Psychologen definieren häusliche Gewalt als jede Verletzung der körperlichen oder seelischen Integrität, die unter Ausnutzung eines Machtverhältnisses durch eine vermeintlich stärkere Person zugefügt wird.
Viele Menschen suchen Sicherheit hinter den verschlossenen Türen der eigenen vier Wände. Doch für Frauen ist dieser Ort der gefährlichste.
23 Prozent aller in Deutschland befragten Frauen zwischen 16 und 85 Jahren gaben an, körperliche Gewalt durch ihren Partner erfahren zu haben.
Unterdrückung kennt viele Formen. Manchmal ist sie auch leise und unblutig. Erst wenn eine Tat zur anderen kommt, entsteht Terror.
Häusliche Gewalt ist kein privates Problem individueller Opfer! Es muss als gesellschaftliches Phänomen und Menschenrechtsverletzung angegeben werden.
Häusliche Gewalt kommt in allen Schichten vor. In Deutschland konnten keine Hinweise gefunden werden, dass schlechter Verdienende Opfer von Gewalt werden.
Seit 2002 schützt ein Gesetz vor Gewalt in der Familie. Die Opfer dürfen auch ohne Gerichtsverfahren zunächst zu Hause wohnen bleiben. Der Täter muss die Wohnung verlassen.
Runder Tisch gegen häusliche Gewalt
Gewalt an Kindern / Kindesmisshandlung
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