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Gleichstellungskonzept

Das Gleichstellungskonzept ist eine entscheidende Grundlage der Verwirklichung von Geschlechtergerechtigkeit und Chancengleichheit von Frauen und Männern an der FernUniversität in Hagen. Es ergänzt den Rahmenplan zur Gleichstellung, konkretisiert dessen Ziele und beinhaltet entsprechende Maßnahmen. Das Gleichstellungskonzept fokussiert mit der Definition von Entwicklungsfeldern sowie mit Anreizsystemen und Fördermöglichkeiten vor allem die hochschulweite Gestaltung und Weiterentwicklung der Gleichstellungsarbeit.

Mit der Entwicklung ihres ersten Gleichstellungskonzepts 2010-2013 reagierte die FernUniversität auf die gestiegenen Anforderungen in Bezug auf die Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen und Männern im Wissenschaftssystem, insbesondere auf die eingegangene Verpflichtung zur Umsetzung der Forschungsorientierten Gleichstellungsstandards der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Es stellte einen wichtigen Schritt in der Ausweitung und Professionalisierung der Gleichstellungsarbeit der Hochschule dar.

Das Gleichstellungskonzept 2014-2017

Mit der aktuellen Fortschreibung – dem Gleichstellungskonzept 2014-2017 – baut die FernUniversität ihre Gleichstellungsaktivitäten im Rahmen eines nachhaltigen und überzeugenden Gesamtkonzepts weiter aus. Für neun Handlungsfelder skizziert das Gleichstellungskonzept jeweils die aktuelle Situation, formuliert klar definierte Ziele und stellt angemessene Fördermittel und Strukturen bereit, um Maßnahmen zielgerichtet und nachhaltig umsetzen zu können.

Zu den maßgeblichen Zielen gehört die Gleichstellung von Frauen und Männern auf allen Stufen einer wissenschaftlichen Karriere ebenso wie die Vereinbarkeit von Studium, Wissenschaft bzw. Beruf und Familie oder die Berücksichtigung von Genderaspekten in der Lehre.

Die Laufzeit des aktuellen Gleichstellungskonzeptes wurde bis zum 31.12.2018 verlängert.

Gleichstellungskonzept 2014-2017
HANDLUNGSFELDER ZIELE
1
Studium Erhöhung der Anteile des jeweils unter­repräsentierten Geschlechts bei Studierenden und Absolventinnen und Absolventen nach Fakultäten
2
wissen­schaftlicher Nachwuchs Erhöhung der Frauen­anteile an Promo­tionen und Habilita­tionen (bei Unterrepräsentanz)
3
Professuren Erhöhung des Frauen­anteils an Professuren (bei Unter­repräsentanz)
4
Gender in der Lehre Berück­sichtigung von Gender-Inhalten sowie einer geschlechter­gerechten Gestaltung als Element hoch­wertiger Lehre
5
Forschung Steigerung der Repräsentanz von Frauen in der Forschung & zunehmende Implemen­tierung von Gender­forschung
6
Leitungs- und
Querschnitts­aufgabe
gleich­stellungs­orien­tierte Gestaltung aller hoch­schul­internen Strategie- und Ent­schei­dungs­prozesse durch Gender Main­streaming, insti­tu­tio­nali­sierte Gleich­stellungs­arbeit und eine geschlechts­paritätische Besetzung der Gremien der Selbst­verwaltung
7
Personal­entwicklung Berücksichtigung des Gleichstellungsziels und re­levan­ter Gender-Aspekte in der Personal­entwicklung sowie den Fortbildungs- und Beratungs­angeboten
8
Vereinbarkeit mit Familie konzentrierte Weiter­entwicklung einer familien­freund­lichen Gestal­tung der Studien- und Arbeits­bedingungen auf der Grundlage eines Gesamt­konzepts
9
Monitoring Weiter­entwicklung der Transparenz der Gleich­stellungs­situation und des Qualitäts­managements unter Gender- und Gleich­stellungs­aspekten

Das Gleichstellungskonzept 2014-2017 legte die Basis für die Antragstellung im Rahmen des Professorinnenprogramms II und damit den Grundstein für das erfolgreiche Abschneiden und die erzielte Spitzenbewertung als herausragendes Vorbild für chancengerechte Hochschulen.

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