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Institut für Japanisches Recht

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Das Institut für Japanisches Recht ist im Jahr 2000 aus dem bereits 1990 an der FernUniversität eingerichteten Studien- und Forschungsschwerpunkt zum japanischen Recht hervorgegangen, der bis dahin im Lehrstuhl von Prof. Dr. Dr. h.c. Eisenhardt integriert war. Institutsdirektor ist Prof. Dr. Hans-Peter Marutschke.

Die Aufgaben des Instituts sind breit gefächert. Ein besonders wichtiger Bereich ist die Fortentwicklung und Erweiterung eines Fernstudienkurses zum japanischen Recht. Dieser Studiengang wurde bisher seit über zehn Jahren als reines Weiterbildungsstudium ('Einführung in das japanische Zivil- und Unternehmensrecht') angeboten und war daher im Prinzip nur graduierten Juristen zugänglich. Mit der Neuausrichtung des Fernstudienkurses ab WS 2006 erhalten nun neben Referendaren und Volljuristen auch Studenten im fortgeschrittenen Semester (großer BGB-Schein) die Möglichkeit, sich fundierte Kenntnisse im japanischen Recht anzueignen.

Für die Anerkennung als Wahlfachschein i.S.d. Justizprüfungsordnung gibt es noch keine generelle Regelung; jeder Teilnehmer muss selbst dafür Sorge tragen.

Für die erfolgreiche Teilnahme an dem Studienkurs sind japanische Sprachkenntnisse nicht erforderlich.


Institut-Broschüre (1998)

Institut Broschüre (PDF)​

Aktuelle Meldungen

  • Hochschulvertreter aus Japan und Deutschland
    6. Juli 2016 HRK, JDZB und JACUIE Hochschulvertreter aus Japan und Deutschland: Grundsätze für ein erfolgreiches Wirken der Hochschulen in der Gesellschaft Der immer lauter werdende Ruf nach unmittelbarer Verwertbarkeit birgt die Gefahr, die langfristigen Ziele von Forschung, Studium und Lehre aus dem Blick zu verlieren. Zu diesem Schluss kamen die Teilnehmer der vierten gemeinsamen Konferenz von Hochschulrektorenkonferenz (HRK), Japanisch- Deutschem Zentrum Berlin (JDZB) und Japan Committee of Universities for International Exchange (JACUIE) in der letzten Woche in Berlin. 160 Expertinnen und Experten aus Japan und Deutschland – darunter 60 Hochschulleiterinnen und -leiter – diskutierten, wie Innovation und gesellschaftlicher Nutzen im Kontext der unterschiedlichen akademischen Fächer zu verstehen seien und wie die Hochschulen in Japan und Deutschland auf gesellschaftliche Erwartungen reagieren könnten, ohne ihren eigentlichen Bildungsauftrag aufzugeben. [12.07.2016]
  • Ankündigung: Studienreise der Doshisha Law School in Europa
    Vom 27. August bis zum 10 September ist wieder eine Studienreise der Doshisha Law School in Europa unter der Leitung von Herrn Prof. Dr. Hans-Peter Marutschke geplant. Teilnehmer dieser Studienreise sind überwiewgend Studierende der Doshisha Law School und der Kyoto Universität. Die Teilnehmer werden verschiedene Organisationen, Wirtschaftsverbände, Universitäten, Kanzleien und Institutionen in Deutschland, Luxemburg, Frankreich und UK besuchen, um u.a. ihr Verständnis der Rechtssysteme der EU und der jeweiligen europäischen Länder zu vertiefen. [01.07.2016]
  • Intensivkurs zum japanischen Recht und ein rechtsvergleichendes Symposion in Kyoto
    Das Institut für Japanisches Recht an der FernUniversität in Hagen hat im November 2015 unter der Leitung von Prof. Dr. Hans-Peter Maruschke zwei Veranstaltungen in Kyoto mit der dortigen Partneruniversität Doshisha durchgeführt: einen Intensivkurs zum japanischen Recht für die Studierenden des Kurses Japanisches Recht und ein rechtsvergleichendes Symposion mit dem Thema „Allgemeine Rechtsbegriffe und Gesetzgebung als Ausdruck der Rechtskultur in Europa und Asien“. [01.12.2015]

Englisch-flagge English Version

Externe Links:

FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Institut für Japanrecht, 58084 Hagen, Tel.: +49 2331 987-2578, E-Mail: Japan.Recht@fernuni-hagen.de