Logo - Fakultät LG Logo
 

Projekt

Illustration

CURE: Collaborative Universal Remote Education

Projektleitung:
Mitarbeitende:
Status: abgeschlossen
Laufzeit: 2002-2006
fördernde Einrichtungen:
  • Innvationsfond des Landes NRW

Kurzbeschreibung:

CURE ist ein nicht-kommerzielles Werkzeug zur Unterstützung des gemeinsamen Lernens in verteilten Teams mittels eines Standard-Web-Browsers und des Internets. CURE wurde an der FernUniversität in Hagen entwickelt. Es basiert auf der Kombination der Raum-Metapher mit Ideen aus Web-basierten Arbeitsbereichen (WIKI) und Kommunikationswerkzeugen.

Eine universelle Umgebung für gemeinsames Lernen und Arbeiten in verteilten Gruppen

CURE ist inzwischen unter einer Open-Source-Lizenz erhältlich: http://cure.sourceforge.net/

Was ist CURE?

CURE ist ein nicht-kommerzielles Werkzeug zur Unterstützung des gemeinsamen Lernens in verteilten Teams mittels eines Standard-Web-Browsers und des Internets. CURE wurde an der FernUniversität in Hagen entwickelt. Es basiert auf der Kombination der Raum-Metapher mit Ideen aus Web-basierten Arbeitsbereichen (WIKI) und Kommunikationswerkzeugen.

Wer sollte CURE benutzen?

Jeder, der am gemeinsamen Lernen und Arbeiten mit Anderen über das Internet interessiert ist.
Die meisten aktuellen Benutzer von CURE sind Studenten, die an der FernUniversität an Kursen, Seminaren und Praktika teilnehmen – und natürlich die Dozenten. Ebenso wird CURE von einigen Entwicklungsprojekten sowie studentischen Organisationen an der FernUniversität genutzt.

Welche Funktionalität bietet CURE?

Benutzer können Räume für bestimmte Gruppen und Zwecke erstellen. Der Eigentümer eines Raums definiert seine anfänglichen Eigenschaften und Inhalte. Er kann den Raum einer Menge von Benutzern zugänglich machen. Ebenso können Benutzer Zugangsrechte beim Eigentümer erbitten. Der Eigentümer eines Raums kann die Zugriffsrechte anderer Benutzer beschränken.

Ein Raum enthält Seiten, Ressourcen und Kommunikationswerkzeuge, die von den Benutzern des Raums erzeugt, manipuliert und gelesen werden können.

Ein Raum mit einer Seite in CURE.

Eine einfache Sprache erlaubt das Erstellen des Inhalts einer Seite. Hierbei werden formatierter Text, Bilder und TEX Formeln für mathematische Ausdrücke unterstützt. Änderungen auf einer Seite führen zu einer neuen Version der Seite. Parallele Schreibzugriffe auf eine Seite führen so zu parallelen Versionen, die später zusammengeführt werden können.

Räume können miteinander verbunden werden. So können Umgebungen mit dedizierten Räumen für bestimmte Zwecke konstruiert werden. Karten unterstützen die einfache Navigation in der virtuellen Umgebung.

Eine Raumkarte in CURE.

So bietet z.B. die FernUniversität zu bestimmten Kursen Kursräume an, die wiederum mit Unterräumen für bestimmte Lernmaterialien/Themen bzw. Lerngruppen verbunden sind.

Benutzer können Ressourcen in einem Raum hinzufügen, löschen und ansehen. Z.B. kann eine binäre Datei geöffnet oder eine ausführbare Datei gestartet werden.

Benutzer haben in CURE ihre persönliche Home-Page mit ihren persönlichen Einstellungen. Benutzer können hier z.B. automatische Benachrichtigungsmails über Änderungen in Räumen einschalten.

Jeder Raum kann mit einem eigenen Chat und einer eigenen Mailbox ausgestattet sein. Chat- und Mail- Beiträge werden gespeichert. Alle Benutzer, die gerade in einem Raum sind, können so einfach miteinander kommunizieren, oder Mails in der Mailbox ansehen bzw. an die Diskussionsstränge in der Mailbox senden. Chat und Mails können die Sprache für die Seiteninhalte verwenden und daher auch Formatierung und mathematische Formeln etc. enthalten.

Der Briefkasten eines Raumes.

