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Rückblicke

09/2012, Jubiläumsveranstaltung: 25 Jahre Gleichstellungsarbeit

Im September 2012 beging die FernUniversität eine Jubiläumsveranstaltung zu 25 Jahren Gleichstellungsarbeit.

Dieses Jubiläum wurde zum Anlass genommen, einen Film zum Thema in Auftrag zu geben. Das ZMI im Bereich Medienerstellung - Audio, Video konnte Bernd Hamer als externen Redakteur für die Filmerstellung gewinnen.

Der Film zeigt anhand eines Zeitstrahls die Entwicklungen in der Gleichstellungsarbeit auf. Interviews mit ehemaligen Frauenbeauftragten und der aktuellen Gleichstellungsbeauftragten verdeutlichen dabei die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Gleichstellungsarbeit.


Chronik - von 1987 bis heute

Melanie Graf (Mai 2004 bis April 2016)

Frau Graf Sw
Melanie Graf wurde am 26. Mai 2004 (aus der Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen) zur Gleichstellungsbeauftragten an der FernUniversität in Hagen gewählt. Bis zu ihrer Verabschiedung im April 2016 war sie mit 12 Jahren die am längsten amtierende Gleichstellungsbeauftragte an der FernUniversität.

Frau Graf ist Diplom-Sozialwissenschaftlerin und war vor ihrer Amtszeit als Gleichstellungsbeauftragte Mitarbeiterin in diversen Forschungsprojekten der FernUniversität und der Universität Marburg. Im Jahr 2000 war sie erstmals in der Gleichstellungsstelle beschäftigt und betreute das Netzwerk Promovendinnen.

Frau Graf sieht den Schwerpunkt ihrer Arbeit in der Erhöhung des Frauenanteils in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind (Professuren, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen, Leitungsfunktionen in der Verwaltung sowie in der Fakultät Mathematik und Informatik). Ziel ihrer Arbeit ist zudem die verbesserte Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

Sie unterstützt die Verwaltung, Fakultäten und zentralen Einrichtungen beim Erstellen und Fortschreiben der Frauenförderpläne. Zudem entwarf sie den Rahmenplan (pdf) zur Gleichstellung von Frauen und Männern an der FernUniversität. Sie erarbeitete einen Leitfaden zur Beteiligung der Gleichstellungsbeauftragten und Berücksichtigung der Gleichstellung von Frauen und Männern in Berufungsverfahren. Sie wirkte darauf hin, dass das Promovendinnen-Netzwerk integraler Bestandteil der FernUniversität wurde. Frau Graf initiierte die erste Kinderferienbetreuung und eine Notfallbetreuung an der FernUniversität. Sie sorgte dafür, dass auch das Thema Pflege zu den familienfreundlichen Maßnahmen an der FernUniversität aufgenommen wurde. Durch Initiative und unter Mitarbeit von Frau Graf wurde an der FernUniversität 2009 das erste Gleichstellungskonzept erstellt. Ihre Ideen zu Maßnahmen wie der Habilitandinnen-Förderung, einem Ausgleich für überproportionale Beanspruchung für Professorinnen durch Gremienarbeit, die Honorierung von Frauenförderleistungen in den Fakultäten, zentralen Einrichtungen und der Hochschulverwaltung und vieles mehr haben maßgeblich zur Akzeptanz und zum Erfolg des Gleichstellungskonzeptes beigetragen.

2009-2011 war sie eine der Sprecherinnen der Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes Nordrhein-Westfalen - LaKof NRW [externer Link]. 2012 war sie im Auftrag der Lakof Mitglied in der HüF-Fortbildungskommission. Dort wurden auf ihr Hinwirken erstmalig auch Angebote für Gleichstellungsbeauftragte in das HüF-Programm integriert.

2012 hat sie das Konzept der Vortragsreihe der Gleichstellungsstelle erneuert und diese auch für Männer geöffnet. Der Titel „Frauen und Männer im Gespräch“ trägt dieser Öffnung Rechnung.

2012 organisierte Melanie Graf zum ersten Mal den Boy’s Day an der FernUniversität. Für die Professorinnen der FernUniversität schuf sie mit den Professorinnen-Treffen ein Vernetzungsforum.

