Institut für neuere deutsche und europäische Literatur

Illustration

Privatdozent Dr. Armin Schäfer

Naturgeschichtliches Wissen um 1800

Termine:

7.- 10. Juni 2010, jeweils 17:15 - 18:45 Uhr

Anmeldung:

Bitte keine gesonderte Anmeldung! Teilen Sie bei Ihrer Anmeldung zur Studienwoche aber mit, ob Sie an dieser Veranstaltung teilnehmen wollen.

Erläuterungen:

Vom Barock bis zur Romantik spielte die Literatur für die Beschreibung, Ordnung und Erforschung der Natur eine zentrale Rolle. Das Seminar geht von Problemstellungen der Naturgeschichte aus, wie dem Bezeichnen, Identifizieren und Klassifizieren der Pflanzen und Tiere oder der Darstellung der Dynamik in der Natur, und diskutiert, wie Texte diese Aufgaben zu lösen versuchen. Damit geraten rhetorische Mittel und Fiktionsbildung, Gattungsformen und Erzählweisen in den Blick. Untersucht werden Verfahren der Naturbeschreibung, die Organisation des Wissens und die Rolle von Fiktionen in wissenschaftlichen und literarischen Texten. Besondere Aufmerksamkeit soll methodischen Fragen gelten, die das Verhältnis von Literatur und Wissensgeschichte aufwirft. Es werden Texte von Georg Forster, Johann Wolfgang Goethe und Jean Paul gelesen, die als pdf-Dateien zur Verfügung stehen.

Empfohlene wissenschaftshistorische Literatur zur Vorbereitung:

François Jacob: Die Logik des Lebenden. Eine Geschichte der Vererbung, mit einem Nachwort von Hans-Jörg Rheinberger, Frankfurt/M.: Fischer TB, 2002, S. 9–85.

Anfragen zu dieser Veranstaltung richten Sie bitte an:

dorothea.rehmus-fittje@fernuni-hagen.de

FernUni-LogoFernUniversität, Institut für neuere deutsche und europäische Literatur, 58084 Hagen