erkannten im Gegensatz dazu die Generalgouverneure in Britisch Indien schnell den strategischen Nutzen eines solchen Netzwerkes.
    Das neue Kommunikationsmedium war in Indien schnell aufgebaut und mit dem ersten funktionierenden Unterwasserkabel auch mit Europa verbunden. Jedoch entglitt den Briten im Laufe der Zeit die Kontrolle über die indische Kolonie. Hier machten sich indische Industrielle, die Intelligenzija und liberale wie radikale Nationalistenkreise die Eigenschaften der Telegrafie zunutze. Wie die Zeitungen trug auch dieses Medium zur Entstehung einer indischen Öffentlichkeit bei, die sich mittels der modernen Kommunikati­onsmittel überhaupt erst als solche definieren, sich formieren und schließlich schlagkräftig organisieren konnte. Im Spannungsverhältnis dieses Dualismus’, vor allem aber in dem Beitrag des Telegrafen zur Entstehung einer indischen Öffentlichkeit, liegt das Innovative des Forschungsinteresses.

19.08.2010
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Historisches Institut, 58084 Hagen