Die Gleichstellungsbeauftragte im Interview finden Sie hier:

2004

2012

Die Berichte der zentralen Gleichstellungsbeauftragten, während der Amtszeit von Melanie Graf:

Eva Engels (Mai 2000 bis Mai 2004)

Eva Engels

Eva Engels bekleidete das Amt der Gleichstellungsbeauftragten der FernUniversität in Hagen von Mai 2000 bis Mai 2004.

Als sie ihr Amt antrat, war das neue Landesgleichstellungsgesetz (LGG) seit 5 Monaten in Kraft (in Kraft getreten am 20. November 1999).

Durch das Landesgleichstellungsgesetz und das hinzukommende neue Hochschulgesetz (HG) NRW (in Kraft getreten am 01. April 2000) wurde die Position der Gleichstellungsbeauftragten gestärkt, z. B. durch ihr Rede- und Antragsrecht im Rektorat.

Der Beginn der Tätigkeit der Gleichstellungsbeauftragten wurde geprägt von der Mitwirkung an der Kanzler/infindungskommission (beratende Mitgliedschaft). Weiter stand die Anpassung des Entwurfs des Frauenförderplans an die neuen gesetzlichen Rahmenbedingungen (LGG und HG) im Vordergrund.

Der Frauenförderplan wurde am 04. Oktober 2000 durch den Senat der FernUniversität Hagen verabschiedet; er trat am Tage nach seiner Veröffentlichung in den "Amtlichen Mitteilungen der FernUniversität Hagen" am 23.12. 2000 in Kraft.

Ein Schwerpunkt der Arbeit war die Erstellung eines Anreizsystems zur Frauenförderung an der FernUniversität. Ebenso engagierte sich Frau Engels für die Einrichtung eines Mutterschutztopfes.

Frau Engels setzte sich seit 2003 für die Beteiligung der FernUniversität am „Girls' Day“ ein. Der Mädchen-Zukunftstag wurde ursprünglich in den USA als Gelegenheit genutzt, Mädchen den Arbeitsplatz ihrer Eltern zu zeigen. In Deutschland wurde diese Idee aufgegriffen, um Mädchen naturwissenschaftliche und technische Berufe näher zu bringen.

Das Promovendinnen-Netzwerk der FernUniversität Hagen wurde in der Amtszeit von Frau Engels aufgebaut. Hier tauschen sich Frauen verschiedenster Fachrichtungen aus und unterstützen sich gegenseitig in ihrem Promotionsvorhaben.

Ulrike Schultz (April 1999 bis Mai 2000 (Überbrückung))

Ulrike Schultz

Unter Federführung von Ulrike Schultz wurden die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten zunächst ergänzend zu Marita Dickenscheid und vom 01.04.1999 bis 09.05.2000 vollständig von der Gleichstellungskommission im Kollektiv weitergeführt. Ulrike Schultz war seit 1990 Vorsitzende der Gleichstellungskommission. Von Mai 2000 bis März 2012 war sie auch stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte. Sie war als akademische Oberrätin im Zentrum für Fernstudienentwicklung im Arbeitsbereich Fernstudiendidaktik Rechtswissenschaft tätig. Für die Gleichstellungskommission organisierte sie Veranstaltungen und Fortbildungen für Frauen. Von 1985 bis 1994 hat sie die Reihe "Frauen im Recht" durchgeführt, die Grundlage für ein sehr erfolgreiches, gleichnamiges Weiterbildungsprogramm, das bis 1998 lief.

Seit 1994 organisiert sie in Kooperation mit der VHS der Stadt Hagen und anderen Hagener Einrichtungen und Vereinen die Veranstaltungen "Frauen im Gespräch". Hinzu kommt die Arbeitsgemeinschaft "Frauen und neue Medien".

Sie ist Projektleiterin des Kooperationsprojekts Vings (Virtual International Gender Studies) in der FernUniversität.

Seit dem 1. August ist Frau Schultz wieder in der Juristischen Fakultät, nun am Lehrstuhl für Deutsches und Europäisches Verfassungs- und Verwaltungsrecht sowie Völkerrecht (Prof. Dr. Andreas Haratsch). Seit August 2011 leitet sie das Projekt "De jure und de facto: Professorinnen in der Rechtswissenschaft".

