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Studium

Die Förderkriterien des Deutschen Akademikerinnenbundes e.V. (DAB), der sich speziell der Förderung von Frauen annimmt, sind: Qualifikation, Berücksichtigung von Fachbereichen mit niedrigem Frauenanteil an der Spitze, frauenorientierte Themen und soziale Gesichtspunkte wie Bedürftigkeit. Die Förderdauer ist maximal einjährig beinhaltet keine Grundfinanzierung, sondern einen Zuschuss/Überbrückung.
Zur Förderung der wissenschaftlichen Arbeit von Frauen vermittelt der DAB auch Stipendien der International Federation of University Women.

Die Heinrich-Böll-Stiftung orientiert sich an den politischen Grundwerten von Demokratie, Ökologie, Solidarität und Gewaltfreiheit. Sie konzentriert ihre Arbeit auf die Bereiche - Nachhaltige Entwicklung, - Zukunft der Arbeit und Umbau des Sozialstaats - Globalchange, internationale Politik und europäische Einigung - Krise und Zukunft der Demokratie - Geschlechterdemokratie - Migration. Vor diesem Hintergrund bietet das Studienwerk jährlich 80 bis 100 Plätze in Stipendien- und Förderprogrammen für begabte deutsche und ausländische Studierende und Graduierte alle Fachrichtungen, die in ihrem wissenschaftlichen und persönlichen Profil überdurchschnittliche Leistungen mit der nachweisbaren Bereitschaft zur Übernahme von Verantwortung und einer aktiven Auseinandersetzung mit den Zielen der Stiftung verbinden. Mit der gezielten Förderung von Frauen, insbesondere in naturwissenschaftlichen und technischen Fachrichtungen, will das Studienwerk die Unterrepräsentanz von Frauen und akademischen Bereichen abbauen helfen. Sie begrüßt zudem in besonderem Maße Bewerbungen, die zu den oben genannten Schwerpunkten der Stiftung aus unterschiedlicher Perspektive und aus verschiedenen Fachrichtungen heraus arbeiten und/oder die zur fachübergreifenden Diskussion zwischen Technik/Naturwissenschaften und Sozial-/Geisteswissenschaften beitragen. Materielle Förderung.

Die Hans-Böckler-Stiftung fördert die universitäre Ausbildung durch Studienförderung und Promotionsförderung. Sie fördert das Studium engagierter und begabter Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer durch Vergabe von Studienbeihilfen und ideelle Förderung. Von der HBS werden Arbeiterkinder und Absolventen des zweiten Bildungsweges vorrangig gefördert.

Die Konrad-Adenauer-Stiftung steht Studenten aller Fachrichtungen offen, die an einer wissenschaftlichen Hochschule, einer Hochschule für Bildende Künste oder Musik, einer Fachhochschule oder einer anderen wissenschaftlichen Einrichtung in der Bundesrepublik Deutschland immatrikuliert und nicht älter als 32 Jahre sind, Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Ausländer mit diesem Programm gefördert werden, sofern auf sie die Bestimmungen in § 8 des BAFÖG zutreffen.

Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen aus dem In- wie Ausland zählen derzeit zu den Stipendiaten/innen der Friedrich-Ebert-Stiftung. Den Schwerpunkt der Begabtenförderung durch die Friedrich-Ebert-Stiftung bildet neben der materiellen Förderung (Stipendienvergabe an Deutsche und Ausländer) ein breitgefächertes Angebot an Seminaren, Workshops, Studienreisen und Mitwirkungsmöglichkeiten der Stipendiaten/innen an der Arbeit der Stiftung (ideelle Angebote). Ziel dieser Förderung ist es, den Stipendiaten/innen zusätzliche fachliche und gesellschaftliche Orientierung zu geben. Mit der Förderung durch die Stiftung gehen für die Stipendiaten/innen aber nicht nur materielle und ideelle Vergünstigungen einher, sondern sie gehen damit auch Verpflichtungen ein.

Für eine Bewerbung bei der Friedrich-Naumann-Stiftung müssen die Kriterien Hochbegabung, charakterliche Qualitäten und liberales politische und gesellschaftliches Engagement gleichzeitig erfüllt sein. Deutsche Studierende können sich ab dem 2. Fachsemester, allerdings nicht mehr kurz vor Beendigung des Studiums bewerben. Die Förderung wird zunächst für ein Jahr bewilligt. Bei konzentriertem Studium können Verlängerungen bis zum Abschluss des Studiums gewährt werden. Die Förderungshöchstdauer richtet sich nach den Vorschriften des Bundesausbildungsförderungsgesetzes (BAföG). Es werden im Regelfall nur Stipendien für ein Vollstudium im Inland vergeben. Nach 2semestriger Förderungszeit ist ein Studienaufenthalt im Ausland grundsätzlich möglich.

Die Hanns-Seidel-Stiftung will mit ihren Studienprogrammen zur Erziehung des Akademikernachwuchses beitragen. Antragsberechtigte Personen sind Studierende und Promovierende der wissenschaftlichen Hochschulen und Fachhochschulen in Deutschland. Die Schwerpunktförderung liegt dabei im Bereich Journalismus.

Das Cusanuswerk fördert seine Stipendiatinnen und Stipendiaten u.a. durch ein Stipendium. Formale Voraussetzungen für die Bewerbung sind: katholische Konfession, deutsche Staatangehörigkeit oder der Status eines Bildungsinländer/ einer Bildungsinländerin im Sinne des § 8 BaföG, Immatrikulation an einer deutschen, staatlich anerkannten Hochschule, sei es eine wissenschaftliche, Kunst- oder Musik- oder einer Fachhochschule, unabhängig vom Studienfach, mindestens noch vier Semester Regelstudienzeit zum Zeitpunkt der Aufnahme.

Das Evangelische Studienwerk e.V. Villigst fördert begabte, evangelische Studierende und Promovierende aller Fachrichtungen an wissenschaftlichen, künstlerischen und pädagogischen Hochschulen sowie Fachhochschulen. Es wird von den Landeskirchen der Evangelischen Kirche in Deutschland getragen.

Lebenserhaltungsstipendien für Studierende werden von der Studienstiftung des deutschen Volkes vergeben. Von den Bewerbenden wird erwartet, dass sie sich durch Leistung, Initiative und Verantwortung auszeichnen und, dass sie Aktivitäten und vitale Interessen, die sich nicht auf das Studienfach beschränken, entwickelt haben und weiter ausbauen. Keine Rolle bei der Auswahl spielen dagegen wirtschaftliche und soziale Aspekte, politische Überzeugungen, Weltanschauung, Konfession und Geschlecht. Ausländische Studierende können gefördert werden, wenn sie an einer deutschen Schule das Abitur abgelegt haben, ihre Eltern in Deutschland steuerpflichtig sind und wenn sie an einer deutschen Hochschule studieren. Die Studienstiftung fördert keine Zeit-, Ergänzungs-, Zusatz- oder Aufbaustudien.

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