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EQE - Examinatorium Europaeum - Repetitorium - Gezielte Prüfungsvorbereitung

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Das Weiterbildungsstudium „Examinatorium Europaeum“ bereitet seine Teilnehmer nunmehr schon im vierten Jahr gezielt auf die anspruchsvolle Europäische Eignungsprüfung (EQE) vor.

Das Kurt-Haertel-Institut kooperiert dabei im Rahmen der Ausbildung mit der Patentanwaltskammer und einem renommierten Autoren-/Referentenstamm. Seit 2010 ist auch eine modulare Belegung des Studiums möglich.

Seit 2011 wird im Rahmen des Studiengangs ein spezielles Vorprüfungsmodul im Hinblick auf die Vorprüfung zur Europäischen Eignungsprüfung angeboten.

Die anspruchsvolle Europäische Eignungsprüfung (EQE)

Verfahren nach dem Europäischen Patentübereinkommen (EPÜ) können gemäß Art. 134 Abs. 1 EPÜ ausschließlich durch Vertreter wahrgenommen werden, die in einer beim Europäischen Patentamt (EPA) zu diesem Zweck geführten Liste eingetragen sind. Voraussetzung für eine Aufnahme in diese Liste ist das erfolgreiche Absolvieren der Europäischen Eignungsprüfung (European Qualifying Examination - kurz: EQE). Durch die "Hürde" der EQE soll sichergestellt werden, dass der Bewerber für die Vertretung von Anmeldern beim EPA ausreichende Qualifikationen und Kenntnisse besitzt. Erfolgreiche Absolventen werden vom EPA in die Liste der erfolgreichen Kandidaten der europäischen Eignungsprüfung eingetragen, die im Internet auf der Webpage des EPA frei abrufbar ist.


Zielgruppe des Studiengangs Examinatorium Europaeum

Der Weiterbildungsstudiengang Examinatorium Europaeum richtet sich in erster Linie an Patentanwältinnen und -anwälte, Patentassessorinnen und -assessoren, die sich gezielt auf die EQE vorbereiten wollen. Auch für Personen, die zur Ausbildung auf dem Gebiet des gewerblichen Rechtsschutzes zugelassen sind, sowie für auf diesem Gebiet tätige Beraterinnen und Berater (z.B. Industriesachbearbeiter), die eine (mindestens) zweieinhalb jährige Berufserfahrung vorweisen können, besteht die Möglichkeit zur Teilnahme am Studium.


Hohe EQE-Durchfallquoten und die Idee

Da die Durchfallquoten in der Vergangenheit aufgrund der nicht zu unterschätzenden Anforderungen durch die Prüfer zwischen 50-80% lagen, reifte auf Initiative von Patentanwalt Dr. Eugen Popp, LL.M., dem ehemaligen Präsidenten der Deutschen Patentanwaltskammer, der Plan, den Prüflingen eine fundierte Hilfestellung zum Bestehen der Prüfung anzubieten. Umgesetzt worden ist dieses Vorhaben in enger Zusammenarbeit mit dem Kurt-Haertel-Institut für geistiges Eigentum der FernUniversität in Hagen, das seit vielen Jahren erfolgreich mit der Patentanwaltskammer kooperiert und auch gemeinsam mit der Kammer das Konzept für den im Februar 2009 neu eingeführten Studiengang erarbeitet hat.


Systematische Vorbereitung auf die Anforderungen der EQE im Rahmen eines anspruchvollen Studiums

Der Studiengang bereitet seine Teilnehmer ähnlich wie ein juristisches Repetitorium, gezielt auf die Anforderungen der EQE vor. Bei der Durchführung des Weiterbildungsstudiums kommen der FernUniversität jahrelange Erfahrungen im Bereich der Patentanwaltsausbildung zugute. Seit 1993 vermittelt die FernUniversität den Patentanwaltskandidaten im Rahmen des deutschlandweit einzigartigen Studiengangs Recht für Patentanwältinnen und Patentanwälte die notwendigen Rechtskenntnisse, die für die spätere berufliche Tätigkeit von Bedeutung sind.

Einzigartiger Studiengang mit renommierten Referenten für alle Prüfungsabschnitte (Teile A bis D)

Das Examinatorium Europaeum profitiert vor allem von den praktischen Erfahrungen seiner renommierten Dozenten. Bislang gibt es in Deutschland kein vergleichbares Fortbildungsstudium, welches die EQE-Prüfung komplett über alle Prüfungsabschnitte (A bis D) abbildet.