Marita Dickenscheid (1994-1998, 1999 (kommissarisch))

Marita Dickenscheid

Marita Dickenscheid (aus der Gruppe der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen) war von April 1994 bis März 1999 Frauenbeauftragte an der FernUniversität Hagen. Die Stellvertreterinnen der Frauenbeauftragten 1994-1996 waren Dr. Mechtild Hauff (Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen) und Frau Prof. Dr. Lenelis Kruse (Gruppe der Professorinnen). Eine Vertreterin für die Gruppe der Studentinnen konnte dagegen nicht gewählt werden.

Marita Dickenscheid ist in der Universitätsbibliothek der FernUniversität Hagen beschäftigt und wurde teilweise (für die Hälfte ihrer regulären Arbeitszeit) für die Ausübung des Amtes der Frauenbeauftragten freigestellt. Die Vergütung der eigenen Stelle wurde bei ihrer Amtsübernahme beibehalten.

Frau Dickenscheid hatte zur Unterstützung eine wissenschaftliche Hilfskraft mit 19 Wochenstunden.

Das Büro der Frauenbeauftragten befand sich zur Amtszeit von Frau Dickenscheid zunächst noch in der Fleyerstraße, bezog später zwei Büroräume im AVZ I, dann im ESG später PAV (nun Feithstraße 150 b).

Frau Dickenscheid wurde am 10. September 1996 wieder zur Frauenbeauftragten gewählt.

Die Wahlen mussten mehrere Male verschoben werden, da sich keine Kandidatinnen für das Amt der Frauenbeauftragten gefunden hatten. Schließlich konnte jedoch Frau Dickenscheid (Gruppe der nichtwissenschaftlichen Mitarbeiterinnen) wieder als Kandidatin für das Amt der Frauenbeauftragten gewonnen werden. Zu ihren Stellvertreterinnen wurden Frau Prof. Dr. Lenelis Kruse (Gruppe der Professorinnen) und Karin Möhle (Gruppe der Studentinnen) gewählt. Eine Vertreterin für die Gruppe der wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen konnte nicht gewählt werden.

Schwerpunkt der Arbeit von Frau Dickenscheid waren die Stellenbesetzungsverfahren, aber auch die Erstellung des Frauenförderplans in der "ad-hoc Kommission Frauenförderplan".

Zudem führte sie 1996 eine "Fragebogenaktion zur Ermittlung des Bedarfs an Kinderbetreuung bei den Beschäftigten der FernUniversität Hagen" sowie Informations- und Diskussionsveranstaltungen zu dieser Thematik durch. Aber auch die Mitarbeit in der AG Fortbildung, die Beteiligung an den Messen TOP 95, 97, 99 sowie die Beratung in Einzelfällen gehörten u.a. zu ihren Aufgaben.

Marita Dickenscheid trat am 30. September 1998 zurück und übte das Amt ein halbes Jahr kommissarisch aus. Ebenso trat auch Prof. Lenelis Kruse als stellvertretende Frauenbeauftragte zurück. Danach übernahm die Gleichstellungskommission unter Federführung ihrer Vorsitzenden, Ulrike Schultz, die Aufgaben der Frauenbeauftragten kollektiv.

Die Suche nach einer neuen Frauenbeauftragten erwies sich – wie auch in der Vergangenheit – als schwierig, denn noch immer war keine dauerhafte Lösung für die personelle Ausstattung des Frauenbüros in Sicht. Auch fehlte noch immer die Regelung, die den Bereichen, aus denen die Frauenbeauftragte bzw. ihre Vertreterinnen kamen, einen personellen Ersatz lieferte.

Dr. Ulrike Sattel (1992-1994 (kommissarisch))

Dr. Ulrike Sattel

Dr. Ulrike Sattel ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Erziehungs-, Sozial- und Geisteswissenschaften, Lehrgebiet Berufs- und Wirtschaftspädagogik. Sie war 1992-1994 kommissarisch Frauenbeauftragte.

