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Notfall-Kinder-Betreuung (NoKiBe)

Die Auswertung einer im März 2006 durchgeführten Befragung der Beschäftigten der FernUniversität durch die Gleichstellungsbeauftragte zeigte, dass die Beschäftigten die reguläre Kinderbetreuung gut organisiert haben. Probleme bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf treten auf, wenn diese reguläre Betreuung wegfällt.

Genannt wurden Situationen wie:

  • Der Ausfall der regulär organisierten Kinderbetreuung (ob öffentlich oder privat)
  • Ein unerwarteter Anfall von atypischen Arbeitszeiten und -einsätzen, wobei mindestens ein Elternteil ohne die Notfallbetreuung seinen dienstlichen Belangen nicht nachkommen könnte
  • Der Wegfall der regulären Betreuung während Präsenzseminaren, Prüfungen oä.

Da aber wirklich „nur“ der „Notfall“ abgedeckt werden soll, ist die Nutzung der Kindernotfallbetreuung auf einige Tage im Jahr beschränkt.

In der Notfallkinderbetreuung können maximal neun Kinder im Alter zwischen acht Wochen und 13 Jahren von professionellen Personal beaufsichtigt und beschäftigt werden. Der Auftrag von Bildung, Erziehung und Förderung wird jedoch in erster Linie nicht verfolgt.

Die Einrichtung des Notfallkinderbetreuungszimmers wurde bereits 2007 vom Rektorat beschlossen und befindet sich aktuell im Aufbau. Die Notfallkinderbetreuung in Form einer „Bewahrstube“ wird in einem Garagentrakt des ehemaligen staatlichen Umweltamtes an der Feithstraße 150b eingerichtet. Die organisatorische Umsetzung obliegt der Abteilung 1.4 Organisationsentwicklung, nun angesiedelt im Dezernat 3. Zur Begleitung des Projektes wurde eine Projektgruppe mit allen beteiligten Organisationseinheiten und den Personalräten eingerichtet.

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