Die EQE umfasst insgesamt vier Aufgaben, wobei der Kandidat in jedem Abschnitt eine mindestens ausreichende Leistung erbringen muss. Das für die Eignungsprüfung erforderliche Grundwissen wird durch ausführliche Arbeitsmaterialien und viele praktische (reale) Prüfungsreflexionen sowie Fallbeispiele (Selbsttestaufgaben) veranschaulicht. Damit wird eine solide Grundlage für das erfolgreiche Bestehen dieser anspruchsvollen Prüfung geschaffen.

Der Prüfungsstoff umfasst europäisches Patentrecht, den Vertrag über die internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet des Patentwesens (PCT), die Pariser Verbandsübereinkunft, die jeweilige Rechtsprechung der Beschwerdekammern des EPA sowie nationales Recht, soweit es auf europäische Patentanmeldungen und Patente Anwendung findet.


Konzept und Ablauf des Studiengangs (Beispiel: Gesamtbelegung)

Das Studium ist berufsbegleitend konzipiert (Gesamtstudium: 15. Juni eines Jahres bis zum 15. Februar des Folgejahres). Der Arbeitsaufwand beläuft sich auf ca. 10 Stunden pro Woche. Das erforderliche Fachwissen wird den Teilnehmern über fünf Module (mit Schwerpunktsetzungen Chemie oder Mechanik/ET) verteilt im Rahmen von insgesamt 16 bzw. 17 Kurseinheiten vermittelt (inkl. Einführungskurs). Eine Kurseinheit hat einen Seitenumfang von durchschnittlich 30 - 70 Seiten (inkl. Selbsttestaufgaben).

Im Verlauf des Studiums werden zudem sechs Präsenzveranstaltungen mit einer Zeitdauer von jeweils ca. sechs Zeitstunden in München unter der Leitung verschiedener, renommierter Referenten abgehalten.

Modernes Lernen

Zusätzlich zu den gedruckten Kurseinheiten erhalten die Teilnehmer eine Zugangskennung der FernUniversität in Hagen, die Ihnen den Zugang zur Lernplattform Moodle der FernUniversität ermöglicht. Hier wird den Studenten die Möglichkeit geboten, Nachfragen zu den Kursen und Präsenzveranstaltungen an die Autoren bzw. Referenten zu richten.

Lernkontrolle durch Bearbeitung von Einsendeaufgaben

Den Teilnehmern werden bei vollständiger Belegung insgesamt acht Einsendeaufgaben zur Bearbeitung gestellt, um den eigenen Lernfortschrittzu kontrollieren (Module 2, 3, 4 und 5 mit jeweils 2 Einsendeaufgaben). Die Einsendeaufgaben werden von den Autoren und Referenten persönlich korrigiert und der Bearbeiter erhält zudem eine Musterlösung für jede Aufgabe.


Studienplätze, <<< Resitter-Einstieg >>>, <<< Vorprüfungsmodul >>>,

Insgesamt stehen pro Jahrgang 80 Studienplätze zur Verfügung.

Zudem wird Interessenten für eine anteilige Studiengebühr die Möglichkeit geboten, sich nur für die Kurse zum C- und/ oder D-Teil (Module 4 und/ oder 5 und 6) einzuschreiben. Weitere Einzelheiten hierzu an dieser Stelle. Auch ist es möglich, lediglich am Vorprüfungmodul in Vorbereitung auf die EQE-Vorprüfung, die seit dem Jahr 2012 abgehalten wird, teilzunehmen.


Zertifikat

Die Teilnehmerinnen/ Teilnehmer erhalten auf Wunsch ein Zertifikat des Dekans der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der FernUniversität in Hagen über die Teilnahme an dem Studiengang.


Anmeldung und Rückfragen zum Studiengang

Die Anmeldung erfolgt über die Patentanwaltskammer, Tal 29, 80331 München - Telefon 0 89/24 22 78 0; Telefax 0 89/24 22 78 24. Sie erhalten dann von der Kammer die notwendigen Anmeldeformulare.

Bei einer Gesamtbelegung des Studiengangs muss die Anmeldung bis spätestens zum 8. Mai eines Jahres, für den "Resitter"-Späteinstieg (= C-Teil und/ oder nur D-Teil) spätestens bis zum 31. August eines Jahres über die Patentanwaltskammer erfolgen. Letzterer Termin gilt auch für die Anmeldung zum Vorprüfungsmodul.

Offen gebliebene Fragen beantwortet Ihnen gerne Herr Wiss. Mit. RA Alexander Schultz, LL.M., unter der Tel. 02331/ 987-1514 oder per E-Mail.

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Alexander Schultz | 24.01.2012
FernUni-Logo FernUniversität in Hagen, Rechtswissenschaftliche Fakultät, Kurt-Haertel Institut für geistiges Eigentum, 58084 Hagen, Tel.: +49 2331 987-2442, E-Mail: XX@Fernuni-Hagen.de