Eine neue Frauenbeauftragte wurde 1993 bereits gesucht. Doch das Dilemma, dass die künftige Frauenbeauftragte bereits unbefristet Beschäftigte an der FernUniversität sein musste, führte dazu, dass sich nicht schnell eine Frau fand, die bereit war neben ihrem bisherigen Arbeitsplatz (wenn auch reduziert auf die Hälfte der bisherigen Arbeitszeit), das Amt der Frauenbeauftragten auszuführen.

Ausstattung: Zusage des Kanzlers, die neue Frauenbeauftragte für ihre halbe Arbeitszeit freizustellen und für eine Vertretung zu sorgen, außerdem Schreibkraft mit 0,25 Stelle.

Prof. Dr. Lenelis Kruse

Prof. Dr. Lenelis Kruse

  • 1992-1999 (stellvertretende Frauenbeauftragte)
  • 1999-2000 (kommissarische Frauenbeauftragte)
  • 2000 - 2007 (stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte)

Prof. Dr. Lenelis Kruse war Professorin für Psychologie, Schwerpunkt Ökologische Psychologie, an der FernUniversität Gesamthochschule in Hagen.

Sie war von 1992-1999 stellvertretende Frauenbeauftragte, von 1999 bis 2000 kommissarische Frauenbeauftragte und 2000 bis 2007 stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte.

1992-1994 „Notdienst im Frauenbüro“

Die hauptamtliche Frauenbeauftragte, Irmingard Schewe-Gerigk führte das Amt nach den Wahlen im Frühjahr 1992 wegen unzureichender Arbeitsbedingungen lediglich kommissarisch bis zu ihrem Rücktritt zum 31.12.1992 weiter.

Nach dem Rücktritt von Frau Schewe-Gerigk übten die Stellvertreterinnen, Frau Prof. Dr. Lenelis Kruse und Frau Dr. Ulrike Sattel, zusammen mit der Vorsitzenden der Gleichstellungskommission, Frau Ulrike Schultz, der stellvertretenden Vorsitzenden, Frau Irmingard Schewe-Gerigk, bis zu ihrer Abordnung an das Ministerium für die Gleichstellung von Frau und Mann des Landes Nordrhein-Westfalen zum 15.03.1993 und den Mitgliedern der Gleichstellungskommission sowie zwei wissenschaftliche Hilfskräfte, die als Entlastung der Stellvertreterinnen der Frauenbeauftragten vorgesehen waren, den Notdienst im Frauenbüro aus.

Irmingard Schewe-Gerigk 1989 (kommissarisch), 1990-1992

Irmingard Schewe-Gerigk

Irmingard Schewe-Gerigk war Redakteurin der Hochschulzeitschrift an der FernUniversität in Hagen und wurde nach der Rückkehr von Frau Dr. Groten in den Schuldienst, 1989 vom Rektor kommissarisch zur Frauenbeauftragten bestellt. Am 18. April 1990 und 1992 wurde sie regulär zur Frauenbeauftragten gewählt. Ihre Stellvertreterinnen waren Frau Prof. Dr. Lenelis Kruse und Frau Dr. Ulrike Sattel. Die Bedingungen, unter denen Frau Schewe-Gerigk arbeitete waren äußerst schwierig, denn lediglich die Frauenbeauftragte wurde teilweise und ohne Ersatz an den abgebenden Bereich freigestellt. Eine ABM-Kraft übernahm die Sekretariatsaufgaben, nach Auslauf der AB-Maßnahme gab es für diese jedoch keine Verlängerung. Als Konsequenz dieser schlechten Personalausstattung wurde auf der Sitzung der Gleichstellungskommission am 20. Mai 1992 beschlossen, das Amt der Frauenbeauftragten nicht mehr regulär zu besetzen. Am 31. Dezember 1992 legte Frau Schewe-Gerigk daraufhin ihr Amt nieder. Ab diesem Zeitpunkt haben die Stellvertreterinnen, die Vorsitzende der Gleichstellungskommission und zwei wissenschaftliche Hilfskräfte, die als Entlastung der Stellvertreterinnen der Frauenbeauftragten vorgesehen waren, den Notdienst im Frauenbüro übernommen.

