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Frauenförderplan (FFP)

Der Frauenförderplan (nach § 5a und § 6 LGG NRW) besteht an der FernUniversität aus dem Rahmenplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern und den Frauenförderplänen der Fakultäten, der zentralen Einrichtungen und der Zentralen Hochschulverwaltung. Rahmen- und Bereichspläne werden alle drei Jahre unter Mitwirkung der Gleichstellungskommission fortgeschrieben und vom Senat der Hochschule beschlossen.

An der FernUniversität gibt es seit dem Jahr 2000 einen Frauenförderplan, der regelmäßig fortgeschrieben und qualitativ weiterentwickelt wird.

Insbesondere die Etablierung eines umfassenden Gleichstellungskonzepts der FernUniversität hat in den letzten Jahren zu einer hochschulinternen Vergewisserung über das Zusammenspiel der verschiedenen gleichstellungsorientierten Instrumente geführt.

Rahmenplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern

Der „Rahmenplan zur Gleichstellung von Frauen und Männern“ wurde im Januar 2016 fortgeschrieben und dabei im Sinne einer einheitlichen Systematik der Gleichstellungsinstrumente der FernUniversität in Hagen der Handlungsfeld-Struktur des Gleichstellungskonzepts angepasst.

Der Rahmenplan schafft den hochschulweit gültigen Ordnungsrahmen zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der FernUniversität. Hier benennt die Hochschule ihre grundlegenden gleichstellungspolitischen Zielstellungen sowie die entsprechenden Handlungsfelder. Der Rahmenplan enthält hochschulweit gültige Regelungen zur Förderung der Gleichstellung und rückt die Umsetzung gesetzlicher Bestimmungen in den Aufmerksamkeitsfokus der Hochschule.

Der Prozess der Fortschreibung des Rahmenplans hat neben der in den letzten Jahren überarbeitete Systematik der Gleichstellungsinstrumente an der FernUniversität unter anderem auch die Veränderungen in Gesetzesgrundlagen und fernuniversitätseigenen Ordnungen/Regelungen berücksichtigt. Der fortgeschriebene Rahmenplan baut zudem auf der aktuellen Ausgangssituation an der FernUniversität auf und wurde qualitativ weiterentwicklt.

Die Gleichstellungskommission hat in ihrer Sitzung am 15.09.2015 den vorgelegten Textentwurf beraten. Die Kommission hat den fortgeschriebenen Rahmenplan mit einzelnen Ergänzungen/Änderungen zustimmend zur Kenntnis genommen und dessen Weiterleitung an das Rektorat veranlasst. Das Rektorat hat den fortgeschriebenen Rahmenplan in seiner Sitzung am 03.11.2015 ohne weitere Änderungen beschlossen. Abschließend hat sich am 19.01.2016 der Senat mit der Fortschreibung des Rahmenplans zur Gleichstellung befasst.

Frauenförderpläne der Bereiche

Die Frauenförderpläne der Fakultäten, der zentralen Einrichtungen und der Zentralen Hochschulverwaltung konkretisieren die grundlegenden gleichstellungspolitischen Ziele der FernUniversität in verbindliche (quantifizierte) Ziel- und Zeitvorgaben für den eigenen Bereich. Mit entsprechenden Maßnahmen zur Zielerreichung zielen sie auf die bereichsbezogene Gestaltung und Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit.

Die aktuell gültigen Frauenförderpläne der Fakultäten, der zentralen Einrichtungen und der Zentralen Hochschulverwaltung wurden im Jahr 2013 fortgeschrieben und traten am 01. Dezember 2013 für drei Jahre in Kraft.

Honorierung der Umsetzung der Frauenförderpläne der Bereiche

Das Gleichstellungskonzept ermöglicht, die Frauenförderleistungen der einzelnen Bereiche mit zusätzlichen Mitteln in Höhe von jeweils 20.000,00 Euro zu honorieren. Entscheidungsgrundlage sind die Berichte zur Umsetzung der Maßnahmen und Ziele aus den Frauenförderplänen der Bereiche im Rahmen von deren Fortschreibung. Diese Mittel wurden im Rahmen der Berichterstattung und Fortschreibung der Frauenförderpläne im Jahr 2012 bzw. 2013 zum ersten Mal vergeben. Die Gleichstellungskommission hat sich in insgesamt drei Fällen für eine Honorierung ausgesprochen. Zu den ausgezeichneten Bereichen zählen die Fakultät für Kultur- und Sozialwissenschaften, die Fakultät für Mathematik und Informatik und die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.

Fortschreibung der Gleichstellungspläne der Bereiche

Die verschiedenen Bereiche der FernUniversität, Fakultäten, zentralen Einrichtungen und der Zentralen Hochschulverwaltung haben mit der Verfassung des Endberichtes der Frauenförderpläne 2013-2016 und der Fortschreibung der Gleichstellungspläne 2017-2019 begonnen.

Die Fernuniversität hat sich zur Einführung quantifizierter Zielvorgaben zur Erhöhung der Anteile des jeweils unterrepräsentierten Geschlechts auf den einzelnen wissenschaftlichen Qualifizierungsstufen nach dem Kaskadenprinzip verpflichtet. Im Rahmen der aktuell anstehenden Fortschreibung der Gleichstellungspläne erfolgt nun die Umsetzung eines fernuniversitätsspezifischen Kaskadenmodells.

FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, D-58084 Hagen, Telefon: +49 (2331) 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de