Räume können auch einen Raumkalender für die Aushandlung von Treffen zwischen Raumbenutzern enthalten.

Eine detaillierte Liste aller Funktionen können Sie dem Benutzerhandbuch entnehmen: http://teamwork.fernuni-hagen.de/CURE/doc/manual.html.

Was sind die Vorteile von CURE?

  • Einfaches Erstellen und Benutzen einer persistenten Kooperationsumgebung für Ihr Team
  • Zugriff von jedem Web Browser
  • Direkte Kommunikation mit Gruppenmitgliedern und asynchrone Bearbeitung von Inhalten

Veröffentlichungen

Artikel in Zeitschriften

  1. Joerg M. Haake; Anja Haake; Till Schümmer; Stephan Lukosch: Fostering Collaborative Learning at a Distance with the Project Method, in Educational Technology 45(5), pp. 21 - 24, 2005.
  2. Joerg M. Haake; Till Schümmer; Mohamed Bourimi; Britta Landgraf; Anja Haake: CURE – Eine Umgebung für selbstorganisiertes Gruppenlernen, in i-com Zeitschrift für interaktive und kooperative Medien 3(2), pp. 20-26, 2004.

begutachtete Konferenzbandbeiträge

  1. Till Schümmer; Hilda Tellioglu; Joerg M. Haake: Towards LivingAgendas - Shaping the next generation of business meetings, in Proceedings of the 11th European Conference on Computer Supported Cooperative Work, ECSCW09, Springer, pp. 263-282, 2009.
  2. Joerg M. Haake; Sven Laaks; Ludger Menzel; Wolfram Schiffmann: GridLabs: Facilitating collaborative access to remote laboratories, in German e-Science Conference, Baden-Baden, 2007.
  3. Joerg M. Haake; Till Schümmer: Supporting effective collaborative engineering, in Coordination of Collaborative Engineering: State of the Art and Future Challenges, GI-Edition Lecture Notes in Computer Science , GI e.V., Bonn, 2007, pp. 73-84.
  4. Till Schümmer; Joerg M. Haake; Anja Haake: A Metaphor and User Interface for Managing Access Permissions in Shared Workspace Systems, in Matthias Hemmje, Claudia Niederée, Thomas Risse (Eds.): From Integrated Publication and Information Systems to Virtual Information and Knowledge Environments, pp. 251-260, 2005.
  5. Till Schümmer; Stephan Lukosch; Joerg M. Haake: Teaching Distributed Software Development with the Project Method , in Proceedings of the International Conference on Computer Support for Collaborative Learning 2005, 2005.
  6. Joerg M. Haake; Anja Haake; Till Schümmer; Mohamed Bourimi; Britta Landgraf: End-User Controlled Group Formation and Access Rights Management in a Shared Workspace System, in Proceedings of ACM CSCW’04, ACM Press, New York, 2004.
  7. Joerg M. Haake; Till Schümmer; Mohamed Bourimi; Britta Landgraf; Anja Haake: Endbenutzer-gesteuerte Gruppenbildung in gemeinsamen Lernräumen, in DeLFI 2004: Die 2. e-Learning Fachtagung Informatik, GI-Edition Lecture Notes in Computer Science, GI e.V., Bonn, 2004, pp. 235-246.
  8. Joerg M. Haake; Till Schümmer; Anja Haake; Mohamed Bourimi; Britta Landgraf: Supporting flexible collaborative distance learning in the CURE platform, in Proceedings of the Hawaii International Conference On System Sciences (HICSS-37), IEEE Press, 2004.
  9. Haake; Till Schümmer; Anja Haake; Mohamed Bourimi; Britta Landgraf: Two-level tailoring support for CSCL, in Groupware: Design, Implementation, and Use. Proceedings of the 9th International Workshop (CRIWG’2003), LNCS, Springer: Heidelberg, 2003, pp. 74-82.
  10. Mohamed Bourimi; Joerg M. Haake; Britta Landgraf; Till Schümmer; Anja Haake: Unterstützung für das 2-Ebenen-Tailoring bei CSCL, in Proceedings of DELFI 2003: 1. E-Learning Fachtagung Informatik, GI: Bonn, 2003, pp. 280-289.

Joerg Haake | 08.07.2012
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Lehrgebiet Kooperative Systeme, 58084 Hagen