Am 01.12.1989 trat das Frauenförderungsgesetz in Kraft, dadurch hatten Frauen im öffentlichen Dienst bei Einstellungen, Beförderungen und Ernennungen „bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung“ den Rechtsanspruch, bevorzugt zu werden. Frau Schewe-Gerigk setzte sich für die Umsetzung des Frauenförderungsgesetzes an der FernUniversität ein. Zunächst engagierte sie sich dafür, dass das Recht zur Information der Frauenbeauftragten z.B. über die Arbeit sämtlicher Gremien an der Fernuniversität erstmals umgesetzt wurde. Als zentrale Aufgabe nahm Frau Schewe-Gerigk die Konzeption und Entwicklung eines Frauenförderplanes für alle Bereiche der Hochschule in Angriff. Zum Ende ihrer Amtszeit 1993 konnte sie eine von breitem Konsens getragene Vorlage eines Frauenförderplanes dem Senat präsentieren. (Allerdings hat der Senat im Juli 1993 den Frauenförderplan nicht verabschiedet, sondern an eine eigens dafür gebildeten Kommission verwiesen. Die Mitglieder dieser „ad-hoc-Kommission Frauenförderplan“ wurden je zur Hälfte vom Senat und von der Gleichstellungskommission benannt. Ihre Aufgabe war es, dem Senat einen endgültigen Entwurf zur Verabschiedung vorzulegen. Dies geschah im Dezember 1998.)

Weiterhin legte Frau Schewe-Gerigk dem Senat die „Ordnung über die Aufgaben und die Ausgestaltung des Amtes der Frauenbeauftragten“ dem Senat zur Beschlussfassung vor.

Auch die Entwicklung und Durchführung praktischer Maßnahmen der Frauenförderung wurde in der Amtszeit von Frau Schewe-Gerigk umgesetzt.

Dazu zählt die Forcierung aller Möglichkeiten für Wissenschaftlerinnen aus dem „Netzwerk Frauenforschung“ und dem Hochschulsonderprogramm II durch Bekanntmachung, Initiierung, Beratung und Unterstützung einschlägiger Maßnahmen als auch die Initiative zur „Verbesserung der Arbeitsbedingungen der Hochschulsekretärinnen“ u.a. In ihre Amtszeit fielen die Berufungen der zweiten und dritten Professorin an der FernUniversität in Hagen.

Das „Frauenbüro“ befand sich zu dieser Zeit in der Galerie der Fleyerstraße, es konnte während der Amtszeit von Frau Schewe-Gerigk von den rudimentären Anfängen zu einer regulär arbeitenden, voll funktionsfähigen Institution in die Hochschule etabliert werden.

Dr. Marianne Groten (1987-1989)

Dr. Marianne Groten

Zur Erfüllung ihrer Aufgaben stand ihr eine aktive Frauengruppe zur Seite. Stellvertreterinnen waren Christine Kösters (Verwaltung) und Dr. Maria Eleonora Karsten (Sozialwiss.).

Das "Frauenbüro" konnte sie in der "Galerie oben" in der Fleyer Straße errichten.

  1. Frauen und Männer sollen die ihrer Qualifikation entsprechenden gleichen Entwicklungsmöglichkeiten haben.
  2. Der Anteil der Frauen in Führungspositionen soll durch geeignete Fördermaßnahmen erhöht werden.
  3. Die Karriereplanung der Frauen soll durch unterstützende Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf verlässlicher werden.
  4. Um die Arbeit der Frauenförderung auf eine breitere Basis zu stellen, soll ein Frauenförderplan erarbeitet werden.
  5. Frauen sollen ausdrücklich ermuntert und unterstützt werden, sich für Führungsaufgaben zu qualifizieren und sich auf entsprechende Positionen zu bewerben.
  6. In der FernUniversität soll ein Netzwerk entstehen, das speziell für Frauen konzipierte Inhalte anbietet (für Studentinnen, Wissenschaftlerinnen, und nicht wissenschaftlich beschäftigte Frauen).
Gleichstellungsstelle | 30.09.2016
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, D-58084 Hagen, Telefon: +49 (2331) 987-01, E-Mail: fernuni@fernuni-hagen.de